Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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GreyStorm



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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 10:13 am

Alexander

Alexander lächelte leicht. "Oh, ich bin sicher, Ihr werdet ihm ausgiebig die Meinung sagen können, sobald es an der Zeit ist." bemerkte er ein wenig verschmitzt. Dann wurde er wieder ernst und seufzte leise. "Das Glück jemanden zu heiraten, der einem durch Liebe verbunden ist, haben wohl die allerwenigsten in unserer Welt. Meist sind es Macht, Einfluss und Silber, die die Wahl des Ehepartners bestimmen und ich frage mich oft, was Gott wohl davon hält, dass dieser heilige Bund zwischen zwei Menschen so verschachert wird."
Alexander deutete eine Verbeugung an. "Es wird mir eine ganz besondere Ehre und große Freude sein, Euch die griechische Sprache zu lehren, Mylady."
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 10:33 am

Helene

Helene erwiderte das Lächeln. "Und das werde ich auch tun, darauf könnt Ihr Euch verlassen. Ich werde keine Rücksicht mehr auf ihn nehmen." Ein leises Seufzen kam über ihre Lippen.
"Ja, ich weiß und bei mir war es nicht anders. Ich habe viele Männer abgewiesen, weil ich den Richtigen wollte. Aber die Könige wollten etwas Anderes. Und für Michael und Raphael bin ich dankbar, ich liebe sie so sehr."
Helene lachte leise. "Das freut mich. Nun, wenn Ihr nichts dagegen habt, lasst uns gleich anfangen, Vater. Ich hätte jetzt ein bisschen Zeit zur Verfügung."
Sie konnte es kaum erwarten.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 12:34 pm

Jonathan

Jonathan schlug das Herz bis zum Hals und er hatte das Gefühl als würde ihm gleich der Angstschweiß ausbrechen. In Gedanken schalt er sich einen Dummkopf, aber er kam einfach nicht dagegen a , zu wichtig war der Ausgang des Gesprächs, das ihm nun bevor stand.
Seine Mutter hatte Philippas Vater unter einem recht belanglosen Vorwand nach Bordeaux gelockt und noch ahnte der Graf nicht, dass es einen noch viel wichtigeren Grund für seine Anwesenheit am Hofe gab.
Jonatha schalt sich einen Esel, atmete tief durch und nahm allen Mut zusammen, um zu klopfen. Er bekam auch prompt eine Antwort von drinnen und trat ein. Er verneigte sich leicht vor Philippas Vater - nicht übermäßig, da er selbst schließlich ein Prinz war, aber so dass er dem älteren Mann Respekt erwies.
"Mylord, ich würde gern um ein paar Minuten Eurer Zeit bitten, wenn Ihr sie erübrigen könnt."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 8:53 pm

Comte d' Artois

Der Comte d'Artois war der Einladung der Königin an ihren Hof in Bordeaux gefolgt, da es ihn auch gelüstete seine Tochter wieder zu sehen. Philippa erblühte immer mehr und sie schien in Obhut der Königin recht glücklich zu sein. Ein Grund mehr, sie noch ein wenig dort zu lassen.
Er war überrascht, als es klopfte, bat aber den Besucher herein. Er las nur ein paar Unterlagen, die die Königin ihm ausgehängt hatte am Fenster.
Erstaunt erkannte er den jungen einhändigen Prinzen. Was wollte der Junge von ihm?
"Oh sicher, mein Prinz, was kann ich für Euch tun? Ich gebe zu, ich bin etwas überrascht Euch hier zu sehen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 9:29 pm

Jonathan

Jonathan lächelte leicht. "Ich weiß, es kommt ein wenig überraschend. Aber ich wollte gerne mit Euch über ... Eure Tochter sprechen." erklärte Jonathan unter Aufwendung all seinen Mutes. Er mahnte sich den Blick nicht zu senken und sah Philippas Vater weiterhin an.
"Ich bin Philippa sehr zugetan, sie ist ein reizendes Mädchen und ..." Jonathan lachte leise auf. "Und sie scheint mich tatsächlich auch zu mögen. Deshalb bin ich zu Euch gekommen, um Euch um die Hand Eurer Tochter zu bitten. Ich weiß, dass ich noch recht jung bin und kurz davor stehe nach Bologna an die Universität zu gehen, daher wäre mein Vorschlag, dass Philippa und ich uns vorerst nur verloben und die Hochzeit nach meinem Studium stattfindet, sofern Ihr einverstanden seid. Sollte sich in der Zeit irgendetwas ändern, bindet sie das Verlöbnis nicht fest an mich und Eure Tochter hätte die Möglichkeit auch einen anderen Weg einzuschlagen, wenn sie das lieber will." brachte Jonathan sein Anliegen vor. Aufmerksam beobachtete er den Comte d'Artois. "Was sagt Ihr dazu, Mylord?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 9:58 pm

Comte d' Artois

Der Comte hob die Augenbrauen. Er hatte mit Vielem gerechnet, aber nicht damit. Und er war sich nicht sicher, ob er das für eine gute Idee halten sollte. Zum einen strebte der junge Prinz eine Laufbahn als Rechtsgelehrter an, nicht als ruhmreicher Ritter und zum Anderen blieb nun einmal der Makel.
"Über meine Tochter? Ich gebe zu, ich habe damit jetzt noch nicht gerechnet. Es ist schön, dass sie Euch so viel bedeutet. Aber ohne taktlos sein zu wollen, denn ich will nur das Beste für sie, wie kommt sie mit Eurer Benachteiligung zurecht?"
Er legte den Kopf schief und musterte den schlanken, jungen Mann. Er wirkte entschlossen, aufgeregt zwar, sich seiner Sache aber sicher.
"Ihr sagt, Ihr geht an die Universität. Also müsste meine Tochter noch einige Jahre auf eine Heirat warten und wie stellt Ihr es Euch dann vor eine Familie zu ernähren?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 10:10 pm

Jonathan

Jonathan legte den Kopf ein wenig zur Seite während er die Überraschung auf den Zügen seines Gegenübers sah. Dann verengten sich seine Augen einen kurzen Moment lang. Er war sich nicht sicher, ob er wütend war über diese Frage oder eher resignierte, weil die Menschen ihn immer erst auf seine fehlende Hand reduzierten. Dann aber dachte er an Philippa und seine Züge glätteten sich wieder. Sie hatte ihm gezeigt, dass es auf solche Äußerlichkeiten nicht ankam. "Sie kommt mit meiner Benachteiligung ganz hervorragend zurecht. Das Leben mit einer Hand zu bestreiten statt mit zwei Händen, ist kein Weltuntergang. Glaubt mir, ich muss es wissen."
Jonathan hielt dem prüfenden Blick stand und nickte dann. "Für drei Jahre." erklärte Jonathan. "Drei Jahre müsste sie warten, dann wäre sie siebzehn und noch im besten Alter für eine Ehe." Er schürzte leicht die Lippen und musste sich davon abhalten zynisch zu werden. "Ob mit einer Hand oder zweien, ich bin und bleibe Jonathan Plantagenêt, der Sohn des Königs. Und als solcher werden mir mit meiner Mündigkeit nicht ganz kleine Ländereien zugesprochen. Um solche zu erhalten, muss ich kein Ritter sein. Obendrein wird mir meine Tätigkeit als Rechtsgelehrter sicher auch so einiges einbringen ... Eure Tochter wird nie am Bettelstab gehen, wenn sie mich heiratet, Comte."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Apr 21, 2017 10:33 pm

Comte d' Artois

"Das weiß ich, aber ich weiß auch, was geredet wird, Jonathan. Ich habe kein Problem damit, wenn sie es nicht hat, aber Ihr werdet immer abfällige oder hämische Kommentare ernten. Und sie auch. Kommt sie damit auch zurecht und kann darüber stehen? Nicht einfach in eurem jungen Alter. Das gilt für euch Beide.", erklärte der Comte sich ein wenig genauer. Letztendlich sorgte er sich einfach nur um die Zukunft und das Wohlergehen seiner Tochter. Sie solle glücklich werden.
"Das ist wohl wahr. Und natürlich ist mir klar, dass Euer Vater Euch nicht einfach Euch selbst überlassen wird, sollte er nicht zurückkehren Euer Bruder ebenso wenig. Aber es scheint mir wichtig, dass Ihr Euch darüber Gedanken gemacht hab, wie die Zukunft aussehen soll mit einer Familie. Ich möchte, dass es Ihr an nichts mangelt und dass sie glücklich wird. Könnt Ihr mir Euer Wort geben,dass Ihr sie glücklich machen werdet?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 7:58 am

Jonathan

"Ich vertraue in die Stärke Eurer Tochter. Sie wird damit zurecht kommen, da bin ich sicher, aber sprecht ruhig mit ihr darüber. Außerdem wäre die Zeit unserer Verlobung ja perfekt für sie, um herauszufinden, ob sie ihr Leben lang mit mir zusammen sein will oder nicht. Ob sie abfällige Bemerkungen ertragen kann und will oder nicht." führte Jonathan dem Comte vor Augen.
Er betrachtete seinen Gegenüber einen Moment lang, dann lächelte Jonathan leicht. "Wenn ich etwas kann, dann versprechen, dass Philippa an meiner Seite glücklich werden wird." erklärte er entschieden. Er liebte dieses Mädchen von ganzem Herzen und ihr ging es nicht anders, solange sie zusammen sein durften, würden sie glücklich sein, davon war Jonathan überzeugt.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 5:28 pm

Comte d'Artois

Der Comte nickte langsam. "Das werde ich tun, ich werde mit ihr sprechen. Und vielleicht ist eine längere Verlobungszeit wirklich gut, wenn sie so lange warten kann." Jonathans Entschlossenheit hatte ihn ins Grübeln gebracht. Dem Jungen schien wirklich viel daran zu liegen.
"Nun gut. Dann soll es so sein, wenn sie es wirklich möchte. Dann werde ich einer Verlobung nicht im Wage stehen. Aber wenn Ihr sie doch unglücklich macht, werde ich Euch eigenhändig den Kopf abreißen.", erklärte er mit einem leichten Lächeln.
Der Comte seufzte leise. "Ihr seid ein guter Junge, Jonathan. Ich will es Euch nicht schwerer machen, als es ohnehin schon ist."
Er hoffte nur, dass Jonathan sein Gebrechen nicht weiter vererbte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 9:44 pm

Jonathan

Jonathan lächelte leicht. "Ich danke Euch, Comte. Ihr werdet Eure Entscheidung nicht bereuen. Und Ihr werdet auch nicht in die Verlegenheit kommen, mir den Kopf abreißen zu müssen." erwiderte er grinsend und verneigte sich leicht vor dem Comte. "Vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit genommen und mich angehört habt."
Innerlich jubilierte Jonathan bereits. Er würde tatsächlich seine Philippa bekommen. Er würde seine Liebste heiraten dürfen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 10:31 pm

Eleonore

Eleoore ließ sich in einem der Sessel nieder und hatte sich ein Buch zur Hand genommen. Sie kam gerade von ihrem Schwiegervater, dem sie zwei Stunden Gesellschaft geleistet hatte. Sie kümmerte sich ein wenig um ihn, nahm ihn regelmäßig mit auf kleine Spaziergänge und manchmal redeten sie einfach nur. Er war ein gebildeter, weitsichtiger Mann und Eleonore hatte ihn gern.
Sie fühlte sich hier in Aux durchaus wohl und hätte sich auch vorstellen können hier länger zu verbleiben.
Nun wartete sie auf Bernards Rückkehr von einer kleinen Jagd mit alten Freunden. Sie ahnte aber schon, dass es ihm gar nicht recht behagte, dass sie so viel Zeit mit seinem Vater verbrachte. Als ob der Alte ihr etwas Falsches erzählen würde.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 10:42 pm

Bernard

Bernard war mit einer Handvoll Freunden jagen gewesen. Es war eine angenehme Jagdgesellschaft gewesen und das wilde Treiben hatte ihn in beste Laune versetzt.
Nun war er auf dem Weg in sein Gemach, um sich umzuziehen und in der Hoffnung, Eleonore würde dort sein. Solch eine Jagd ließ ihn immer ein klein wenig berauscht zurück. Mit energische Schritt betrat er die Räumlichkeiten und wurde nicht enttäuscht, Eleonore war dort, wenngleich mit einem Buch in der Han, aber das würde sie schon zur Seite legen, jetzt wo er da war.
Bernard trat zu ihr, legte zwei Finger an ihr Kinn, so dass sie zu ihm aufsah und küsste sie leidenschaftlich. "Ah, mein hinreißendes Eheweib. Hast du schon auf mich gewartet?" fragte er leise mit einem lüsternen Grinsen auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 11:03 pm

Eleonore

Eleonore hob den Kopf, als Bernard schwungvoll ihre Gemächer betrat und schenkte ihm ein Lächeln. Bevor sie etwas sagen konnte, hatte er sie schon voller Leidenschaft geküsst. Sie lachte leise. "Du wirkst, als wäre die Jagd außerordentlich einträglich gewesen."
Eleonore legte das Buch zur Seite.
"Um ehrlich zu sein bin ich gerade selbst erst vor einigen Augenblicken her gekommen.", erwiderte sie sanft. "Aber ich habe gerade an dich gedacht und mich gefragt, wann du wohl kommen wirst."
Sie ahnte allerdings schon, wonach Bernard der Sinn stand. Seine Augen glänzten und sein Grinsen sprach Bände.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa Apr 22, 2017 11:58 pm

Bernard

Bernard grinste mit unverhohlener Selbstzufriedenheit. "Oh ja, das ist sie gewesen. Sehr erfolgreich sogar. Wir haben einiges an Wild erlegen können, du wirst heute Abend also in den Genuss von allerfeinstem Wildbret kommen, das ich extra für dich erlegt habe." erklärte Bernard und zog Eleonore in seinem Überschwang auf die Füße und direkt in seine Arme.
"Wirklich? Tja, da hast du wohl eine gute Intuition bewiesen und bist genau im rechten Moment zurück gekehrt. Wo bist du denn gewesen?" fragte Bernard mehr aus Höflichkeit denn aus wirklichem Interesse. Er grinste. "Ah, hast du also schon sehnsüchtig auf mich gewartet ..." murmelte er und küsste Eleonore erneut und ließ seine Hände fast beiläufig, aber in eindeutiger Absicht über ihren Körper wandern.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 12:09 am

Eleonore

"Das klingt ausgezeichnet, darauf freue ich mich jetzt schon, Bernard. Welche Ehre, dass du es extra für mich erlegt hast." Eleonore lächelte ihm zu und legte die Arme um seinen Hals, als er sie auf die Füße zog. "So ungestüm, cheri?"
Eleonore ließ die flache Hand über seine Brust wandern und zögerte kaum merklich, als er sie fragte, was sie denn getrieben hatte.
"Ich war bei deinem Vater. Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und uns ein bisschen unterhalten. Er hatte heute einen wirklich guten Tag."
Sie erwiderte seinen Kuss und lächelte gegen seine Lippen. "Vielleicht habe ich das, du wirst es herausfinden müssen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 12:16 am

Bernard

"Eine ganz besondere Ehre, die nur dir zu Teil wird." erwiderte Bernard grinsend. Er lachte leise auf als Eleonore die Arme um seinen Hals legte. "Wie könnte mich dein Anblick jetzt auch kalt lassen, hm? Es war eine fantastische Jagd und meine wunderschöne Frau kann diesen Tag nun noch perfekt machen." Er war immer schon gerne zur Jagd geritten, besonders mit einer handvoll ausgesuchter Freunde, ohne Damen, so dass sie sich nicht zurück halten mussten. Und der Gedanke, dass Eleonore zu Hause auf ihn wartete, hatte ihn nur noch mehr angetrieben ... er wusste, dass sie nicht sonderlich viel auf eitle Prahlerei gab, aber trotzdem hatte es ihn gereizt ihr heute Abend beim Essen vor Augen zu führen, was er vollbracht hatte.
Er spürte ihr Zögern und seine Miene verfinsterte sich etwas. "Bei meinem Vater?" wiederholte er abweisend. "Du solltest ihm wirklich nicht zu viel von deiner kostbaren Zeit widmen, hörst du? Dafür haben wir genügend Diener, die sich um ihn kümmern. Du bist ja nicht seine Amme."
Bernard strich mit den Lippen über Eleonores Schläfe, plötzlich in seiner Gier etwas gehemmt. Es verstimmte ihn wahrlich, dass sie so viel Zeit mit seinem Vater verbrachte, daraus konnte nichts Gutes erwachsen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 6:42 pm

Eleonore

"Und das weiß ich sehr zu schätzen." Schließlich war es nicht selbstverständlich, dass er ihr gegenüber so zuvorkommend war. Diese Ehe bedeutete ihm etwas und das freute sie sehr, es machte sie glücklich.
"Du Charmeur...aber ich bin gern bereit bei der Perfektionierung des Tages behilflich zu sein."
Sie spürte, wie er zurückhaltender wurde und dass es ihm gar nicht passte, was sie gesagt hatte.
"Nein, das bin ich nicht. Aber er ist mein Schwiegervater und er gehört doch zur Familie. Es tut ihm gut, wenn ich mich mit ihm unterhalte oder einen Spaziergang mit ihm mache. Mir vertreibt es die Zeit. Außerdem musst du dich dann nicht kümmern.", versuchte sie es ihm schmackhaft zu machen.
Eleonore lehnte sich leicht gegen ihn.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 6:58 pm

Bernard

Bernard löste den Knoten zu dem Eleonore ihr Haar am Morgen zusammen gesteckt hatte. "Wunderbar." murmelte er leise. Wie gut es doch war, dass seine Frau kein zimperliches, frömmelndes Mauerblümchen war!
Dass Eleonores eigener Willen aber auch seinen Nachteil haben konnte, wurde Bernard im nächsten Moment deutlich vor Augen geführt. Er schnaubte leise. "Familie ... sein Familiensinn war nie so besonders groß." brummte er ungehalten, dann zog er eine Augenbraue in die Höhe. "Ah ja? Nun, ich will aber nicht, dass du so viel Zeit mit ihm verbringst. Du weißt, dass es zwischen ihm und mir nicht gerade zum Besten steht und ich will nicht, dass er dich ausnutzt, um mir eins auszuwischen. Oder dass er dir irgendwelches Zeug einflüstert, weil er denkt, so gegen mich ankommen zu können." erklärte Bernard kategorisch.
Als Eleonore sich an ihn lehnte, zog er sie fester in die Arme. Sie gehörte zu ihm, nicht zu seinem Vater und es gefiel ihm so gar nicht, dass Eleonore offenbar begann ein engeres Band zu dem Alten zu knüpfen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 8:57 pm

Eleonore

Eleonore ließ bereitwillig zu, dass er ihr Haar löste und strich sanft über seine Brust. Es gefiel ihm immer, wenn sie auf seine Andeutungen ansprang und sie war schließlich ein bisschen verliebt in ihn.
"Aber vielleicht entdeckt er ihn, wenn er mehr Gesellschaft hat und ist nicht mehr so kritisch zu dir, Bernard. Du solltest ihm eine Chance geben. Glaubst du wirklich, ich lasse mich so einfach ausnutzen? Du kennst doch mich und meinen Sturkopf. Was soll er mir schon einflüstern? Ich bin schließlich mit dir verheiratet und er wird das nicht ändern. Und wenn er erst einmal einen Enkel hat, wird er sehr zufrieden mit dir sein, Bernard."
Sie legte die Arme um seine Taille und den Kopf an seine Brust.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 9:06 pm

Bernard

Bernard verzog das Gesicht. "Ich glaube nicht, dass du dich leicht ausnutzen lässt. Aber ich will einfach nicht, dass er dir irgendwelchen Unsinn über mich erzählt. Irgendwelche Lügen. Und glaub mir, er schreckt vor so etwas wirklich nicht zurück." Er strich Eleonore ein wenig fahrig durch die
dichten Locken. "Vielleicht wird es Zeit, dass wir nach Paris zurück kehren." wandte er ein, hielt dann inne und musterte Eleonore aufmerksam. "Gibt es denn womöglich schon Grund zur Hoffnung auf einen Enkel?" fragte er dann neugierig. Bernard würde es sehr begrüßen, wenn Eleonore rasch schwanger werden würde und ihm einen Erben schenkte. Das würde seine Position stärken und sie enger an ihn binden.
Bernard strich Eleonore mit leicht bebenden Fingern über den Rücken. Er war hin und her gerissen zwischen seiner Lust, seiner Gier nach seiner Frau und dem Ärger über seinen Vater. Wenn dieser und Eleonore sich näher kamen und sein Vater begann Dinge von ihm zu erzählen ... Dinge, die Eleonore nicht zu hören bekommen sollte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 9:21 pm

Eleonore

"Ach ich kann schon unterscheiden, wann er Unsinn erzählt. Ich habe mein Leben lang viele Menschen kennengelernt, glaub mir, ich habe mittlerweile eine gewisse Menschenkenntnis." Und darum glaubte sie auch nicht, dass Bernards Vater das Monster war, als das sein Sohn ihn darstellte. Der alte Mann war einfach zu dankbar für ihre Gesellschaft.
"Vielleicht. Ich bin sehr gern hier, Bernard, aber ich bin natürlich auch gern in Paris bei Louis." Eleonore legte den Kopf zur Seite, schüttelte ihn dann leicht.
"Leider noch nicht, aber ich denke, es ist auch noch zu früh. Da wir uns allerdings viel Mühe geben, wird es nicht mehr lange dauern." Und sie freute sich darauf. Louis hatte ihr Mutterherz geweckt.
Sie strich Bernard über die Wange und küsste ihn.
"Lass uns nicht streiten und uns lieber weiter um ein Kind bemühen. Das ist doch viel erbaulicher."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 9:28 pm

Bernard

Bernard sah Eleonore noch einen Moment lang schweigend an, die Zähne fest aufeinander gebissen. Er würde seinen Vater genau im Auge behalten und darauf achten, dass Eleonore nicht zu viel Zeit mit dem alten Mann verbrachte. Vielleicht war es wirklich gut, wenn sie bald nach Paris zurück kehrten.
Er haderte noch damit, ob er das Thema wirklich fallen lassen sollte, als Eleonore ihm über die Wange strich und ihn küsste. Geräuschvoll atmete Bernard aus, dann gab er sich einen Ruck. "Ja, da hast du wohl Recht. Es ist wesentlich erbaulicher als zu streiten." pflichtete er ihr bei, gab Eleonore nun seinerseits einen Kuss und begann dabei schon ihr Kleid zu öffnen.
Sie mochte es geschafft haben, dass er von einem Streit abgelassen hatte, aber er würde ihr gleich im Bett schon beweisen, dass er derjenige war, der den Ton angab ...
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 9:47 pm

Eleonore

Eleonore wusste, es arbeitete in ihm, aber sie war erleichtert, als er schließlich einlenkte und den Streit aufgab. Er würde sich seine Gedanken dazu machen, vielleicht kam er ja doch noch zur Vernunft. Immerhin war es nun zuende.
"Siehst du, es gibt viel schönere Dinge als diesen albernen Streit. Ich bin schließlich deine Frau und ich gehöre zu dir, cheri. Wer sollte etwas daran ändern?"
Sie erwiderte den Kuss und machte sich an seinem Hemd zu schaffen.
"Dann komm, du tapferer Jägersmann." Er war letztendlich auch nur ein Mann und er brüstete sich gern mit seinen Erfolgen. Umso geschmeichelter war er, wenn sie sie anerkannte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 9:53 pm

Bernard

Bernard vergrub seine Finger in ihren Locken und nickte. "Ja, das tust du. Und niemand wird sich je zwischen uns drängen." erwiderte er leise, ehe er sich dem Kuss hingab und sich bereitwillig von seinem Hemd befreien ließ.
Dann huschte ein Grinsen über Bernards Lippen und er lachte auf. "Das werde ich." versprach er, packte Eleonore und hob sie hoch, um mit ihr nach neben an zu gehen. Dort ließ er sie auf das Bett sinken und befreite sie ohne weiteres Zögern von Kleid und Unterhemd. Die Ungeduld übermannte ihn nun wieder und er wollte nicht länger warten. Und schon gar nicht wollte Bernard zulassen, dass sein Vater der Grund für solch eine Verzögerung war, dass der alte Bock ihn davon abhielt sich mit seiner Frau zu vergnügen.
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