Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 9:13 pm

Robert

Robert nickte bestätigend. "Nein, das werden wir nicht. Wir müssen vorsichtig sein." Rob konnte sich als Knappe gut im Hintergrund halten, das beruhigte ihn. Er selbst würde einen Teil der Truppen befehligen, er würde vorsichtig sein müssen.
"Sorge dich nicht, ich hatte den Gedanken schon vor einiger Zeit und es sind längst Vorkehrungen getroffen. Sobald dein Großvater abreist, wird Philippe deine Mutter und deine Geschwister hierher nach Bordeaux bringen. Er hat noch warten wollen, bis sein Kind zur Welt kommt. Nun müssten sie unterwegs sein. Ich weiß nicht, ob er Amélie auch mitbringt, ich denke aber eher nicht."
Er lächelte.
"Ich bin froh über diesen Sinneswandel."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 9:30 pm

Rob

"Wirklich? Sie kommen hier her? Das ist wundervoll!" Diese Nachricht sorgte gleich für gute Laune bei Rob, bedeutete es schließlich, dass seine Mutter und seine Geschwister in Sicherheit sein würden. Außerdem konnte er ihnen dann zu gegebener Zeit alles hier in Bordeaux zeigen, ihnen all die Orte vor Augen führen, die für ihn mit der Zeit so wichtig geworden waren.
"Ich freue mich schon darauf sie wiederzusehen." erklärte Rob zufrieden und grinste breit. "Manchmal braucht es nun einmal einfach etwas Zeit bis es zu einem solchen Sinneswandel kommt."
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 10:05 pm

Robert

Robert klopfte seinem Ältesten auf die Schulter. "Ja, sie kommen her. Hier sind sie in Sicherheit vor irgendwelchen Dummköpfen, die glauben, Vaters Abwesenheit ausnutzen zu müssen. Und ich habe Phil an meiner Seite."
Phil und er mussten einfach Seite an Seite kämpfen. Wenn er jemandem vertraute, um Rücken an Rücken zu kämpfen, dann er.
"Und wenn das alles vorbei ist, werden wir eine schöne Zeit miteinander verbringen. Ein wenig das Klima genießen, ehe wir wieder nach Truro gehen."
Und dann würde hoffentlich alles gut werden. Und jeder von ihnen würde noch am Leben sein.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 10:39 pm

William

William hatte das Gefühl, als gäbe es noch hundert Dinge vorzubereiten, aber er wusste, dass alles wichtige geklärt war und er nichts vergessen hatte. Viel wichtiger war es jetzt, dass er nun rechtzeitig zu Joanna kam, denn er wollte den letzten Abend mit ihr noch einmal in vollen Zügen genießen.
Er war gerade noch bei Will gewesen, dem einzigen seiner Kinder, das noch hier auf der Burg war. William war froh, dass der zwölfjährige Junge genug Verstand besessen hatte, um ihn nicht zu beknien mit in den Krieg ziehen zu dürfen. Er wusste wie schwer es für Will manchmal war, war er schließlich das jüngste Kind und hatte es mit seinen erfolgreichen Geschwistern wahrlich nicht einfach hinterher zu kommen. Aber William liebte seinen Sohn von ganzem Herzen, besonders, weil er noch so spät auf die Welt gekommen war, zu einem Zeitpunkt an dem er und Joanna schon gedacht hatten, dass Sophie ihr letztes Kind gewesen sein würde.
Nun aber betrat William die Gemächer, die er mit Joanna teilte, ein wehmütiges Lächeln auf den Lippen. Wie sollte er denn jetzt noch einmal so lange von ihr getrennt sein? Ohne zu wissen, wann ... und ob sie sich wieder sehen würden.
Er trat zu Joanna und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Ah, was für ein wundervoller Anblick ..." wisperte er leise.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 11:16 pm

Joanna

Joanna war nicht glücklich bei dem Gedanken ihren Mann in den Krieg ziehen lassen zu müssen. Es war lange her und auf diese wiederholte Erfahrung hätte sie gern verzichten können. Die Hälfte der Familie war irgendwie an diesem Krieg beteiligt und sie betete jeden Tag zu Gott, dasss sie es alle heil überstehen würden.
Joanna und William hatten sich vorgenommen den letzten Abend gemeinsam zu verbringen und die gemeinsame Zeit noch einmal zu nutzen.
Sie schenkte ihm ein Lächeln, als er zurückkehrte und fuhr durch die immer noch dunklen Locken. "Da bist du ja... Alles erledigt für die Reise, Liebster? Ich wünschte, du müsstest nicht gehen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Okt 24, 2016 11:37 pm

William

William schloss halb die Lider als Joanna durch seine Haare strich und lächelte. "Ja, da bin ich. Ich habe noch bei Will vorbei gesehen und ihm eine gute Nacht gewünscht." berichtete er und nickte dann. "Alles ist so bereit wie nur möglich." Mittlerweile hatte er ja auch genügend Erfahrung in diesen Dingen, er wusste genau worauf es ankam und welche seiner Männer er mit welchen Aufgaben betreuen konnte.
William zog Joanna in seine Arme und gab ihr einen langen Kuss. "Das wünschte ich auch, aber du weißt ja, wenn der König ruft ..." William war nicht erpicht auf diesen Krieg, zumal ein Teil seiner Familie auf der anderen Seite des Schlachtfeldes stehen würde, aber er hatte dennoch keine Sekunde gezögert und Henry wie üblich seine Unterstützung zugesagt. So lange schon hatten sie immer Seite an Seite gestanden, das würde William jetzt auch auf seine alten Tage nicht mehr ändern.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Okt 25, 2016 1:13 am

Joanna

"Er wird sich sicher gefreut haben. dass du ihm noch einmal deine Zeit widmest. Ich bin schon beruhigt, dass Will dich nicht begleiten möchte und mir wenigstens diese Diskussion erspart bleibt. Er ist einfach noch zu jung. Er wird hier bleiben und mit mir bang die Nachrichten abwarten."
Joanna schmiegte sich dankbar an Williams Brust und erwiderte den innigen Kuss. "Ja, wenn der König ruft, wirst du Folge leisten...aber ich hoffe inständig, dass es das letzte Mal sein wird und Henry endlich zur Vernunft kommt. Es wäre so einfach diese Schlacht zu verhindern, er müsste doch nur das Recht des Älteren anerkennen. Aber ich weiß, du wirst ihm immer folgen und zur Seite stehen, worum auch immer es gehen mag."
Joanna seufzte tief. "Sei bitte vorsichtig, ich brauche dich noch und ich will noch viele Jahre mit dir verbringen." Sie konnte sich ein Leben ohne ihren Mann nicht mehr vorstellen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Okt 25, 2016 12:26 pm

William

"Und ich mich mindestens ebenso." erwiderte William lächelnd. "Ich bin froh, dass er noch hier ist und ja, ich bin auch wirklich froh darüber, dass er ohne Probleme hier bleibt. Ich hätte keine ruhige Sekunde, wenn er mit mir kommen würde. Und es gibt so schon genügend Menschen, um die ich mich in diesem Konflikt sorgen muss."
William zog Joanna eng an sich und nickte. "Und bis an mein Lebensende werde ich diesem Ruf folgen." murmelte er leise, seufzte dann aber. "Darum geht es doch schon lange nicht mehr." entgegnete er ernst. "Vielleicht hätte sich irgendwie noch ein Weg finden lassen, all das diplomatisch zu lösen, aber seit Richard so mit den Ketten rasselt, gab es für Henry schon nur noch diesen einen Weg. Und jetzt erst Recht. Es ist völlig inakzeptabel, dass Richard ein Heer gegen seinen Vater und König ins Feld führt. Noch dazu zusammen mit Philippe von Frankreich."
William strich Joanna sanft über die Wange. "Ich werde vorsichtig sein, versprochen. Außerdem glaubst du doch nicht, dass ich mir das Vergnügen nehmen lasse, dich auch auf deine alten Tage hin noch zu ärgern." erwiderte er augenzwinkernd.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Okt 25, 2016 1:07 pm

Joanna

"So ist es. Außerdem ist er erst zwölf, er braucht noch ein bisschen, bis er soweit ist." Will war das Nesthäkchen und durfte sich ruhig noch etwas Zeit lassen. Als letzter verbliebener Sprössling bekam er umso mehr Liebe und Aufmerksamkeit von seinen Eltern, aber Joanna wollte ihn jetzt einfach noch nicht loslassen. Nicht in diesem Krieg.
"Ich hoffe, ihr kehrt alle gesund heim." Joanna nickte verständnisvoll. "Ich weiß...aber du kennst ihn. Geduld ist nicht seine Stärke. Und Henrys Stärke ist nicht die Diplomatie. Ich fürchte, dass diese Sache kein gutes Ende nehmen wird. Wenn Richard sich mit Philippe von Frankreich verbündet, muss er mehr als entschlossen sein. Und siegessicher."
Joanna küsste ihren Mann sanft auf die Stirn. "Nein, ich hoffe, dass du das tust. Und dass ihr euch nicht auf dem Schlachtfeld gegenüber steht, Robert und du."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Okt 25, 2016 2:36 pm

William

"In der Tat. Und von mir aus kann er noch ein paar Jahre brauchen. Ich bin froh, um jedes Jahr, dass er mir noch erhalten bleibt." Es gab einfach noch so viel, das er mit Will gemeinsam unternehmen wollte. Und er wollte den Jungen um jeden Preis vor dem Gräuel des Krieges bewahren - wenigstens jetzt noch, solange Will noch nicht wirklich erwachsen war.
William atmete tief durch. "Tja, wir werden es abwarten müssen. Sicher ist, dass dieser Krieg erst ein Ende findet, wenn einer von den beiden in die Knie gezwungen wird, vorher wird keiner von ihnen aufgeben." Und William hoffte inständig, dass sie in der Lage sein würden, Richards Heer schnell und effektiv zu schlagen, dass der Bengel einlenken musste und alles irgendwie geregelt würde. "Bei Gott, das hoffe ich auch. Weder Robert, noch Richard. Oder Philippe ... ich bin sicher, dass er an Roberts Seite sein wird, jetzt wo er die Sachen gepackt hat, um Josephine und die Kinder nach Bordeaux zu bringen." Eigentlich hätte William ihn aufhalten müssen, aber er hatte nicht gekonnt. Also hatte er auch diesen Sohn ziehen lassen und betete zu Gott, dass sie alle wieder gemeinsam Heim kehren würden.
William atmete tief durch und vertrieb dann die düsteren Gedanken. Ein Lächeln trat auf seine Lippen, während eine Hand sachte Joannas Rücken hinab wanderte. "34 Jahre ..." murmelte er leise. "Kannst du dir das vorstellen? 34 Jahre ist es her, dass du mich in London über den Haufen gerannt hast." erinnerte er sich schmunzelnd und gab Joanna einen sanften Kuss.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 7:55 am

Joanna

Joanna schmiegte sich an ihren Mann. „Ich weiß….ich möchte das auch nicht. Es wäre nicht gut, wenn das passiert. Und wenn doch…geht ihr euch vielleicht besser aus dem Weg. Wir sind trotz all dem eine Familie. Aber du hast Recht, ich denke, Philippe wird sich Robert anschließen, er hat ihm einen Eid geleistet. Den nimmt er ernst. Er war das letzte Mal schon nicht allzu begeistert, als Robert allein in einen Krieg gezogen ist. Diesmal wird er das nicht noch einmal zulassen.“
Sie legte die Hände an seine Wangen und erwiderte den Kuss. „Oh ja, das war das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte. So viel Zeit ist vergangen und ich möchte gern noch einmal so viele Jahre an deiner Seite verbringen. So viel haben wir gemeinsam überstanden, es wäre lächerlich, würdest du mich jetzt durch diesen Krieg allein lassen. Das darf nicht passieren.“


William

William nickte bedächtig. "Das sind wir und deshalb bete ich auch zu Gott, dass er wenigstens dafür sorgt, dass ich keinem der Jungen auf dem Schlachtfeld begegne." Er konnte schließlich unmöglich gegen seine eigenen Söhne das Schwert haben. Und auch nicht gegen Richard, der nicht nur sein Schwiegersohn war, sondern lange Zeit sogar fast wie ein richtiger Sohn für William gewesen war. William fuhr sich nachdenklich über das Kinn. "Vermutlich. Ich hatte insgeheim gewünscht, dass er so kurz nach der Geburt seines Kindes doch bleiben würde, aber was beklage ich mich eigentlich? Ich habe es schließlich so eingefädelt, dass die beiden Bengel so aneinander hängen. Ich ernte jetzt also nur, was ich gesäht habe." Schließlich hatte William von dem Moment an in dem Philippe zu ihnen gekommen war, darauf geachtet, dass er mit Robert zusammen unterrichtet wurde und dass die beiden Jungen einander näher kamen. Und sein Plan war zweifelsohne aufgegangen.
William lächelte zärtlich. "Ja, so viele Jahre. Ist das vorstellbar? Wenn ich so darüber nachdenke, kommt es mir immer noch vor als hätte ich mich erst vor wenigen Tagen mit Henry in den Stallungen geprügelt, weil er mein Pony beleidigt hatte ... und als hätte ich erst gestern unseren kleinen Edward das erste Mal auf dem Arm gehalten." Ihr erstes gemeinsames Kind. Was war er damals selig gewesen, als er Joanna endlich seine Frau hatte nennen können und sie ihm diesen wundervollen Jungen geschenkt hatte.


Joanna

„Ich bitte schon seit Wochen darum, dass das nicht passiert. Aber ich bin nicht sicher, ob sich das vermeiden lässt. Wir werden sehen… Und Philippe hätten vermutlich keine zehn Pferde davon abgehalten Robert zu folgen. Was ändert auch die Geburt seines Kindes? Er würde nur hier sitzen und rastlos sein, weil er nichts tun kann und alle Anderen im Krieg sind. Er gehört an Roberts Seite. Das wolltest du in der Tat genauso. Du solltest froh sein, sie werden aufeinander Acht geben und sich den Rücken decken. Das erhöht für die Beiden die Chance heil heim zu kehren.“
Joanna schloss die Augen. „Oh ja…das waren Zeiten. Wir kamen gerade aus Frankreich zurück, ein paar Tage später haben die Wehen eingesetzt. Edward hat nur darauf gewartet, dass wir in Sicherheit sind. Und Robert…Robert hat ihn so süß aufgenommen. Er hat versprochen auf ihn aufzupassen und das hat er sein Leben lang getan. Bis heute…Edward hat jetzt eine eigene Familie, aber dann und wann muss man ihn auf den richtigen Weg zurück führen.“


William

"Natürlich ändert die Geburt nichts, aber als alter Narr darf ich doch noch hoffen." erwiderte William augenzwinkernd. "Aber ja, du hast Recht, es ist gut, wenn die beiden zusammen sind und auf einander Acht geben. Das Wichtigste bei dieser ganzen Sache ist doch ohnehin, dass wir alle wohlbehalten zurück kommen."
William strich Joanna über die Wange. "Frankreich ... herrje, das war wirklich eine seltsame Zeit. Wenn ich überlege, wie lange ich dort fest saß und nicht wusste, was aus mir werden sollte. Aber trotzdem hat mir das Schicksal dort auch den wohl glücklichsten Moment meines Lebens bescherrt. Als du plötzlich dort aufgetaucht bist, bei Gott, Joanna, ich war so wütend, dass du schwanger von England bis nach Frankreich gereist bist! Und gleichzeitig war ich so erleichtert dich wiederzusehen, dich heiraten zu können ..." William grinste leicht und gab ihr einen innigen Kuss. "Und dann kam unser Edward. Bedenkt man, was der Bengel alles angestellt hat, ist es wirklich ein Wunder, dass er heute ein so gestandener Mann mit einer Grafschaft und einer eigenen Familie ist. Aber ich hoffe, dass dieser Krieg auch ihn und Robert nicht entzweit ... es wäre wirklich eine Schande." murmelte William.


Joanna

„Sicher darfst du das. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Joanna küsste ihn mit einem verschmitzten Lächeln auf die Wange. „Frankreich war nicht einfach, aber für uns ein Schlüssel. Ich weiß nicht, ob wir unter Henrys Herrschaft so früh hätten heiraten können. Er hätte doch wieder eine Ausrede gefunden. Glücklicherweise hat das Louis anders gesehen, Gott hab ihn selig. Er war schon ein guter Mann. Es war nicht leicht nach Frankreich zu reisen…Ich habe Geoffrey zur Verzweiflung getrieben, weil ich gereist bin in meinem Zustand. Er hatte wirklich Angst, du machst ihm die Hölle heiß, weil er mich hat gehen lassen. Aber ich hätte mich nicht aufhalten lassen… “
Joanna lachte leise auf. „Oh ja, das ist wahr. Henry hat einen anständigen Mann aus ihm gemacht. Und Julia hat den Rest dazu getan. Eine Schande, dass sie so früh gehen musste. Aber Edward weiß die Familie zu schätzen, sie werden sich nicht deswegen zerstreiten."


William

"Tja, möglicherweise hätte er das. Aber zum Glück haben wir das nie herausfinden müssen. In diesem Punkt werde ich Louis auch auf ewig dankbar sein. Und in gewisser Weise auch Jaques, er hat meine Gefangenschaft halbwegs erträglich gemacht bevor du endlich kamst." erwiderte William und dachte an den Franzosen zurück, dem damals die - mitunter sehr undankbare - Aufgabe zugefallen war, ihn zu bewachen.
William legte eine Hand an Joannas Wange. "Das hat er. Es war wirklich die richtige Entscheidung damals, Edward zu Henry zu schicken." Und William war doppelt froh darum, denn so hatte er wenigstens einen Sohn, der seine eigene Verbundenheit zu Henry teilte. Er konnte nachvollziehen, dass Roberts Erfahrungen mit Henry nicht die besten gewesen waren, doch den Groll, den sein Ältester deshalb hegte, konnte William einfach nicht begreifen, dafür liebte er Henry viel zu sehr.
William platzierte einen Kuss auf Joannas Stirn, dann auf ihrer Nase und schließlich auf ihren Lippen. "Wir sollten etwas Essen und uns dann in unser Bett verziehen, denkst du nicht aus?" fragte er leise, ein Lächeln auf den Lippen.


Joanna

„Nein, das werden wir nicht. Meinst du, Jacques steht nun in Philippes Diensten? Er war ein nüchterner, aber ein guter Mann. Vielleicht sehen wir ihn ja eines Tages wieder. Ich wüsste gern, wie es ihm ergangen ist. Ob er glücklich geworden ist?“ Jacques war immer sehr verschlossen gewesen, aber sie wusste, er war für William eine große Stütze gewesen. Und er hatte dafür gesorgt, dass sie nicht im Kleid einer Küchenmagd heiraten musste.
Sie verzog die Lippen zu einem zufriedenen Lächeln und konnte nur zustimmen. „Das ist eine ausgezeichnete Idee. Ich fürchte allerdings, du wirst den Ritt morgen etwas übernächtigt antreten müssen. Ich habe nicht vor dich schlafen zu lassen. Zumindest nicht die erste Hälfte der Nacht.“ Sie grinste und zog ihn dann mit sich zum Tisch, wo schon das Abendessen vorbereitet war. Heute würden sie ganz allein essen und ihre Zweisamkeit noch einmal genießen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 9:10 am

William

William nickte nachdenklich. "Ich gehe davon aus. Jacques war Louis treu ergeben, ich schätze, Philippe wird ihn einfach übernommen haben. Zumindest wäre der Bengel dumm, wenn nicht." William hatte eine eigenartige Verbindung zu seinem Wachhund aufgebaut gehabt, denn mitunter war Jacques über Tage hinweg der einzige gewesen mit dem er hatte sprechen können. Und der Franzose hatte ihn erstaunlich gleichmütig akzeptiert, hatte ihn zwar immer streng im Auge behalten, war auf seine nüchterne, trockene Art aber auch angenehm menschlich gewesen. "Vielleicht sorgt Gott ja dafür, dass uns unsere Wege eines Tages noch einmal kreuzen, wer weiß."
Hungrig wie er war, ließ William sich nur zu gern zum Tisch hinüber ziehen, ließ sich auf einem der Stühle nieder und zog Joanna neben sich. "Tatsächlich? Nur die erste Hälfte der Nacht? Und ich dachte, bei einem solchen Abschied komme ich überhaupt nicht dazu, die Augen zuzumachen." neckte er und belud ihrer beider Teller mit verschiedenen kleinen Köstlichkeiten.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 8:41 pm

Joanna

"So ist es. Und ich denke, Philippe ist ein kluger Kopf. Ich wäre froh, wenn du ihn noch einmal treffen würdest. Er hat uns geholfen, als wir ihn brauchten. Ich wüsste gern, was aus ihm geworden ist."
Joanna lächelte breit.
"Oh weißt du, ich dachte, ich sollte dich vielleicht wenigstens ein paar Stunden schlafen lassen, damit du nicht schon auf dem Hinweg vom Pferd fällst, weil du übermüdet bist. Du siehst also, ich habe nur dein Wohl im Sinn.", neckte sie ihn und freute sich schon auf den entspannten Abend, der nur ihnen allein gehörte. Sie wollte ihn genießen, als wäre es ihr Letzter. Immerhin zog William in den Krieg, man konnte nie wissen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 8:50 pm

William

"Wenn ich ihn noch einmal treffen sollte, richtige ich ihm deine Grüße aus." erklärte William augenzwinkernd. Er bedachte Joanna mit einem Lächeln und lehnte sich vor, um ihr einen Kuss auf die Wange zu geben. "Wie umsichtig von dir. Ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du so auf mich Acht gibst."
William goss ihnen beiden etwas Wein ein, ehe er sich über das Essen hermachte. Es war wieder einmal ausgesprochen köstlich und er hatte sich vorgenommen es in vollen Zügen zu genießen, schließlich würde er, wenn sie erst einmal im Feld standen, keine so üppige Kost mehr auf den Teller kriegen. Aber vor allem genoss er diesen Abend, weil er ihn allein mit Joanna teilen konnte.
"Hab ein Auge auf Geoffrey, wenn ich weg bin, sei so gut. Wenn es mir schon schwer fällt ohne ihn zu gehen, will ich nicht wissen, wie er sich vorkommt, wenn er hier bleiben muss." bat William zwischen zwei Bissen. Es behagte ihm noch immer nicht, dass er Geoffrey dieses Mal nicht an seiner Seite wissen würde, aber sein Freund und einstiger Mentor war schließlich noch einige Jahre älter als er selbst und das merkte man Geoffrey mittlerweile doch an.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 9:25 pm

Joanna

Joanna lachte leise auf. "Ja, tu das. Er ist sicher froh, wenn er sich nicht an mich erinnern muss. Ich habe ihm nur Ärger bereitet, scheint mir."
Sie trank einen Schluck des guten Weins und genoss das Essen sehr. Nach einer Weile ging sie zu William hinüber und ließ sich auf seinem Schoß nieder, legte einen Arm um seinen Hals. Sie bedachte ihn mit einem liebevollen Blick.
"Das werde ich, sorge dich nicht. Er weiß, dass er nicht mehr rüstig genug ist für einen solchen Krieg. Ich werde ihn ein bisschen einbinden, dann hat er eine Aufgabe. Und Will wird ihn sicher auch sehr gern belämmern, damit er Geschichten aus eurer gemeinsamen Zeit preis gibt. Und das ist noch ein Grund, warum du heil zurückkommen musst. Er würde es sich niemals verzeihen, wenn dir etwas passiert, weil er nicht bei dir ist."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 9:37 pm

William

William grinste. "Nicht nur du. Ich glaube, es hätte eine Reihe schönere Aufgaben gegeben als meinen Wachhund zu spielen." Jetzt, da all diese Dinge überstanden und bereits in weiter Ferne lagen, fiel es William leicht die ganze Sache mit Humor zu nehmen. Damals als er in Frankreich gesessen hatte, abgeschnitten von allen, die ihm lieb und teuer gewesen war, damals hatte er gedacht, er würde daran zu Grunde gehen. Erst Joannas Auftauchen hatte ihm wieder neuen Mut verliehen.
Als Joanna zu ihm kam, legte William die Arme um sie und zog sie eng an sich. "Ich danke dir." murmelte er und gab ihr einen Kuss. "Und ich werde mich unterstehen, Geoffrey solche Gram zu bereiten." fügte er augenzwinkernd hinzu.
Als seine Hand sachte ihren Arm hinauf wanderte, musste er dennoch daran denken, dass dies womöglich der letzte Abend mit Joanna war, sollte irgendetwas schief gehen. Er wollte nicht zu genau darüber nachdenken, aber es war dennoch ständig in seinem Bewusstsein vorhanden. William lehnte sich etwas vor und fing seine Gemahlin in einem Kuss, während seine Finger bereits den Verschluss ihres Kleides gefunden hatten. "Komm, ich will für ein paar Stunden vergessen, wohin ich morgen früh aufbreche." wisperte er gegen ihre weichen Lippen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 10:32 pm

Joanna

Joanna grinste zurück. "Möglicherweise, du kannst anstrengend werden, wenn man dich nicht genügend beschäftigt. Ich könnte Jacques wirklich dafür bewundern, dass er es ausgehalten hat mit dir."
Sie schmiegte sich an ihn und erwiderte den Kuss. Joanna sah ihm in die Augen, als er begann ihr Kleid zu öffnen.
"Das möchte ich auch. Lass uns so tun, als gäbe es kein Morgen mehr...." Sie schob die Hände über seine Brust nach oben und schnürte sein Hemd auf.
"So viele Jahre und ich bin genauso verrückt nach dir wie ich es vor dreißig Jahren war...", murmelte sie und zog ihm das Hemd über den Kopf.
"Ich liebe dich..."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Okt 26, 2016 11:16 pm

William

William lachte leise. "Wie gut nur, dass du mich jederzeit zu beschäftigen weißt, hm?" Mit Joanna wurde es nie langweilig, so viel stand fest. Und in all den Jahren war ein Abend mit ihr allein noch immer das größte Glück für ihn.
"Ja, lass uns so tun ..." murmelte William und wollte noch etwas hinzufügen als Joannas Hände unter seinem Hemd verschwanden und er leise aufstöhnte. "Dann scheine ich ja etwas richtig zu machen." keuchte William leise und zog Joanna eng an sich nachdem sie ihn von seinem Hemd befreit hatte. "Und ich dich. Ich liebe dich so wahnsinnig, ein Wunder, dass ich nicht verrückt werde." Er küsste Joanna erneut und hatte dann ihr Kleid soweit geöffnet, dass er es ihr von den Schultern streifen konnte. Bedächtig folgte er mit dem Blick dem weichem Stoff, dann wanderten seine Hände über Joannas weiche, warme Haut, erkundeten jeden Zentimeter, ganz so als würde er dass nicht schon seit Jahrzehnten tun, sondern gerade zum ersten Mal.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Okt 27, 2016 10:00 pm

Joanna

Joanna nickte grinsend. "Natürlich weiß ich das, sonst wärst du mir doch nicht so lange treu und mir völlig ergeben, nicht wahr?"
Genau das war das, was ihre glückliche Ehe ausmachte. Sie liebten sich und sie konnten sich in jeder Lebenslage aufeinander verlassen. Sie wurden einander einfach niemals langweilig...
"Oh sicher, du weißt doch inzwischen ganz genau, wie du mich anfassen musst, damit ich Wachs in deinen Händen werde...", neckte sie ihn.
Sie ließ sich von ihrem Kleid befreien und genoss seine Hände auf ihrer Haut. "Komm, lass uns ins Bett gehen, mein Gemahl. Ich habe nicht vor, dich so schnell wieder aus meinen Klauen entkommen zu lassen."
Sie erhob sich und ließ das Kleid von ihren Hüften rutschen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Okt 27, 2016 10:12 pm

William

William lachte auf. "Du Wachs in meinen Händen? Ich würde ja sagen, dass es eher anders herum ist. Und selbst, wenn es mal so aussieht hege ich ja die Vermutung, dass du trotzdem insgeheim die Fäden ziehst." bemerkte er und gab Joanna noch einen Kuss, ehe diese sich von seinem Schoß erhob und dabei scheinbar beiläufig ihr Kleid zu Boden gleiten ließ.
William schluckte leicht und schüttelte den Kopf. "Siehst du, genau das meine ich ..." murmelte er, erhob sich und zog Joanna an sich, um sie im nächsten Moment hoch zu heben. "Deinen Klauen will ich so schnell auch gar nicht mehr entkommen ..." wisperte er und ging mit Joanna nach nebenan. Dort ließ er sie sachte auf das Bett sinken und kniete sich neben sie auf die Matratze. "Manchmal frage ich mich immer noch, womit ich eine solch schöne Frau verdient habe." William beugte sich hinab und gab Joanna einen langen Kuss, ehe er die Lippen schließlich weiter wandern ließ.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Okt 27, 2016 10:49 pm

Joanna

Joanna legte den Kopf schief. "Aber sicher....vielleicht kann ich es einfach nur besser verbergen, mein Liebster, wenn ich dir so völlig willenlos zu Füßen liege."
Sie drehte sich halb um und zwinkerte ihm zu. "Ich weiß nur meine Reize entsprechend einzusetzen. Das weißt du immer sehr zu schätzen."
Sie lachte auf, als er sie hinüber zum Bett trug. Sie erwiderte den Kuss und schnürte dabei seine Hose auf. Ein leises Stöhnen kam über ihre Lippen.
"Und dass du das nach so langer Zeit und so vielen Kindern noch sagst, sagt schon alles über unsere Ehe aus.", bemerkte sie sanft.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Okt 27, 2016 11:09 pm

William

"Und wie ich das zu schätzen weiß." erwiderte William leise. Er schloss kurz die Augen als Joanna sich an seiner Hose zu schaffen machte und lächelte sanft. "Und das werde ich auch nach weiteren dreißig Jahren noch sagen." prophezeite er und entledigte sich dann seiner Schuhe und der Hose, ehe er sich wieder über Joanna beugte. "Und es ist nichts als die reine Wahrheit." fügte er hinzu, ehe seine Hände zu ihren Knien glitten, um sie leicht auseinander zu schieben. Auch wenn sie noch die ganze Nacht hatten, er wollte jetzt einfach nicht mehr warten, zu groß war bereits seine Ungeduld.
Er würde immerhin Monate auf sie verzichten müssen und obendrein blieb bei allem Optimismus immer auch die Möglichkeit, dass er nicht wieder lebend nach Hause kam, also wollte William diesen Abend in vollen Zügen genießen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Okt 28, 2016 10:10 am

Joanna

"Das höre ich ausgesprochen gern." Joanna lächelte und kam ihm willig entgegen. Es hatte sich nichts verändert. Manchmal waren ihre Begegnungen im Bett heftig und leidenschaftlich wie ein Sommergewitter und manchmal zärtlich und sanft und einfach die Nähe zueinander genießend.
"Gott, ich weiß nicht, wie ich schon wieder so lange auf dich verzichten soll...", keuchte sie und zog ihn näher zu sich heran.
Und die Angst, er würde vielleicht nicht zurückkehren, was immer da. Sie wusste nicht, wie sie das überstehen sollte. Er musste einfach auf sich aufpassen.
"Ich liebe dich....", murmelte sie und schmiegte sich an ihn, als sie Erfüllung gefunden hatten.
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GreyStorm



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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Okt 28, 2016 10:15 am

William

Es war noch ausgesprochen früh am Morgen, wenn man aus dem Fenster sah, konnte man gerade einmal einen hellen Streifen am Horizont erahnen. Und obwohl William erst spät in der Nacht Schlaf gefunden hatte, war er schon wieder wach. Joanna, die an ihn geschmiegt da lag, hatte noch selig die Augen geschlossen und William genoss diesen Moment, betrachtete seine Frau eingehend und nahm noch einmal jedes noch so kleine Detail in sich auf.
Wenn er nachts auf seinem eher unbequemen Bett im Feldlager lag, wollte er hieran denken können, sich daran erinnern, wie Joanna und er die vergangene Nacht verbracht hatten und was für einen wundervollen Anblick sie so friedlich schlafend abgab.
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Okt 28, 2016 10:56 am

Joanna

Joanna kuschelte sich noch einmal enger an die Wärmequelle in ihrem Rücken, ehe sie müde blinzelnd die Augen öffnete. Sie merkte, dass William sie beoachtete und schenkte ihm ein noch leicht verschlafenes Lächeln.
"Du bist ja schon wach...", murmelte sie. "Es ist noch früh..." Und sie hoffte, die Zeit anhalten zu können. Sie wollte nicht, dass er ging und sie allein ließ. Er sollte bleiben und den Krieg Krieg sein lassen. Aber es war sinnlos ihn darum zu bitten.
"Ich wünschte, du würdest hier bleiben...Aber ich weiß, das wird nicht passieren. Also sieh zu, dass du rasch zurückkehrst."
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William und Joanna - ab 1183
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