Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Nov 09, 2015 11:52 pm

Henry II

Henry verdrehte die Augen. "Wie soll ich dich lassen? Dichtkunst ist ein netter Zeitvertreib, aber nichts, mit dem man sein Geld verdienen kann. Das musst du endlich akzeptieren. Wenn du deine anderen Studien etwas gewissenhafter fortsetzen würdest, würde ich vielleicht auch eher darüber nachdenken dir in diesem Punkt entgegen zu kommen. So aber läässt du mir ja keine Wahl außer dich zu deinem Glück zu zwingen. Freude ist etwas, das wir uns nur bedingt leisten können. Ob du gut bist, kann ich nicht beurteilen. Aber es wird nicht reichen um wirklich Geld zu verdienen. Außerdem ist mein Sohn kein Taugenichts, der nur herumlungert und Anderen auf der Tasche liegt! Du könntest ein guter Ritter sein, wenn du es nur wolltest."
Vielleicht musste er Harry wirklich eine Weile von London fern halten.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:01 am

Harry

Harry spürte, wie seine Kehle eng wurde und er hasste seinen Vater beinahe dafür, dass er ihn immer wieder in diese Situation brachte und dafür sorgte, dass Harry sich so furchtbar wertlos vorkam.
"Wir?" brachte Harry wütend hervor. "Wer soll das denn bitte sein? Ich bin nicht wie du! Nicht wie Richard, Geoffrey oder John. Ich bin kein Plantagenet! Ich kann ja nicht einmal ein FitzRoy sein, weil du dich für mich schämst! Es gibt kein wir." warf Harry seinem Vater an den Kopf und ballte die Hände zu Fäusten. "Du weißt nicht, ob ich gut bin, weil du mich nie anhörst! Und ich würde niemandem auf der Tasche liegen, ich könnte mein Geld damit machen!"
Harry schluckte schwer und sah seinen Vater zornig an. "Ich will aber nun mal kein Ritter werden, begreif das doch! Oh Gott, ich wünschte wirklich, Mutter würde noch leben, dann würdest du es nicht wagen mich zu diesem Unsinn zu zwingen, du elender Dreckskerl." zischte Harry und stürmte dann an seinem Vater vorbei, entschlossen ihn hier auf dem Gang stehen zu lassen.
Warum konnte er nicht einfach Dichter werden? Wenn er sich neue Verse ausdachte, war er in seinem Element, es machte ihn glücklich und versöhnte ihn mit der Welt. Das war es, wozu er geboren war, davon war er überzeugt.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:16 am

Henry II

Henry seufzte leise. "Ich schäme mich nicht für dich, wie kommst du auf diesen Gedanken? Du bist immer und überall ein Fitzroy und sicher darfst du es auch sein. Ich möchte nur nicht, dass du deine Verse verbreitest und damit unser Ansehen schmälerst. Du bist kein Taugenichts, also verhalte dich auch nicht so und mach etwas Ordentliches. Wenn du partout kein Ritter sein willst, dann geh eben ins Kloster. Das ist genauso respektabel."
Harrys Beleidung traf ihn tiefer, als er geglaubt hatte.. Jane...Ja, wenn Jane noch leben würde, wäre Manches ganz anders gelaufen.
"Lass deine Mutter aus dem Spiel.", zischte er wütend. "Wag es nicht mich hier einfach so stehen zu lassen, du sturer Bengel!"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:25 am

Harry

"Weil du mir ständig vorhältst, wie sehr ich doch dein Ansehen beschädige und welch schlechtes Licht ich auf dich werfe! Würdest du dich nicht schämen, sondern wärst stolz auf mich, würdest du das ja wohl kaum sagen." erwiderte Harry bissig.
Beinahe verzweifelt raufte er sich die Haare und gab einen unwilligen Laut von sich. "Ich will aber auch nicht ins Kloster und hinter irgendwelchen dicken Mauern verschwinden. Das bin ich nicht." warf Harry seinem Vater aufgebracht vor. "Und glaub mir, ich bin lieber Harry Clifford, der sich in Londons Straßen herum treibt und dafür frei, anstatt Harry FitzRoy und eingesperrt zu sein."
Harry spürte die Zornestränen in seinen Augen brennen, was ihn nur noch mehr dazu trieb seinen Vater einfach stehen zu lassen. "Pah! Dann halt mich doch auf. Deine Drohungen halten mich sicher nicht." rief er über die Schulter hinweg und versuchte möglichst rasch den Abstand zwischen sich und seinem Vater zu vergrößern.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:46 am

Henry II

Henry seufzte. "Ich bin stolz auf dich, aber nicht wegen deiner Dichterei. Ich wünschte, du würdest einfach das tun, was jeder von dir erwartet und alle wären zufrieden. Es würde dir vermutlich besser gefallen, als du glaubst."
Er fuhr sich durch den roten Schopf. Was sollte er nur mit Harry anfangen, der sich immer ungerecht behandelt fühlte? Immer missverstanden?
Ach Jane, du würdest ihn sicher besser verstehen, er ist so sehr wie du. Er ließ Harry gehen, das hatte hier keinen Sinn. Aber er würde sich etwas überlegen und ihn irgendwohin schicken, wo er endlich zum Mann wurde und diese Kritzeleien vergaß.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 1:01 am

Harry

"Und ich wünschte, du würdest ich tun lassen, wonach mein Herz sich sehnt! Und wünschte, du wärst stolz auf mich, gerade wegen meiner Dichterei." Harry schluckte. "Ich weiß, dass Mutter es wäre. Sie wäre stolz auf mich und sie würde mich meinen Traum leben lassen. Und deshalb tue ich das auch unter ihrem Namen." erklärte er mit rauer Stimme.
Dann eilte er den Gang entlang und war froh, dass er unbehelligt zu seinem Gemach kam. Einen Moment lang hatte er geglaubt, sein Vater würde ihm folgen und ihm eine Ohrfeige verpassen. Doch jetzt fiel die Tür hinter ihm zu, er schob eilig den Riegel vor und steifte sich die Stiefel von den Füßen. Dann ließ er sich auf das Bett fallen und zog die Vorhänge zu und erst jetzt gestattete er den Tränen sich Bahn zu brechen und für eine Weile vergrub er einfach das Gesicht in dem Kissen und verfluchte leise Gott, die Welt und seinen Vater dafür, dass er nicht sein durfte, wer er war.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 1:11 am

Richard

Richard kam gerade von seinem Vater und da er noch ein bisschen Zeit hatte, ehe Beatrice ihn erwartete, beschloss er, seinem Bruder einen Besuch abzustatten. Henry hatte angedeutet, dass er mit Harry ein paar Schwierigkeiten hatte und dass er ihn wegzuschicken gedachte, sich aber noch nicht ganz schlüssig war wohin. Nun, dazu hatte Richard ganz eigene Ideen. Aber er wollte erst mit Harry sprechen. Er hatte immer einen guten Draht zu Harry gehabt, weil er schon als Kind viel mit ihm gespielt hatte. Er hatte Jane immer sehr gern gehabt und sie hatte ihn immer genaus genommen, wie er war und ihm auch gegen seinen Vater beigestanden, als es sein musste.
Richard klopfte leise an die Tür und wartete darauf hinein gelassen zu werden. "Harry, bist du da? Ich bins, Richard."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 1:16 am

Harry

Nach dem Streit mit seinem Vater hatte Harry trotz allem ein wenig Schlaf gefunden, wenngleich dieser nicht sonderlich erholsam gewesen war. Nun saß er jedoch in der Fensterbank seines Gemachs, hatte die Beine angewinkelt, die Arme um die Knie geschlungen und starrte hinaus, ließ den Blick ziellos über den Teil der Gärten wandern, den er von hier sehen konnte und versuchte, nicht völlig im Trübsal zu versinken.
Als es an der Tür klopfte, war Harry versucht, einfach so zu tun, als sei er nicht da, entschied sich jedoch dagegen als er Richards Stimme hörte. Richard war so ziemlich der einzige, der ihn wenigstens ein bisschen zu verstehen schien, nur war Richard die meiste Zeit in Aquitanien und nicht hier am Hof.
"Komm rein." forderte er seinen Bruder schließlich auf, rührte sich jedoch weder vom Fleck, noch wandte er den Blick vom Fenster ab.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 1:35 am

Richard

Richard hatte schon beinahe gefürchtet keine Antwort zu bekommen, da bat Harry ihn doch noch herein. Er entdeckte seinen jüngeren Halbbruder am Fenster und setztesich ihm gegenüber auf die Fensterbank. "Hey, Harry...alles klar?", fragte er leise. "Vater hat mir gesagt, dass ihr gestritten habt. Ging es wieder um deine Verse?", wollte er dann wissen.
"Gib nicht so viel auf sein Gerede. Er hat eben keine Ahnung von Kunst und wir Beide wissen doch, dass du gut bist, Brüderchen. Bea sagt es auch. Sie findet, du hast wirklich Talent. Er will immer noch, dass du Ritter wirst, was? Von der Hoffnung wird er sich schon irgendwann verabschieden."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 1:48 am

Harry

Harry schloss einen Moment die Augen als Richard sich zu ihm setze, dann nickte er langsam und sah zu seinem Bruder hinüber. "Maßgeblich. Ich bin ihm heute Morgen auf dem Gang in die Arme gelaufen als ich nach Hause gekommen bin." erklärte er mit belegter Stimme. Er war müde und niedergeschlagen, ja regelrecht melancholischer Stimmung nach diesem Streit und er hatte Angst, dass sein Vater seine Drohungen nun doch noch wahr machen würde. Wenn er Harry hier einsperrte, würde dieser eingehen, es würde ihn schier verrückt machen sein Gemach nicht verlassen zu dürfen, das wusste er genau.
"Er will gar nicht wissen, wie gut ich bin, es interessiert ihn gar nicht. Er will, dass ich so ein widerliches Schwert in die Hand nehme und mir mit anderen die Köpfe einschlage, um Ritter zu werden oder - großzügig wie er ist - würde er mir auch noch gestatten ein angesehener Geistlicher in einem Kloster zu werden." begann Harry zu erzählen und es sprudelte nur so aus ihm heraus. Es tat so unendlich gut sich Richard anvertrauen zu können. Mit einer halbwegs verwandten Seele zu reden, mit jemandem, dem er vertrauen konnte und der verstand, was in ihm vorging.
"Er versteht einfach nicht, dass es mein Traum ist, Dichter zu sein. Er will gar nicht darüber nachdenken und nennt mich einen Taugenichts und sagt, ich würde den Leuten nur auf der Tasche liegen und sein Ansehen beschmutzen ..." Harry rieb sich unbehaglich über den Nacken. "Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, Rich." bekannte er leise und voller Verzweiflung. "Ich bin kein Ritter, dafür bin ich einfach nicht geschaffen. Und zum Geistlichen habe ich auch nicht das Zeug, dafür liebe ich mein Leben viel zu sehr." Harry schluckte schwer und starrte einen Moment lang auf seine Knie hinab, ehe er seinen Bruder wieder ansah. "Er hat gedroht, dass er mich hier drin einsperren wird, wenn ich nicht Vernunft annehme. Aber wenn er das tut, dann ... dann werde ich verrückt. Das halte ich nicht aus." vertraute er Richard leise an.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 8:26 am

Richard

Richard seufzte leise. "Du musst vorsichtiger sein. Ich weiß, dass du dich in den Gassen rumtreibst. Das ist nicht immer ungefährlich, aber du wirst schon wissen, was du tust. Allerdings solltest du vermeiden Vater über den Weg zu laufen, wenn du heim kommst. Das bestärkt seine Vorurteile nur noch mehr, wenn er dich so fertig sieht."
Er schüttelte den Kopf. "Natürlich will er es nicht wissen. Er hat nichts übrig für Freigeister. Für Dichter und Maler und Musiker. Das ist nicht seine Welt. Wir Beide haben das von unseren Müttern geerbt. Meine Mutter ist allerdings deutlich ehrgeiziger und rebellischer als deine es war. Ich schätze, darum ist unser Weg verschieden. Aber lass dir nichts einreden, du bist gut in dem was du tust. Er sollte stolz sein so ein Talent in der Familie zu haben. Es ist eben nicht jeder zu Schlachten und Intrigen geboren. Ich schätze, als Ritter wärst du ein hoffnungsloser Fall. Für einen Priester liebst du illustre Gesellschaft viel zu sehr. Wir werden uns etwas Anderes für dich überlegen müssen. Vielleicht sollte ich dich einfach mitnehmen nach Aquitanien."
Richard legte seinem Bruder sanft die Hand auf die Schulter. "Ich weiß, aber das hat er nicht so gemeint. Er hat ganz andere Pläne. Er will dich zu einem seiner Vasallen schicken, damit du endlich zum Mann wirst und eine vernünftige Ausbildung erhältst, wo du dich nicht entziehen kannst. Ich bin davon nicht so begeistert, aber du kennst ihn ja. Doch gib mir noch ein bisschen Zeit, ich habe da so eine Idee, wie ich die Sache etwas erträglicher machen kann."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 8:42 am

Harry

Harry hob resignierend die Schultern. "Ich bin ja eigentlich vorsichtig, normalerweise begegnet mir morgens so gut wie nie jemand, aber ich vermute fast, dass er auf dem Weg hier her war, es hätte also eh keinen Unterschied gemacht." erwiderte Harry seufzend.
Sein Blick wanderte kurz schwermütig aus dem Fenster. "Ich vermisse sie so, Rich. Ich wünschte, sie wäre noch hier, sie würde dafür sorgen, dass er mich nicht dazu zwingt etwas zu werden, was ich nicht bin." erwiderte Harry leise. Seine Mutter war gestorben als er gerade einmal neun Jahre alt gewesen war. Alt genug, um noch lebhafte Erinnerungen an sie zu haben, doch viel zu klein, um ohne mütterliche Fürsorge und Liebe aus zukommen. Er hatte sich alleine gelassen und ungeliebt gefühlt und die Dichtkunst war, neben seiner kleinen Schwester, das einzige, was den Schatten von seiner Seele vertreiben konnte.
Mit einem Mal ging ein Ruck durch Harry, er richtete sich auf und sah Richard mit leuchtenden Augen und banger Erwartung an. "Das würdest du tun? Mich mit nach Aquitanien nehmen? In das Land von Guillaume dem Troubadour?" fragte er aufgeregt. Natürlich wusste er von dem alten Herzog von Aquitanien, dem Großvater der Königin, der als erster Troubadour der westlichen Welt galt. Harry hatte dessen Verse förmlich verschlungen und die Vorstellung nach Aquitanien zu dürfen, weckte seine Lebensgeister.
Was Richard ihm dann jedoch eröffnete, entlockte ihm einen verzweifelten Laut. "Oh Gott, wieso? Wieso kann er mich nicht einfach tun lassen, wozu Gott mich ganz offensichtlich geschaffen hat? Ich werde eingehen, wenn er mich auf irgend so eine trutzige, einsame Burg schickt und mir so einen stumpfen Kerl auf den Leib hetzt, der mir das ach so schöne Ritterdasein einprügelt." erwiderte Harry missmutig. Die Vorstellung in England an einem anderen Ort als London zu sein, bereitete ihm bereits Unbehagen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 9:17 am

Richard

Richard nickte resignierend. Ja, wenn Henry es darauf anlegte, konnte man ihm nicht entkommen. Er war schließlich der König. Harry tat ihm wirklich leid. Ihm lag daran, dass der Junge tun konnte, was er gerne wollte. Allein schon wegen Jane...
"Ich vermisse sie auch, Harry. Sie hätte sicherlich einen guten Einfluss auf ihn, das hatte sie früher schon. Nicht wie meine Mutter, sondern eher....beruhigend." Er hatte immer versucht für Harry da zu sein, aber das konnte natürlich nicht Janes Verlust ersetzen. Außerdem war er viel zu oft weg dafür.
"Natürlich. Ich fürchte zwar, wir müssen erst Vaters Willen erfüllen, aber danach..." Er lächelte Harry sanft an. "Steck nicht den Kopf in den Sand, so schlimm wird es nicht. Lass mich nur machen. Ich sorge dafür, dass er dich an das schönste Fleckchen Erde schickt, das England zu bieten hat. Dort leben wundervolle Menschen. Ich habe einen Lehnsmann, er ist der Erbe von Cornwall. Und wie du vielleicht weißt, der Bruder meiner Frau. Er ist ein guter Mann und er wird dich nicht zwingen. Er wird vielleicht versuchen dir ein paar Sachen beizubringen, aber das ist auch als Dichter nicht schlecht, um sich verteidigen zu können. Vor allem aber wird er dir nichts irgendwie einprügeln. Das tut er nicht. Er ist ein Mann von Ehre und hat ziemlich hohe Ansprüche an sich selbst. Glaub mir, du wirst ihn mögen. Wenn ich Vater dazu kriege,dich dahin zu schicken, hast du nichts zu befürchten. Sie haben dort einen Spielmann, der dir vielleicht bei deinen Versen ein wenig helfen kann. Nicht ausgebildet, aber intuitiv höchst begabt."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 9:33 am

Harry

Harry nickte schweigend, da er sichtlich mit der Fassung zu kämpfen hatte und nicht wollte, dass Richard seine brüchige Stimme hörte. Er starrte wieder aus dem Fenster und schluckte schwer. Harry hatte durchaus das wechselhafte, leicht erregbare Plantagenet-Temperament geerbt, aber im Gegensatz zu seinem Vater und seinen Brüdern war er deutlich sensibler und bei Weitem nicht so hart und unnachgiebig, das entsprach einfach nicht seiner Natur. Genau das führte aber auch dazu, dass er sich solch einen Streit mit seinem Vater jedes Mal sehr zu Herzen nahm und anschließend für eine Weile in melancholische Stimmung verfiel.
Harry seufzte theatralisch. "Dein Wille geschehe ... ich dachte immer, damit wäre Gottes Wille gemeint, wie kann sich ein König einbilden, einfach Gottes Willen ignorieren und dafür seinen eigenen durchsetzen zu können?" murrte Harry unglücklich und schloss kurz die Augen, ehe er Richard wieder ansah. "Ich bin doch aber bereits am schönsten Fleckchen Erde, das England zu bieten hat. Ich liebe London und wenn Vater mich einfach gewähren lassen würde ..." Er schüttelte den Kopf und resignierte. "Aber wahrscheinlich ist es immer noch besser, du sorgst dafür, dass ich zu deinem famosen Lehnsherren komme als dass Vater entscheidet wohin es für mich geht. Der würde mich vermutlich nach Norden schicken, wo es kalt und düster und unzivilisiert ist, damit ich möglichst weit weg bin von jeder Art von Kunst und Kultur, von London ganz zu schweigen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 9:51 am

Richard

Richard wusste, dass sein Bruder nicht sonderlich hart im Nehmen war, aber das hatte er von Anfang an akzeptiert. Es war auch ganz angenehm wenigstens einen Bruder zu haben, der nicht nach seinem Erbe trachtete und eifersüchtig auf ihn war.
"Du solltest solche dinge nicht aussprechen. Aber ich weiß, was du meinst, mir kam dieser Gedanke auch schon öfter. Henry ist eben sehr von sich eingenommen."
Richard lachte leise auf. "Glaub mir, du wirst wissen, was ich meine, wenn du dort bist. Cornwall ist ein Ort, wo du akzeptiert wirst wie du bist. Das findet man nicht mal in London überall. Ich war als Junge eine Weile dort und es war die beste Zeit meines Lebens. Unter anderem, weil ich Bea kennengelernt habe. Danke Gott, wenn ich es schaffe dich dorthin zu schicken. Und wehe, du benimmst dich nicht und machst mir Schande. Bring die Zeit dort hinter dich und tu es gut, dann überrede ich Vater, dass du mit mir nach Aquitanien kommst. Ist das eine gute Vereinbarung für dich?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 10:00 am

Harry

Harry schnaubte leise. "Vielleicht nicht, aber es ist nun einmal die Wahrheit. Vater bildet sich immer ein, er sollte über alles und jeden bestimmen können. Und weil das aber nicht immer so funktioniert wie er sich das vorstellt, lässt er es an mir aus. Mit mir kann er es ja machen, mir sind schließlich die Hände gebunden. Wenn ich mit ihm streite, kann ich mich nicht in eine meiner Grafschaften zurück ziehen ... ich sitze hier und bin ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert." murmelte er ein wenig zornig.
Henry lehnte den Kopf gegen die kühle Steinmauer hinter sich und seufzte. "Dein Wort in Gottes Ohr, Rich. Ich hoffe, du hast Recht." erwiderte er, setzte sich dann jedoch wieder aufrecht hin und schenkte seinem Bruder ein strahlendes Lächeln. "Oh, das wäre wunderbar!" erklärte er voller Eifer. "Ich habe ein neues Gedicht geschrieben, willst du es lesen?" fragte er und war schon auf den Beinen, noch ehe Richard Gelegenheit gehabt hatte zu antworten.
Harry eilte zu dem Tisch hinüber, der über und über mit losen Pergamentblättern bedeckt war und zog den Bogen hervor, der ganz oben auf lag. Strahlend kam er zur Fensterbank zurück und hielt Richard das Pergament entgegen. "Hier. Es ist erst gestern fertig geworden." berichtete er und ein gewisser Stolz schwang in seiner Stimme mit, denn seine Gedichte waren Harrys Ein und Alles. Er liebte jedes Einzelne von ihnen und war jedes Mal fast trunken vor Freude, wenn er ein neues zu seiner Zufriedenheit vollendet hatte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 10:32 am

Richard

Richard schüttelte leicht den Kopf. "Möglich, aber es bringt nichts sich darüber aufzuregen, Harry. Das ist etwas, was sich nicht ändern wird. Es wird euch Beiden ganz gut tun, einmal ein bisschen Abstand voneinander zu bekommen."
Er hob die Augenbrauen, als seines Bruders Stimmung sich so plötzlich veränderte und er voller Enthusiasmus auftrat.
"Oh, natürlich will ich es lesen, Harry. Zeig schon her. Du weißt doch, dass ich deine Gedichte mag." Er war wirklich davon überzeugt, dass sein Bruder Talent zum Schreiben hatte, insbesondere für die Poesie. Er fand immer die richtigen Worte.
Konzentriert las Richard die Zahlen und seine Lippen bewegten sich lautlos, als er es las. Dann lächelte er Harry an.
"Es ist wundervoll, Harry, wirklich."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 10:45 am

Harry

Aufgeregt beobachtete Harry wie Richard das Gedicht las und konnte sich nur mit Mühe davon abhalten ungeduldig von einem Fuß auf den anderen zu treten. Vergessen war für den Moment der Streit mit seinem Vater, die bevorstehende ungewisse Zukunft, alles was gerade zählte waren seine Verse und Richards Urteil.
Als sein Bruder aufsah und ihm ein Lächeln schenkte, strahlte Harry wie ein beschenktes kleines Kind. Es kam selten genug vor, dass er von jemandem ein Lob bekam, der wirklich verstand, was er dort las und es bedeutete ihm umso mehr, weil er Richard auf eine gewisser Art und Weise regelrecht verehrte. Er war sein großer Bruder, derjenige, der immer für ihn da gewesen war und der sich Zeit für Harry nahm, wenn er einmal hier war. Und er war derjenige, der Harrys Poesie zu würdigen wusste.
"Nicht wahr?" fragte Harry leise, nahm das Pergament wieder entgegen und strich sanft über die Zeilen mit der getrockneten Tinte, ehe er Richard wieder ansah. "Wenn ich mit dir nach Aquitanien kommen darf, werde ich es an deinem Hof vortragen!" erklärte er entschlossen. "Es hat ein besseres Publikum verdient als ein paar betrunkene Halunken in irgendeinem Londoner Wirtshaus." wie sehr wünschte Harry sich, er dürfte seine Verse hier am Hof vortragen, doch bevor das geschehen würde, würde eher die Hölle zufrieren, so viel war sicher.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 11:27 am

Richard

Richard grinste flüchtig, als sein Bruder strahlte. Harry bekam viel zu wenig Lob für seine Verse, das war eine Tatsache. Und er würde sich bemühen das zu ändern. In Cornwall würde er in Cedric eine verwandte Seele finden,das würde ihm gut tun.
"Im Grunde genommen ist es wieder der Hof meiner Mutter, aber ich werde dich beim Wort nehmen, wenn es soweit ist. Ich bin sicher, sie werden es zu schätzen wissen ein so schönes Werk zu hören zu bekommen. Du solltest deine Werke nicht an Wirtshäuser verschwenden. Und jetzt vergiss Vater, er hat ohnehin keine Ahnung von diesen Dingen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 11:35 am

Harry

Harry war unfassbar nervös. Er wusste nicht wie, aber Richard hatte das Wunder bewirkt, ihren Vater dazu zu bringen, Harry tatsächlich nach Cornwall zu schicken. Und bevor die Reise in wenigen Tagen für ihn los gehen sollte, wollte Richard ihn mit Robert, dem jungen Erben des Lordkanzlers bekannt machen.
Harry lief neben Richard den Gang entlang und sah seinen Bruder ein wenig zweifelnd an. "Und du bist sicher, dass das alles funktioniert?" fragte er ein wenig unruhig. "Was, wenn er mich nicht leiden kann? Wenn er mich nicht mitnehmen will oder wenn er mich bald wieder her schickt? Vater bricht mir das Kreuz, wenn ich wieder nicht seinen Ansprüchen genügen kann."
Er war hin und her gerissen zwischen der Erleichterung, dass Richard ihm einen Platz gesucht hatte und dem Unwillen London zu verlassen. Er hatte kein Interesse daran auch nur irgendetwas zu lernen bei dem er ein Schwert in die Hand nehmen musste, aber Richard hatte deutlich gemacht, dass er das wohl oder übel würde in Kauf nehmen müssen, zumindest eine Zeit lang.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 11:55 am

Richard

Richard seufzte leise, lächelte aber. Er spürte wie nervös sein Bruder war, dabei gab es dazu gar keinen Grund. Wenn jemand mit ihm zurecht kam, dann war es Robert. Robert war geduldig und er suchte die Fehler auch immer bei sich statt bei Anderen.
"Natürlich bin ich das. Robert wird dich mögen und er hat mir zugesagt dich mitzunehmen. Er wird sich wirklich Mühe mit dir geben. Wenn du dir also auch welche gibst, wird er keinen Grund haben dich zurückzuschicken. Er weiß, dass er nur schwerlich einen Ritter aus dir machen kann. Aber wenn du gewisse Grunddinge lernst, wird nicht einmal Vater etwas gegen den Erfolg dieser 'Lektion' sagen. Glaub mir, du brauchst dir nicht so viele Sorgen zu machen. Vertrau mir."
Robert wartete bereits auf sie und musterte Harry mit leichter Neugierde. Nun, das versprach interessant zu werden.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:01 pm

Harry

Harry atmete tief durch und nickte. "Ich werde mein Bestes geben, versprochen." versicherte er, wenngleich Richards Worte ihn nur mäßig beruhigt hatten. Doch dann hatten sie das Gemach erreicht und Harry hatte keine Zeit mehr weiter darüber nachzudenken, denn mit einem Mal stand er Robert of Cornwall gegenüber.
Harry besann sich auf seine Manieren und verneigte sich höflich. "Mylord, es ist mir eine Ehre Euch kennen zu lernen." erklärte er aufrichtig und zeigte sein charmantes Lächeln hinter dem er seine Unsicherheit immer so gut verbergen konnte. Auch das war etwas, das er auf Londons Straßen gelernt hatte, er wusste, dass die Menschen einem Lächeln gegenüber aufgeschlossen waren und es immer hilfreich war, sich Unsicherheiten nie anmerken zu lassen. Besonders nicht, wenn man in solchen Kreisen verkehrte, wie Harry es gerne tat.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:09 pm

Robert

Robert lächelte Harry warm an. "Die Freude liegt bei mir, Harry. Richard hat mir viel von dir erzählt und ich war neugierig darauf dich kennenzulernen. Ich hoffe, du wirst dich bei uns wohl fühlen. Aber ich denke, du wirst die eine oder andere Überraschung erleben."
Der Junge war ihm symphathisch, aber er glaubte, Unsicherheit in den jungen Augen zu lesen. "Und keine Angst, ich beiße nicht. Ich denke, wir werden gut miteinander zurecht kommen."
Er warf Richard einen langen Blick zu. Er wusste genau, was der gemeint hatte, als er sagte, dass aus Harry kein Ritter werden würde.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 12:13 pm

Harry

Harry warf seinem Bruder einen kurzen Blick zu und grinste dann leicht. "Nun, ich hoffe, er hat nicht von irgendwelchen Heldentaten berichtet, so dass Ihr enttäuscht sein werdet." erwiderte Harry und nickte dann. "Das hoffe ich auch, Mylord."
Harry schnitt eine leichte Grimasse und lächelte dann schelmisch. "Oh, das hatte ich nicht befürchtet. Immerhin seid ihr kein Plantagenet, die beißen ja bekanntlich gerne einmal vor Wut in die Binsen." erwiderte er amüsiert und bemerkte den Blick, den Robert und Richard tauschten.
Richard legte Harry die Hand auf die Schulter und lächelte. "Nun, ich werde euch zwei einmal alleine lassen und sehen, wo meine Kinderschar sich herum treibt. Harry, mach mir ja keine Schande." neckte er seinen Bruder, ehe er sich verabschiedete und Harry mit Robert alleine zurück blieb.
Harry atmete tief durch und griff dann unter sein Wams. "Ich ... ich habe eins meiner Werke mitgebracht, Mylord. Ich dachte, vielleicht wollt ihr es lesen, damit ihr wisst auf was ihr Euch da eigentlich mit mir eingelassen habt." erklärte er und hielt Robert einen Bogen Pergament entgegen.
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Nov 10, 2015 9:11 pm

Robert

Robert lachte leise. "Nein, keine Sorge. Ich werde sicher nicht enttäuscht sein. Er hat mir nur erzählt, dass du andere Vorzüge hast als dein Vater gern hätte. Und ich bin mir sicher, wir können etwas daraus machen und einen Kompromiss finden."
Er musste grinsen. "Da hast du wohl Recht. Dafür bin ich ein Cornwall, wir sind auch nicht unbedingt für ein besonnenes Gemüt bekannt. Ich bilde da in meiner Familie eher die Ausnahme."
Er verabschiedete Richard mit einem Lächeln und nahm dann dankbar das Gedicht entgegen. "Sehr gern, Harry. Es interessiert mich, zu was du im Stande bist."
Er las das Gedicht langsam und sorgfältig und nickte dann anerkennend. "Das ist gut, Harry. Wirklich gut..."
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William und Joanna - ab 1183
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