Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 27, 2017 10:19 pm

Joanna

Joanna schmunzelte ein wenig amüsiert über den verschreckten Gesichtsausdruck ihres Sohnes, als sie ihn ansprach, hob dann aber die Augenbrauen verwundert an.
"Ach, wird es das?", fragte sie skeptisch und war ihm nächsten Moment regelrecht fassungslos. "Du hast Recht, das gefällt mir nicht. Bist du von allen guten Geistern verlassen? Du weißt doch, dass das nicht geht. Will, du bist viel zu jung um in den Krieg zu ziehen mit deinen gerade mal zwölf Jahren."
Sie mochte es schon nicht, dass Edward, Stephan und Rob mit Richard in den Krieg zogen, aber von Wills Seite aus hatte sie diese Gefahr nicht kommen sehen.
"Dein Vater wird auch nicht begeistert von dieser Idee sein, das kann ich dir prohezeien. Wie kommst du auf die Idee?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 27, 2017 10:25 pm

Will

Will nickte nur zur Bestätigung und es folgte auch sogleich die Reaktion, die er erwartet hatte. Er lächelte kläglich. „Bin ich nicht, im Gegenteil sogar, wenn man dem Glauben schenkt, was die Kirche über den Kreuzzug sagt.“ Er schnitt eine kleine Grimasse. „Ich bin nicht zu jung. Im Frühjahr werde ich dreizehn Jahre alt, mehr als alt genug, um als Knappe mit auf den Kreuzzug zu gehen. Ich bin sicher, einer von ihnen würde mich in seine Dienste nehmen … Stephan oder Rob oder Edward … oder vielleicht sogar der König selbst.“ Will atmete tief durch. Schlimm genug, dass mit Rob sein Neffe als Ritter in den Krieg ziehen würde.
Will hob leicht die Schultern. „Ich finde es nur naheliegend. So viele gehen, auch viele meiner Freunde. Wieso soll immer ich derjenige sein, der hier zurück bleibt? Hier passiert ja doch nichts weiter … und mit dem Kreuzzug hätte ich Gelegenheit jemand zu werden! Mir eine eigene Zukunft zu sichern!“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 27, 2017 11:21 pm

Joanna

Joanna seufzte leise. "Ja, ja, ich weiß...Ich gebe zu, die Redensart war unglücklich gewählt. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass du zu jung bist für einen Krieg und eine so weite Reise. Was willst du denn bei diesem Kreuzzug?"
Das Schlimme war, dass einer von ihnen Will sicher liebend gern als Knappe mitnehmen würde und sie dann auf verlorenem Posten kämpfte.
"Ja, vermutlich würden sie das, weil sie genauso töricht sind und ihr Heil in einem Krieg suchen wollen. Als ob wir hier nicht genug Probleme hätten. Ich finde zwölf im Übrigen nicht alt genug. Und nur weil deine Freunde gehen, heißt das nicht, dass du es auch tun musst. Es werden auch Männer hier gebraucht." Ihr Nesthäkchen im Krieg, das konnte sie nicht ertragen.
"Du hast noch so viel Zeit deine Zukunft zu sichern, so viele Jahre. In jedem Fall aber solltet du mit deinem Vater sprechen, letztlich ist es seine Entscheidung."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Jan 28, 2017 3:36 pm

Will

Will verdrehte leicht die Augen. „Ich bin nicht zu jung. Andere haben in meinem Alter schon ganz andere Dinge vollbracht! Frag doch nur mal Vater, der hatte mit dreizehn sicher schon spannenderes zu berichten als ich. Was hab ich schon getan? Ich sitze tagein, tagaus hier in Truro, gehe meinem Unterricht nach und … ja, und was? Nichts weiter. Wenn ihr euch ab und an mal dazu herab lasst euer Schneckenhaus zu verlassen, dann darf ich mit an den Hof, aber das ist auch das einzig spannende hier.“ Will seufzte leise. „Du weißt ja gar nicht wie das ist, wenn alle um dich herum etwas zu erzählen haben, nur man selbst nicht … ich hätte mich am Hof an dem ersten Tag dort fast in Grund und Boden geschämt, weil selbst die Söhne von irgendwelchen Bettelrittern mehr vorzuweisen hatten als ich. Ich bin ja nicht einmal Knappe! Ich bin … nichts.“ schloss Will leise.
Es war zum Verrückt werden. Alle seine Geschwister hatten etwas vorzuweisen: Beatrice war Königin von England, Robert würde Earl of Cornwall werden, Edward war bereits Earl of Oxford, Lizzy, Mary und Isabella waren mit einflussreichen Lords verheiratet und somit selbst Gräfinnen geworden, James war Bischof von Winchester und damit einer der reichsten und mächtigsten Kirchenfürsten im ganzen Reich, sogar Elias hatte es in kurzer Zeit zu eigenem Land gebracht und die Tochter des Königs geheiratet (spielte ja keine Rolle, dass sie ein Bastard war, die Mitgift war trotzdem gewaltig gewesen) und sogar Sophie hatte ein spannenderes Leben als er selbst, weil sie mit Harry verheiratet war und der etwas verrückte Dichter immer für ein kleines Abenteuer gut war.
„So viele Jahre sagst du, aber gerade jetzt ist so eine wichtige Phase … wenn Richard zurückkommt, hat er einen neuen, festen Beraterkreis aus Männern, die ihm in der Zeit des Kreuzzuges beigestanden haben. Er wird sie mit Gunstbeweisen überschütten und sobald er wieder hier ist, ist alles vergeben und ich kann mich freuen, wenn er noch jemanden braucht um ihm seine Schuhe zu putzen.“ brummte Will und schluckte dann schwer. „Ich kann doch nicht auf ewig hier sitzen bleiben ohne irgendwelche Mittel …“ Will fuhr sich durch den wirren Schopf und atmete geräuschvoll aus. „Vater wird mir den Kopf abreißen, wenn ich ihn danach frage.“ prophezeite er düster.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 2:10 pm

Joanna

"Das weiß ich, aber das waren andere Zeiten. Wir sollten dankbar sein, dass die Thronfolge gesichert ist. Diese Zeiten wollen wir niemals wieder zurück." Joanna verengte die Augen. "Achte auf deinen Ton, Bursche, sonst beende ich dieses Gespräch augenblicklich."
Will hatte ja gar keine Ahnung, wie schwer die Dinge für seinen Vater gerade waren. Wie schwer er sich mit seinem neuen König tat. "Das Meiste, was sie erzählen, ist ohnehin frei erfunden, Will, daran solltest du dich wirklich nicht messen. Außerdem wirst du dreizehn und solltest damit dieses Jahr deine Laufbahn als Knappe beginnen, genau wie deine Brüder auch. Deine Zeit wird kommen. Charles, der Earl of Kent, wäre dir zum Beispiel ein ausgezeichneter Lehrmeister."
Aber sie musste leider eingestehen, dass Williams Argumentation nicht ganz von der Hand zu weisen war. Der Großteil des Machtgebildes der Zukunft würde sich auf diesem Kreuzzug entscheiden. "Nun, dein Vater wird nicht glücklich sein, weil er ein paar Differenzen mit Richard hat. Aber wenn du etwas erreichen willst, musst du ihn überzeugen. Dann werde ich meinetwegen Beatrice schreiben, ob Richard einen Knappen benötigt. Aber nur, wenn dein Vater zustimmt. Ich kann mit ihm darüber sprechen, aber ihn um Erlaubnis bitten musst du selbst. Wenn du etwas willst, musst du dafür etwas tun. Auch wenn mir diese Sache ganz und gar nicht gefällt..."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 7:49 pm

Will

Will senkte betreten den Blick. „Tut mir Leid.“ räumte er umgehend ein, denn im Grunde lag ihm nichts ferner als sich mit seiner Mutter zu streiten, das lag auch gar nicht wirklich in seiner Art. Aber es wühlte ihn einfach unglaublich auf, dass alle um ihn herum ihre Chancen zu ergreifen schienen.
„Aber es ist doch so, wie sind so selten am Hof und als wir abgereist sind, hat Vater gesagt, dass ihn der Hof so schnell nicht wieder sehen wird … ich meine … ich versteh das einfach nicht … wieso können wir nicht öfter dort sein? So wie andere auch? So wie früher?“ erwiderte er dann mit gemäßigterem Tonfall.
Will atmete geräuschvoll aus. „Charles? Der kann doch selbst kaum noch länger im Sattel sitzen …“ Es war heraus bevor er darüber hatte nachdenken können und prompt wurde Will blass. „Oh Gott … es … es tut mir Leid! Ich habs nicht so gemeint.“ Das war fürchterlich gehässig und widerlich von ihm gewesen, Charles hatte sich immerhin kaum ausgesucht eine solche Verletzung zu erhalten. Will saß da, wie ein Häuflein Elend, doch als seine Mutter wieder das Wort ergriff, ruckte sein Kopf nach oben und er sah sie überrascht an. „Du … du würdest es erlauben, wenn er zustimmt?“ fragte er leise, konnte kaum fassen, dass er ausgerechnet von seiner Mutter Unterstützung bekommen sollte. „Und vorher mit ihm sprechen?“ Dann würde sie die schlimmsten Wogen schon einmal glätten können, denn seine Mutter hatte schon immer einen immensen Einfluss auf seinen Vater gehabt.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 8:26 pm

Joanna

Joanna seufzte leise. Wie sollte sie das ihrem zwölfjährigen Jungen begreiflich machen? "Es ist...nicht so einfach. Du weißt, dass dein Vater sehr an Henry hing, nicht wahr? Dieser Krieg...hat Henry letztendlich den Tod gebracht. Das kann dein Vater nicht so recht verwinden, er gibt Richard die Schuld. Sie haben ein paar Differenzen. Also sei ihm nicht gram, er braucht einfach Zeit..."
Joanna hob die Augenbrauen und setzte gerade zu einer strengen Zurechtweisung an, als Will selbst erkannte, wie verfehlt seine Bemerkung gewesen war. Er war regelrecht entsetzt ber sich selbst. "Du musst deine lose Zunge in den Griff bekommen, Will. Mir gegenüber sind solche Ausrutscher zu verzeihen, aber manch andere werden dir das nicht verzeihen. Ich möchte solche Sachen nie wieder hören. Charles hat für seinen König gekämpft und nebenbei bemerkt hat er sich verletzt, weil er deinem Vater das Leben gerettet hat. Und nur weil das Knie nicht mehr so will, hat er trotzdem eine ganze Menge Wissen zu vermitteln. Es wäre sicherlich eine gute Wahl."
Sie bedachte ihren Sohn mit einem sanften Blick. "Ja. Es behagt mir ganz und gar nicht, ich würde es nur dir zuliebe tun." Und sie liebte dieses Kind so sehr... Ihr Nesthäkchen lag ihr ganz besonders am Herzen.
"Ich werde mit ihm reden, aber mach dir nicht zu viele Hoffnungen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 8:36 pm

Will

Will nickte langsam. Sicher wusste er das. Sein Vater und der alte König waren enge Freunde gewesen, wenn sie am Hof gewesen waren, hatte Will den einen nur selten ohne den anderen gesehen, so oft hatten sie zusammen gesteckt. „Aber … Richard ist doch ein guter Mann, er wird ein guter König sein … oder nicht?“ fragte Will ein wenig zögerlich und sichtlich irritiert darüber, dass sein Vater und Richard offenbar nicht miteinander auskamen.
Will kaute beschämt auf seiner Unterlippe herum. „Ich weiß, es tut mir Leid. Es ist mir einfach so heraus gerutscht.“ erwiderte er leise, den Blick gesenkt. „Ich wollte nichts so gemeines über Charles sagen.“ Will sah wieder auf, die Augen verblüfft geweitet. „Wirklich? Er hat Vater das Leben gerettet?“ Das verwirrte den Jungen auf verschiedenen Ebenen, denn er hatte sich in seiner kindlichen Naivität nicht vorstellen können, dass sein Vater solche Hilfe benötigen könnte.“
Will rutschte von seinem Platz und trat zu seiner Mutter, um sich fest in die Arme zu schließen. Er legte den Kopf an ihre Schulter und schloss kurz die Augen. „Danke. Ich mache mir nicht zu viele Hoffnungen, ich weiß ja, dass er es nicht will. Aber dass du es mit mir zusammen versuchen willst, ist einfach schön.“ erklärte er leise.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 8:42 pm

Joanna

"Natürlich ist er das. Er wird ein guter König sein, gut für England. Eigentlich weiß dein Vater das auch, aber er braucht noch etwas Zeit. Henrys Tod ist zu nahe, zumal Richard ihn direkt danach aus seinen Diensten entlassen hat. Das war der Kränkung doch etwas viel."
Joanna neigte leicht den Kopf. "Schon gut. Ich werde es niemandem verraten. Aber ja, er hat einen Hieb abgefangen, der deinem Vater galt. In einer Schlacht geht es teilweise recht unübersichtlich zu, man hat gar nicht genug Augen. Da kann man froh sein, wenn man sich gegenseitig Deckung geben kann. Zu leicht kann man etwas übersehen."
Lächelnd erwiderte sie die Umarmung ihres Sohnes und atmete durch. Bald würde sie auch dieses Kind in die weite Welt entlassen müssen, das letzte ihrer Kinder. Wie hart das werden würde, nicht mehr so gebraucht zu werden.
"Nur zu gern, mein Sohn."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 8:55 pm

William

William war kurz im Hospital gewesen, um zu sehen, wie es dort so voran ging und ob noch alles vorhanden war, was benötigt wurde, aber natürlich war ein solcher Besuch eher unnötig und nur dazu da, um William die Zeit zu vertreiben. John, Azeem und Lucas hatten dort alles wirklich gut im Griff. Auf dem Rückweg hatte William in der Kirche Halt gemacht, um noch etwas zu beten. Er musste ein wenig zur Ruhe kommen, fühlte sich innerlich seit Henrys Tod furchtbar rastlos und leer.
Nun war er wieder auf der Burg angekommen und beschloss, sich noch etwas an scheinen Schreibtisch zu setzen, wenngleich er ausgesprochen wenig Lust verspürte irgendwelche Briefe zu lesen und Unterlagen durchzugehen. Aber letztlich musste es ja doch gemacht werden.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:00 pm

Joanna

Joanna hatte beschlossen, das notwendige Gepräch mit ihrem Mann nicht mehr länger aufzuschieben, sondern direkt in Angriff zu nehmen. Schließlich hatte sie es Will versprochen. Sie hatte mitbekommen, dass William nach seinem Ausflug ins Dorf nun zurück auf der Burg war und suchte ihn daher in seinem Arbeitszimmer auf.
Leise schlüpfte sie durch die Tür. "Wie war dein Besuch im Dorf? Alles in Ordnung?", fragte sie sanft und gab ihm zur Begrüßung einen Kuss. "Ich schätze, ich habe herausgefunden, was unserem Jüngsten so auf der Seele brennt."
Sie seufzte leise. "Er möchte Richard gern auf seinen Kreuzzug begleiten, am Liebsten als Knappe des Königs. Er hat das Gefühl hier zu versauern und nichts Spannendes je zu erleben."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:06 pm

William

William hob den Blick als sich die Tür öffnete und lächelte als Joanna herein kam. „Sicher. Es ist im Grunde töricht von mir zu glauben, ich müsste im Hospital nach dem Rechten sehen. Aber es war ganz angenehm sich einmal mehr vor Augen zu führen, was wirklich wichtig ist.“ Das Leben seiner Bauern, seiner Ritter und Untergebenen, all der Menschen für die er Verantwortung hier trug. Es war wichtig, dass es ihnen gut ging und an nichts mangelte und das Hospital war ein wichtiger Baustein für ihre Zufriedenheit und vor allem ihre Gesundheit.
William erwiderte Joannas Kuss, legte einen Arm um ihre Taille und zog sie auf seinen Schoß hinab. „So? Dann heraus damit, was ist es denn?“ fragte er beinahe neugierig, doch im nächsten Moment wurde seine Miene finster und verschlossen. „Nein. Ausgeschlossen.“ erklärte er düster. „Er wird nicht mit auf diesen verfluchten Kreuzzug gehen und ich werde Richard nicht noch einen Sohn in den Rachen werfen.“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:15 pm

Joanna

Joanna lächelte leicht. "Aber da du es bezahlst, darfst du auch jeder Zeit dort nach dem Rechten sehen. Es schadet auch nicht, so sehen die Menschen, dass es dir wichtig ist. Dass dir ihr Wohlergehen am Herzen liegt. Aber ich verstehe, was du meinst. Solche Einblicke können sehr erhellend sein."
Bereitwillig ließ sie sich auf seinen Schoß ziehen, hatte aber bereits mit einer solchen Reaktion ihres Mannes gerechnet, sobald er davon erfuhr.
"Ich dachte mir, dass du so reagieren würdest. Und ich sagte Will auch bereits, dass es deine Entscheidung ist. Ihm zuliebe würde ich mich überzeugen lassen, aber er muss dich um Erlaubnis bitten. Er weiß allerdings selber, dass das vermutlich aussichtslos ist. In den Rachen werfen finde ich etwas hart, aber mir gefällt die Vorstellung auch nicht ihn im Heiligen Land zu wissen. Im Krieg....er ist einfach zu jung."
Sie seufzte leise. "Genügend unserer Söhne und Enkel werden dort sein...Wir sollten Will möglicherweise zu Charles schicken. Es wird ihm gut tun aus Truro fort zu kommen und Robert hat auch einfach zu viel zu tun. Charles hingegen kann ohnehin nicht mehr in den Krieg ziehen, wird aber sicher gern sein Wissen vermitteln."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:20 pm

William

„Das ist wahr. Man ist den Menschen im Dorf auch einfach näher, wenn man sich ab und zu dort blicken lässt und sich nicht zu schade ist, um mit ihnen das ein oder andere Wort zu wechseln.“ erwiderte William. Dann schüttelte er den Kopf. „Er kann es sich sparen mich darum zu bitten. Er wird nicht auf diesen Kreuzzug gehen. Ich muss mich deswegen schon um genügend Menschen sorgen.“ William schnitt eine kleine Grimasse. „Hart oder nicht, aber Richard wird nicht auch noch meinen letzten Sohn bekommen.“ entschied er vehement.
William legte den Kopf ein wenig schief und seufzte dann leise. „Ja, vielleicht … Charles wäre eine Möglichkeit, wenn der Junge denn unbedingt weg will.“ lenkte er zumindest soweit ein. Am liebsten hätte er seinen Jüngsten noch bei sich behalten, aber William wusste natürlich, dass das irgendwann nun einmal auch nicht mehr ging.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:33 pm

Joanna

"Das stimmt. Es wird sich eines Tages auszahlen. Darum wird es sich auch bezahlt machen, dass Robert im Gestüt so engen Kontakt mit ihnen pflegt, genauso wie Philippe." Mit den Beiden musste man sich keine Sorgen um Cornwalls Zukunft machen.
"Er wird es trotzdem versuchen. Sei trotzdem nicht zu hart, er hat einfach die Träume eines Jungen. Du hast in dem Alter auch nach Größerem gestrebt. Ich kann deine Entscheidung allerdings verstehen. Ich denke dennoch, es wäre für ihn gut, wenn er dieses Jahr als Knappe beginnt. Er fühlt sich ausgeschlossen aus dem Kreis seiner Altersgenossen und vielleicht wird Charles auch dann und wann einmal an den Hof reisen. Zudem können wir ihn gut besuchen, wir wollten Mary und Charles ohnehin endlich einmal in Kent besuchen." Sie wollten nun, da sie frei von so vielen Pflichten waren, ein wenig reisen und sich Zeit nehmen. "Ich würde ihn ebenso gern bei mir behalten wie du, aber ich befürchte, er will schon flügge werden."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 9:40 pm

William

„Da hast du Recht. Und Philippe und seine Familie ist ja im Dorf auch beinahe zu Hause, so engen Kontakt wie sie zu den Dorfbewohnern pflegen.“ Besonders die Kinder von Philippe und Amelié hatten nicht nur Freunde auf der Burg, sondern genauso im Dorf.
William seufzte leise. „Ich werde mich bemühen, wenn er zu mir kommt. Aber umstimmen lasse ich mich nicht. Schlimm genug, dass Edward, Stephan und Rob gehen und dass Beatrice wegen dieses verfluchten Kreuzzuges nun so kurz nach der Krönung ganz allein da steht. Da muss Will nicht auch noch mit ziehen.“
Nachdenklich ließ William sich Joannas Worte durch den Kopf gehen und nickte langsam, während er ihr bedächtig über den Rücken strich. „Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Wenn Will zu mir kommt, werde ich ihm das Angebot machen und sollte er einverstanden sein, schreibe ich Charles. Er wird den Jungen sicher zu sich nehmen.“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 10:02 pm

Will

Will wagte beinahe nicht an die Tür seines Vaters zu klopfen, aber es half ja alles nichts. Seine Mutter hatte Recht, er wollte etwas erreichen, also musste er dafür auch etwas wagen. Er klopfte an und schlüpfte nach einer Antwort hinein.
"Vater, hast du einen Moment für mich? Ich möchte mit dir sprechen.", begann er vorsichtig. "Ich...Mutter hat schon mit dir gesprochen, nicht wahr? Ich möchte König Richard auf den Kreuzzug begleiten. Er kann sicherlich einen Knappen brauchen. Das wäre meine Chance etwas zu erreichen. Wenn Richard zurückkehrt, sind alle Gunstbeweise verteilt, er wird einen festen Kreis von Beratern haben und für mich wird nichts übrig bleiben. Das ist eine einmalige Chance. Bitte Vater, lass mich mit ihm gehen."
Er würde so gern das Heilige Land sehen. Er versuchte wirklich nicht allzu viel zu hoffen, aber vielleicht hatte seine Mutter ja etwas erreichen können für ihn.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Jan 29, 2017 10:32 pm

William

William hörte dem Klopfen an der Tür die Nervosität seines Sohnes schon förmlich an. Er bat den Besucher herein und wie erwartet war es Will, der herein kam. William atmete verstohlen durch und mahnte sich zur Ruhe.
„Sicher, setzt dich doch, mein Junge.“ forderte er Will auf und bemühte sich um ein Lächeln. Sein Sohn ergriff auch prompt die Flucht nach vorne und offenbarte sein Anliegen. William biss einen Moment die Zähne aufeinander, um nichts unbedachtes zu sagen, dann schüttelte er den Kopf.
„Ausgeschlossen, Will. Dieser Kreuzzug ist viel zu gefährlich und ich muss mich schon um genügend Söhne und Enkel sorgen. Außerdem übertreibst du, du wirst auch noch einen Platz an Richards Hof finden, wenn er zurück kommt. Du solltest die Zeit bis dahin nutzen, um deine Ausbildung voran zu treiben … aber nicht im Heiligen Land.“ erklärte William entschieden. Er seufzte leise und schlug die Beine übereinander. „Wenn du unbedingt aus Truro fort willst, könntest du nach Kent gehen. Charles wird dich sicher als seinen Knappen aufnehmen und du könntest eine ganze Menge von ihm lernen, wenn du nur willst.“ bot der dem Jungen als Ausgleich an.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 10:32 am

Will

Will wartete gespannt auf die Reaktion seines Vaters und versuchte bei dessen Kopfschütteln nicht allzu enttäuscht zu sein. Er sollte froh sein über diese besonnene Reaktion, denn sein Vater war wütend, das konnte man ihm ansehen.
"Aber es ist ungerecht, dass ich nicht gehen darf, weil die Anderen alle mitgehen und du dich sorgst.Weil ich schon wieder hinten an stehe...Wenn er zurückkommt, werde ich einfach nur irgendein Knappe aus England sein, wie es viele gibt. Warum sollte ich dann noch irgendetwas erreichen? Richard wird die Männer belohnen, die mit ihm Jerusalem zurück erobert haben.", erklärte er mit dem Mut der Verzweiflung. Er hatte einen Heidenrespekt vor seinem Vater, so sehr ihn auch liebte. Ihm zu widersprechen fiel ihm alles Andere als leicht.
"Alle Anderen in meinem Alter haben wenigstens etwas Spannendes zu berichten, ich nicht. Ich will etwas erreichen." Aber er musste ein wenig geknickt einsehen, dass Kent wohl die einzige Möglichkeit war.
"Kent..." Er musste sich bemühen nicht das Gesicht zu verziehen. Er mochte Charles sehr gern und ihm tat die Bemerkung seiner Mutter gegenüber wirklich leid. Aber ob jemand, der nur mit einem Gehstock laufen konnte, ein guter Ausbilder für einen Ritter war, wagte er irgendwie zu bezweifeln.
"Ich würde am liebsten mit dem König gehen, aber wenn du es nicht erlauben willst, würde ich gern als Knappe wenigstens meine Ausbildung beginnen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 11:16 am

William

William atmete geräuschvoll aus und mahnte sich zur Geduld mit seinem Sohn. Er war in diesem Alter noch wesentlich schlimmer gewesen, das wusste er genau, also durfte er mit Will wohl kaum zu hart ins Gericht gehen. „Du wirst nicht einfach nur ein Knappe sein, wenn du dich geschickt anstellst und dir Mühe gibst. Der König hat immer Verwendung für gute Männer, egal ob sie mit ihm im Heiligen Land waren oder nicht. Das ist schon immer so gewesen und das wird auch unter Richard nicht anders werden.“ William schürzte spöttisch die Lippen. „Falls sie Jerusalem zurück erobern. Und er kann auch nur die belohnen, die lebend wieder zurückkommen und so sehr ich wünschte, dass es anders wäre, das werden bei Weitem nicht alle sein.“
William lächelte ein wenig nachsichtig. „Ja, sie haben etwas zu erzählen, weil sie elende Aufschneider sind, alle miteinander. Ich weiß ganz genau, wie solche Geschichten zu Stande kommen.“ William erhob sich, trat um den Schreibtisch herum und blieb vor seinem Sohn stehen. Er lehnte sich leicht an die Tischkante und fuhr Will durch die Haare. „Ich weiß, was in dir vorgeht … wie gerne du etwas erleben willst.“ erwiderte er leise. „Aber ich habe in diesem Jahr schon einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren und ich muss deinen Bruder und zwei meiner Enkel in diesen Krieg ziehen lassen. Wenn ich mich auch noch um dein Wohl in diesem fernen Land sorgen müsste, würde mich das um den Verstand bringen.“ räumte William mit etwas rauer Stimme ein. „Ich wäre also sehr froh, wenn du nach Kent gingest.“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 11:43 am

Will

Will schaute seinen Vater zweifelnd an. "Ich weiß nicht... Was kann ich denn hier schon erreichen, damit Richard mich sieht? Wenn es so viele gibt, die seine Gunst für sich gewinnen wollen, warum sollte ausgerechnet ich eine Chance haben? Meine Brüder haben schon alles erreicht..."
Und er würde zurückstehen. Wie sollte er gegen diese großen Schatten ankommen?
"Ja, ich weiß..." Niedergeschlagen sah er zu seinem Vater auf und protestierte nicht einmal, als dieser ihm durch die Haare strich. Ihm entging nicht, dass seinen Vater wirklich die Angst plagte und er brachte es einfach nicht fertig weiter dagegen zu halten. Es würde ja ohnehin keinen Sinn haben. Er würde stur bleiben und ihn nicht gehen lassen.
"Na gut...ich...ich werde nach Kent gehen. Aber wann?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 11:56 am

William

„Und so wie sie ihren Weg gefunden haben, wirst du es auch tun, sei versichert. Richard wird dich sehen, wenn du zurückkommst. Du kannst bei Charles alles lernen, was du wissen musst, er wird auch sicher häufiger am Hof sein als deine Mutter und ich. Du wirst also Gelegenheit haben dich dort einzubringen. Beatrice und Eleonore werden die Geschicke Englands in Richards Abwesenheit lenken und sie werden fähige Männer benötigen. Wenn du dich für sie unentbehrlich machst, dann wirst du leicht auch bei Richard Fuß fassen, wenn er zurück ist.“
Als Will einlenkte und sich bereit erklärte nach Kent zu gehen, atmete William erleichtert durch. Er zog seinen Sohn kurz an sich und umarmte ihn. „Ich danke dir.“ wisperte William, ehe er seinen Sohn wieder losließ. „Sobald du möchtest. Ich werde nachher noch einen Brief an Charles verfassen, wenn du willst.“ bot William lächelnd an.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 12:21 pm

Will

"Wenn du das sagst..." Überzeugt war Will nicht davon, seine Brüder warfen schließlich große Schatten voraus. Aber Charles würde vermutlich wirklich öfter am Hof sein als seine Eltern, eine Chance sich mit Beatrice gut zu stellen. Immerhin war sie seine älteste Schwester. Er kannte sie kaum, aber das sollte kein Hindernis sein.
"Ich werde es versuchen. Aber ich bin nicht überzeugt, dass Richard mich unter all den Ruhmestaten wahrnehmen wird." Will erwiderte dennoch die Umarmung seines Vaters. Es war wohl wirklich das Beste, was er erwarten konnte. Er war allerdings nicht ganz so überzeugt wie seine Eltern, dass er von Charles so viel lernen konnte.
"Es wäre gut, wenn du ihm schreibst. Je früher ich anfangen kann, desto mehr Zeit habe ich zu lernen und mich unentbehrlich zu machen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 12:55 pm

William

„Er wird es, sei versichert.“ erwiderte William ruhig. „Keine Angst, ich schreibe ihm gleich einen Brief und schicke einen Boten los. Dann werden wir bald Bescheid bekommen. Ich bin sicher, er wird sich freuen und du bist bei Charles auch sehr gut aufgehoben.“
Wenn er Will in Kent wusste, hatte er selbst immerhin eine Sorge weniger. Es hätte ihn wahnsinnig gemacht den Jungen irgendwo auf diesem Kreuzzug zu wissen. William legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter. „Na los, genieß nochmal die freie Zeit, die du hier hast. Als Knappe wirst du deutlich mehr Arbeit haben.“ erklärte er augenzwinkernd.
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Jan 30, 2017 1:12 pm

Eleonore

Eleonore war mehr als aufgeregt, als sie nun von ihrem Vater durch den langen Saal geleitet wurde. Sie würden Beide gleich auf den König von Frankreich treffen, Philippe Auguste. Sie hatte ihn nur einmal gesehen, als der König sie in Bordeaux besucht hatte. Nun an dessen großen Hof zu kommen, war ein wahres Abenteuer für sie.
Sie wusste, dass ihr Vater hoffte, man würde vielleicht einen passenden Ehemann für sie finden. Sie war einfach gespannt, was sich ergeben würde. Es wurde sicherlich langsam Zeit für ein Verlöbnis und eine Heirat, aber ganz eilig hatte sie es nicht.
Sie hoffte nur, dass sie sich hier gut einfügen konnte.
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William und Joanna - ab 1183
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