Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1182 bis 1183

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Chrisi
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BeitragThema: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 5:43 pm

Julia

Julia nickte langsam. "Gut. Du musst einfach Geduld mit ihm haben, Edward. Es fällt ihm einfach schwer, aber eigentlich würde er dich gern als Vater sehen. Gib ihm Zeit, der Rest kommt von ganz allein. Aliz und Jonah haben dich ja auch akzeptiert."
Sie ließ sich bereitwillig die Haare öffnen und seufzte zufrieden. "Das ist gut. Ich freue mich, dass du zurück bist und bei uns bleibst."
Julia grinste, als seine Hand über ihren Körper wanderte und schob ein Bein über seine Oberschenkel, sodass sie auf seinem Schoß zu sitzen kam.
"Hast du solche unstillbare Sehnsucht gehabt, Liebster?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 5:50 pm

Edward

Edward nickte langsam. "Ja, ich weiß. Und er soll die Zeit, die er braucht ja auch bekommen." erwiderte er. Er wollte den Jungen nicht unnötig unter Druck setzten, solange dieser sich ihm zumindest nicht offen widersetzte.
Als Julia sich so geschickt rittlings auf ihm niederließ, schloss Edward kurz die Augen. Wenn sie so etwas tat, machte sie ihn damit jedes Mal fast wahnsinnig und das wusste sie auch genau. Er legte die Hände an ihre Hüften, zog sie noch dichter an sich und küsste sie leidenschaftlich. "Immer wenn ich nicht bei dir bin, leide ich unter fürchterlicher Sehnsucht ..." erwiderte er, ließ die Lippen weiter wandern zu ihrem Hals und die Hände hinab, um die Schnürung ihres Kleides zu öffnen.
Doch noch ehe er die Hände unter den Stoff schieben konnte, hörte er wieder Roberts entnervende Stimme in seinem Kopf. Stöhnend hielt Edward inne und legte einen Moment die Stirn an Julias Schulter. Das durfte doch nicht wahr sein!
"Ich kann nicht ..." murmelte er dann und lehnte sich wieder etwas zurück, um Julia anzusehen. "Julia, ich ... ich muss dir etwas sagen." begann er dann langsam und unbehaglich.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 6:06 pm

Julia

Julia lächelte. "Ich danke dir. Es ist nicht so leicht für ihn." Sie widmete sich ihrem Mann mit Hingabe und legte die Hände auf seine Brust, strich sanft darüber und küsste ihn erneut.
Sie genoss es, wie seine Hände ihr Kleid öffneten und sich gerade daran machten über ihre Haut zu streichen, seine Küsse auf ihrem Hals brachten ihr Blut in Wallung. "Das trifft sich gut...ich habe dich auch so vermisst und mich nach dir gesehnt."
Ihre Finger strichen durch seine roten Locken, dann hielt sie verwirrt inne und schaute ihn an. "Was heißt, du kannst nicht? Was musst du mir denn sagen? Was ist passiert? Bist du verletzt?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 6:14 pm

Edward

Edward atmete tief durch und schalt sich einen fürchterlichen Narren, aber er hatte das Gefühl es Julia sagen zu müssen. Er schüttelte den Kopf. "Nein, nein, ich bin nicht verletzt. Es ist nur ... ich muss dir erst etwas sagen, etwas ..." Er stockte kurz und zog dann ein wenig unschlüssig die Schultern in die Höhe. "Etwas beichten, schätze ich."
Edward sah kurz zum Kamin hinüber, um sich ein wenig zu sortieren, dann sah er Julia wieder an und legte eine Hand an ihre Wange. "Julia, ich ... ich habe eine andere Frau in mein Bett geholt als wir unterwegs waren." erklärte er dann langsam. "Eine Dirne. Es ... es hatte wirklich nichts mit dir zu tun, Liebes, das heißt ... doch, das hatte es, schließlich warst du nicht da und ich ... Gott, ich hätte vergehen können vor Sehnsucht nach dir. Und an dem einen Abend haben wir in einem Wirtshaus halt gemacht, etwas getrunken und ... naja." Edward zuckte mit den Schultern und sah Julia betreten an. Fast wie ein kleiner Junge, der irgendetwas angestellt hatte.
"Es tut mir Leid, ich hoffe wirklich, dass du mir das verzeihen kannst ..." murmelte er dann.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 6:27 pm

Julia

Julia hob beide Augenbrauen. Nun machte sie sich wirklich Sorgen. Was war nur mit ihrem sonst so selbstsicheren Gatten los? So kannte sie ihn doch gar nicht.
"Etwas beichten? Was hast du so Schlimmes angestellt? Komm schon, du kannst mit mir reden.", forderte sie ihn auf und lauschte. Als er geendet hatte, stieß sie erleichtert Luft aus. "Ach herrje, ich dachte, es wäre etwas Schlimmes passiert."
Es war für sie nichts Neues, dass ihr Mann sich eine Dirne nahm. Tom hatte es ständig getan, auch vor ihrer Nase. Sie schüttelte leicht den Kopf.
"Und darum machst du dir Gedanken? Dass es mich verletzt? Du machst dir Sorgen, ich würde dir das nicht verzeihen?" Sie legte den Kopf schief und küsste ihn auf die Wange.
"Du bist wirklich süß...", erklärte sie. "Natürlich ist es nicht so schön, aber...es ist auch keine Tragödie. Was du unterwegs tust, wenn wir wochenlang getrennt sind, soll mir gleich sein. Solange du es nicht vor meiner Nase tust, habe ich eher weniger Probleme damit. Du bist so schon so rücksichtsvoll..."
Tom waren ihre Gefühle egal gewesen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 6:37 pm

Edward

Edward beobachtete Julia aufmerksam und machte sich auf den Sturm bereit, der zweifelsohne gleich losbrechen würde - doch er irrte. Der Sturm blieb aus und Edward starrte seine Frau ungläubig an als diese erleichtert ausatmete und ihm schließlich sogar einen Kuss auf die Wange gab. Er blinzelte überrascht. "Du ... du bist nicht böse auf mich?" fragte er irritiert.
Seine Mutter hätte seinem Vater die Hölle heiß gemacht bei solch einem Geständnis, das wusste er und wenn er ihr oder Robert erzählt hätte, dass er sich eine Dirne genommen hätten, hätte er sich einiges anhören müssen, aber mit Julias Reaktion hatte er nun wirklich nicht gerechnet.
Im nächsten Moment begann Edward zu lachen.
Es war so absurd und gleichzeitig so befreiend, dass sie ihm nicht gram war. Er zog Julia wieder eng an sich. "Bei Gott, ich liebe dich so, Julia." erklärte er und küsste sie liebevoll. "Ich hatte mich auf eine unglaubliche Szene eingestellt und hatte wirklich Sorge, dass du mir das übel nimmst." Er strich ihr über den Rücken und küsste sie erneut. "Keine Sorge, wieso sollte ich mir eine andere nehmen, wenn ich hier doch dich habe, meine Liebste?" wisperte er und vergrub das Gesicht in ihren Haaren. "Ich liebe dich, Julia!"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 6:54 pm

Julia

Julia schüttelte den Kopf. "Warum denn? Du bist doch auch nur ein Mann und du wolltest mich damit nicht verletzen. Solange du mich nicht fortwährend betrügst und Bastarde in die Welt setzt..."
Sie lächelte ihn leicht an.
"Ich bin nicht deine Mutter...ich weiß, dass deine Familie da ein wenig anders ist. Aber ich bin anders erzogen und weißt du, Tom hat mich fortwährend betrogen, auch vor meinen Augen. ich bin also nicht empfindlich. Aber es ist süß, dass du dir solche Gedanken machst."
Sie erwiderte seinen Kuss.
"Gut....ich dich auch. Und willst du die Unterbrechung nun beenden?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 7:00 pm

Edward

"Dein Wort in Gottes Ohr, Julia. Du bist wirklich eine kluge Frau." bemerkte er und küsste sie liebevoll. Er war über die Maßen froh, dass er sich umsonst den Kopf zerbrochen hatte und vor allem, dass er nun da er verheiratet war, trotzdem nicht wie ein Mönch leben musste, wenn er unterwegs war.
"Sicher mache ich mir Gedanken, immerhin bist du mir lieb und teuer, meine Schöne." erklärte er und lachte. "Oh, nur zu gerne!" erklärte Edward und zog ohne Umschweife ihr Kleid hinab, um ihren Oberkörper bis hin zum Bauchnabel zu entblößen.
Seine Hände glitten zu ihren Brüsten, umschlossen sie fest und er gab Julia einen Kuss. "Lass mich sehen, wie sehr du mich vermisst hast, Julia." murmelte Edward leise.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 7:31 pm

Julia

"Wie schön das zu hören..." Julia liebte jedes einzelne Kompliment, das Edward ihr machte. Zu oft hatte sie sich in ihrem Leben schon Gegenteiliges anhören müssen. Sie strich ihm durch die roten Locken und ließ sich willig entblößen. Sie tat es ihm schließlich gleich und öffnete Wams und Hemd, um es ihm über den Kopf zu ziehen.
Sie stöhnte leise, als er ihre Brüste umfasste und schob die Hände zu seinem Hosenbund hinab, griff in seinen Schritt.
"Und wie ich dich vermisst habe...", keuchte sie leise.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 7:43 pm

Edward

Edward schickte ein kurzes Dankesgebet zum Himmel, dass seine Frau so umgänglich war und sie seine Rückkehr nun doch in so vollen Zügen genießen konnten.
Er weidete sich an ihrem Anblick und ihr Stöhnen jagte ihm einen wohligen Schauer über den Rücken, doch im nächsten Moment war er selbst es, der überrascht aufkeuchte und dann ein lüsternes Stöhnen verlauten ließ, als Julias Hand zu seinem Schritt wanderte.
"Oh Liebes ..." Edward klang heiser und er war keineswegs gewillt, Julia noch einmal aufstehen zu lassen, weshalb er ihre Röcke kurzer Hand nach oben schob. "Na komm, lass uns beide nicht noch länger warten." wisperte er und zog sie an sich. Er wollte sie so sehr, dass es fast schon weh tat.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 7:54 pm

Julia

Julia lächelte ihn verführerisch an und nickte zustimmend. Dagegen hatte sie nun absolut nichts einzuwenden, sie wollte ihn jetzt. Zu lange hatte sie auf ihn verzichten müssen und auch dass nun alle Konflikte ausgeräumt waren, machte ihren Kopf leicht.
Sie öffnete mit bebenden Fingern seine Hose und zog sie ihm so gut wie möglich herunter, ehe sie sich auf ihm niederließ und leise stöhnte.
Dann begann sie sich zu bewegen und einen Rhythmus vorzugeben.
"Du mein sündiger Ehemann.."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 8:02 pm

Edward

Edward biss sich auf die Unterlippe, um einen Stöhnen zurück zu halten als Julia ihn in sich aufnahm. Oh, er war verrückt nach dieser Frau und es erfreute ihn immer wieder auf ein Neues, dass er sie nun endlich bei sich hatte ohne wenn und aber.
Edward küsste Julia noch einmal und stöhnte dann doch auf als sie sich zu bewegen begann. Er schloss die Augen und ließ die Hände genüsslich über ihren Körper wandern, ließ aber zu, dass sie den Rhythmus bestimmte und lachte leise. "Ich finde, wir ergänzen uns darin beide ganz gut." erwiderte er atemlos und gab sich dann ganz seiner wundervollen Frau hin und genoss es, endlich wieder bei ihr zu sein.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 8:29 pm

Robert

Roberts Weg hatte ihn heute schließlich zu Henry geführt. Lange genug hatte er nun gewartet und ein wenig freie Zeit mit seiner Familie verbracht, doch er wollte und musste nach Truro zurück. Es zog ihn dort hin, er wurde rastlos.
Also stand er hier und verneigte sich leicht.
"Mein König...ich möchte gerne zurück nach England reisen. Jetzt, da mein Vater ins Heilige Land aufgebrochen ist, werde ich in Truro gebraucht. Ich möchte meiner Mutter nicht die Verantwortung solch lange Zeit alleine aufbürden. Darum bitte ich Euch mich vorerst nach Hause zu entlassen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 8:37 pm

Henry Junior

Seit der Earl of Cornwall von hier aus weiter Richtung Jerusalem gereist war, hatte Henry sich darauf vorbereitet, dass der junge Cornwall zu ihm kommen würde und er hatte sich nicht geirrt. Zu seiner Zufriedenheit hatte es etwas länger gedauert als er anfangs gefürchtet hatte, doch nun stand Robert vor ihm und bat darum wieder nach England gehen zu dürfen.
Henry schlug die langen Beine übereinander und wies seinem Besucher einen leeren Platz ihm gegenüber zu. "Setzt Euch doch, mein Freund." bat er mit einem freundlichen Lächeln, gab einem Pagen einen Wink, damit er sowohl ihm als auch Robert Wein einschenkte und wartete bis Robert ihm gegenüber saß.
"Ich habe mir schon gedacht, dass Ihr zurück wollt und natürlich verstehe ich Euren Wunsch." erklärte Henry und machte eine wohlüberlegte Pause in der er einen Schluck Wein nahm. "Daher will ich Euch diesen Wunsch natürlich nicht abschlagen, kehrt nach England zurück und seht dort nach dem Rechten. Wenn Ihr so gut sein würdet für mich ein paar Briefe mit über den Kanal zu nehmen wäre ich Euch darüber hinaus sehr verbunden."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 8:54 pm

Robert

Robert nickte und setzte sich dankbar Henry gegenüber und nahm den Becher Wein entgegen. In letzter Zeit hatte er eine bessere Beziehung zu Henry aufgebaut und verabscheute den Aufenthalt am Hof nicht mehr ganz so. Er begann langsam, seinem Dienstherrn ein wenig Vertrauen entgegen zu bringen.
Er trank einen Schluck. "Ich danke Euch für Euer Verständnis, mein König. Selbstverständlich werde ich einige Briefe mit über den Kanal nehmen. Wir werden einen kurzen Zwischenstopp in Aquitanien machen um nach unserem ältesten Sohn zu sehen, der derzeit bei Eurem Bruder lebt um zu lernen.", erklärte er schließlich.
"Falls Ihr Nachricht an Euren Bruder habt."

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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:01 pm

Henry Junior

Henry machte eine abwährende Handbewegung. "Nichts zu danken. Ich kann verstehen, weshalb es Euch nach Truro treibt, jetzt da Euer Vater so lange fort sein wird und Eure Mutter alleine dort ist." Henry nippte an seinem Wein und lächelte leicht. "Ich danke Euch. Ich werde Euch die Briefe mitgeben, sobald Ihr aufbrecht und Euch erklären, wem Ihr sie zu übergeben habt, wenn Ihr in England gelandet seid. Und wenn Ihr bei meinem Bruder halt macht, werde ich Euch für ihn ebenfalls etwas mitgeben." Henry lehnte sich etwas zurück und grinste leicht. "Wenn Richard Euren Sohn jetzt zur Ausbildung bei sich hat, gewährt Ihr Eurem König dann, den Jungen als Knappen zu sich zu nehmen, sobald er alt genug ist?" fragte er neugierig.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:10 pm

Robert

"Ja, ich möchte meiner Mutter diese Verantwortung nicht zumuten. Zudem unternimmt mein Vater eine nicht ungefährliche Reise. Für den Fall schlimmerer Nachrichten sollte ich wohl Zuhause sein und alles in die Wege leiten können. Gott gebe, dass es dazu nicht kommt."
Robert nickte zustimmend. "Gut."
Henrys Frage brachte ihn dann aber völlig aus dem Konzept. Damit hatte er nicht gerechnet und er hatte es auch nicht gewollt. Er wollte Henry nicht seinen Sohn anvertrauen, aber was blieb ihm nun noch Anderes übrig? Er konnte den König nicht so vor den Kopf stoßen. Robert bemühte sich um eine erfreute Miene.
"Es ist uns eine Ehre, Sire. Noch wird er einige Jahre brauchen, bis er das entsprechende Alter erreicht hat. Aber wenn es soweit ist, soll es so sein."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:18 pm

Henry Junior

Henry nickte ein wenig abwesend. "Nun, ich denke, Euer Vater hat schon schlimmere Dinge überstanden, da wird ihn auch eine solche Reise nicht klein kriegen, seid guten Mutes." erwiderte Henry und strahlte dann zufrieden. Freudig klatschte er in die Hände. "Wundervoll." erklärte er und hob den Becher, um Robert zuzuprosten. "Ich freue mich bereits darauf. Es wird mir eine Freude sein Euren Jungen zu einem ordentlichen Ritter auszubilden."
Henry trank genüsslich, dann stellte er den Becher bei Seite und legte den Kopf ein wenig schief. Sein Blick war nun ein wenig ernster, aber nicht abweisend. "Ich habe noch eine ... Bitte an Euch, Robert." erklärte er dann. "Ich weiß, wie gerne Ihr in Truro seid, besonders jetzt, da Euer Vater weg ist, aber ich brauche Euch hier gleichermaßen. Bleibt den Sommer über in England, wartet bis die Erntezeit vorüber ist und der Winter sich ankündigt, doch dann bitte ich Euch wieder hier her nach Rouen zu kommen. Ich bin sicher, Euer Vater hat Eurer Mutter einen fähigen Steward an die Seite gestellt, so dass die zwei den Winter auch ohne Euch meistern werden. Ich brauche Euch hier. Und darüber hinaus möchte ich Euch bitten einige Männer aus England mit her zu bringen. Ihr wisst, wie schwierig unser Verhältnis zu Frankreich ist und mir ist wohler, wenn wir hier genügend Männer vor Ort haben. Und vor allem fähige Köpfe, die das Kommando über sie haben. Nur für den Fall, dass wir unsere Grenzen einmal mehr absichern müssen." erklärte Henry und sah Robert forschend an.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:37 pm

Robert

"Ich denke auch, dass er es heil überstehen wird. Mein Vater ist zumeist unverwüstlich. Aber ich mache mir dennoch Sorgen. Das ist wohl normal."
Robert neigte leicht den Kopf. "Welche Bitte könnte ich meinem König abschlagen?" Er lauschte aufmerksam und runzelte leicht die Stirn.
"Ich denke, das wird sich einrichten lassen. Wenn die Erntezeit vorbei ist, reduziert sich die Arbeit ein wenig, sodass der Stewart es mit meiner Mutter allein schaffen wird." Auch, wenn ihm die Aussicht nicht allzu gut gefiel. Doch mein König, glaubt Ihr wirklich, Philippe von Frankreich würde uns im Winter angreifen und unsere Grenzen gefährden?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:48 pm

Henry Junior

Henry nickte verständnisvoll. "Sicher, ihr wärt wohl ausgesprochen töricht, würdet ihr Euch keine Sorgen machen. Aber Ihr werdet sehen, er ist schneller wieder hier, als Ihr Euch jetzt vorstellen könnt." erwiderte Henry mit einem aufmunternden Lächeln.
Dann wurde er wieder ernst und wiegte den Kopf leicht hin und her. "Ich traue meinem werten Schwager eine ganze Menge zu. Besonders Dinge mit denen kein normaler Mensch rechnen würde. Aber ich will ehrlich zu Euch sein, Robert, es ist nicht nur die Grenze nach Frankreich, die mir Sorgen macht. Unser reizender Herzog der Bretagne ist ein widerlicher Opportunist und hängt sein Fähnchen gerne in den Wind, der gerade am stärksten bläst, um für sich den größt möglichen Erfolg herauszuschlagen. Ich weiß, dass ihm nicht gefällt, dass er mir eines Tages für seine Besitzungen huldigen soll und dass er und Philippe mehr oder minder heimlich in Kontakt stehen ist auch kaum noch ein Geheimnis."
Henry hob leicht die Schultern. "Vielleicht besteht keine akute Gefahr, aber ich will verdammt sein, wenn ich nicht vorbereitet bin, wenn es erst einmal soweit kommt."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 9:59 pm

Robert

Robert seufzte leise und nickte dann zustimmend. Seine Augen verengten sich leicht. "In der Tat Überlegungen, die man anstellen sollte, Ihr habt Recht. Es ist besser, auf alle möglichen Ereignisse vorbereitet zu sein, bevor man überrascht wird. Ich werde kommen und Euch nicht im Stich lassen. Wir werden den Herzog der Bretagne und den König von Frankreich schon das Fürchten lehren, sollten sie sich an unsere Grenzen wagen.", erwiderte er ernst.
Er stelle den Becher zur Seite, erhob sich und verneigte sich. "Mit Eurer Erlaubnis werde ich mich nun zurückziehen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 10:19 pm

Mary

Mary fühlte sich furchtbar. Edith hatte die Mädchen ins Bett gebracht, aber Mary hatte wenigstens noch einmal bei ihnen vorbei schauen wollen. Die beiden gaben ihr an diesem düsteren Tag wenigstens etwas Halt.
Vor ein paar Tagen war eingetreten, wovor sie sich fast schon gefürchtet hatte und Roland, Gerards Vater, hatte seinen letzten Atemzug getan. Seine Krankheit hatte einfach nicht mehr recht von ihm ablassen wollen und er war immer schwächer geworden, so dass sein Tod nur noch eine Frage der Zeit gewesen war. Mary hatte schon lange gewusst, dass es soweit kommen würde, doch es schmerzte dennoch unglaublich.
Besonders weil Gerard und sie nun vor einer nicht unbeträchtlichen Aufgabe standen. Gerard war nun der neue Earl of Essex und würde in Kürze nach London aufbrechen, um Henry für das Lehen den Treueid zu schwören. Und sie ... sie war nun Lady Essex und musste ihren Mann mehr unterstützen denn je.
Mary atmete noch einmal tief durch, dann betrat sie das Gemach in dem Gerard sich bereits vor einer Weile zurück gezogen hatte. Die Beisetzung seines Vaters hatte ihm schwer zu schaffen gemacht, sie hatte es genau gesehen, obwohl er sich wirklich bemüht hatte in der Öffentlichkeit Haltung zu bewahren.
Sie ging zu Gerard hinüber, der am Fenster stand und legte die Arme um ihn.
"Er wird mir furchtbar fehlen. Er war ein guter Mann." murmelte sie leise und stützte das Kinn auf Gerards Schulter.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 10:33 pm

Gerard

Gerard hatte sich zurückgezogen, nachdem die Beisetzung seines Vaters endlich vorbei war. Er hatte befürchtet nicht mehr lange die Fassung wahren zu können. Auch wenn er oft und heftig mit seinem Vater gestritten hatte, er hatte ihn doch sehr geliebt, besonders da Roland nach dem Tod der Mutter immer für ihn da gewesen war, obwohl er so viele andere Pflichten gehabt hatte.
Er hatte bis zum Schluss gehofft, man würde ihm noch ein wenig Zeit geben, bis er seinen Vater beerben musste, aber die Krankheit hatte den alten Earl immer mehr ausgezehrt und er hatte das Bett nicht mehr verlassen können. Er hatte sich doch so gewünscht die Geburt des dritten Enkels miterleben zu können.
Nun war Gerard der neue Earl of Essex und er hatte das Gefühl, die Verantwortung erdrücke ihn. Er stand nun am Fenster und dachte nach. Als seine Frau zu ihm trat und ihn umarmte, war es um seine Beherrschung geschehen und die Tränen liefen über sein Gesicht.
"Ich weiß nicht, wie es gehen soll ohne ihn...er war doch immer da, Mary. Ich kann das nicht. Und er fehlt mir so..."
Er drehte sich um und vergrub das Gesicht an Mary Schulter.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 10:39 pm

Mary

Marys Herz zog sich schmerzlich zusammen als sie die Tränen in Gerards Augen sah. Er tat ihr wahnsinnig Leid, wusste sie doch, wie elend er sich gerade fühlte. Als Gerard sich dann zu ihr umdrehte und das Gesicht an ihrer Schulter vergrub, wäre ihr um ein Haar übel geworden, denn die Erkenntnis, dass sie ihre eigene Trauer um jeden Preis zurückhalten musste, erdrückte sie beinahe. Sie würde nicht nur für sich, sondern auch für Gerard stark sein müssen und ihm Halt geben und das war keine unbeträchtliche Aufgabe, wenn man bedachte, dass sie gerade einmal siebzehn Jahre alt war und genauso traurig war, wie ihr Gemahl.
Dennoch riss sie sich zusammen und strich Gerard beruhigend über den Rücken. "Schsch, natürlich kannst du das." murmelte sie leise. "Du hast doch die ganze letzte Zeit auch schon alle Aufgaben übernommen, du weißt also was zu tun ist. Und mich hast du schließlich auch noch, ich werde dir helfen wo ich nur kann." erklärte Mary und drückte einen Kuss auf Gerards Scheitel.
"Er fehlt mir auch und es wird noch lange schmerzen, dass er fort ist, aber wenn wir zusammen halten, dann schaffen wir das, Gerard. Dein Vater hätte genau das gewollt, dass wir sein Erbe gut weiterführen, dass du ein Earl wirst auf den er mehr als stolz sein könnte."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1182 bis 1183   So Jun 21, 2015 10:52 pm

Gerard

Gerard brauchte einige Momente, dann fing er sich langsam wieder und er wischte sich über die Augen. "Entschuldige..." Er zog seine Frau dicht an sich und strich mit der Hand über ihren gewölbten Bauch. "Du hast ja Recht. Irgendwie werden wir es schon schaffen. Es ist ja richtig, du bist ja auch noch da. Wir werden zusammen halten."
Er schluckte schwer und wischte erneut mit dem Ärmel über seine Augen. Sein Ausbruch war ihm ein wenig peinlich.
"Du hast ihn schließlich genauso geliebt. Du vermisst ihn genauso sehr...Es tut mir leid, ich sollte dir meine Trauer nicht auch noch aufbürden."
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