Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 10:23 pm

Eleonore

Eleonore grinste zufrieden. "Na siehst du, warum machst du dir denn dann solche Sorgen, cheri? Das ist nun wirklich nicht notwendig."
Sie lachte auf, als er sie hochhob und nach nebenan trug, legte die Beine um seine Hüfte. Sie räkelte sich wohlig auf der Matratze und half ihm mit dem Kleid. Er war ungeduldig und er wollte all diese Meinungsverschiedenheiten vergessen.
Sie schnürte mit geschickten Fingern seine Hose auf und schob sie ihm hinunter.
"Denk nicht mehr darüber nach, jetzt geht es nur darum, dass du dir nimmst, was du so gerne willst. Du wolltest es schon, als du heim gekehrt bist."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 10:34 pm

Bernard

Bernard grinste zufrieden als Eleonore ohne zu zögern seine Hose aufschnürte. Eilig zog er die Stiefel aus und schob dann die Hose beiseite, den Blick dabei weiterhin auf Eleonore gerichtet, die sich genüsslich auf der Matratze räkelte und einen wundervoll sündigen Anblick bot.
Bernard kniete sich über seine Frau und küsste sie innig. "Wie Recht du hast, Cherié." wisperte er gegen ihre Lippen und schob ihre Schenkel entschlossen auseinander. Es folgte ein weiterer Kuss und im nächsten Moment drang er bereits ins sie ein. Eleonore hatte Recht, er wollte sie, hatte sie schon gewollt als er das Gemach betreten hatte, nein, eigentlich hatte er sich sogar schon auf dem Ritt nach Hause danach gesehnt mit seiner reizenden Frau in die Laken sinken zu können.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 10:52 pm

Eleonore

Eleonore kam ihm bereitwillig entgegen und legte die Hände in seinen Nacken, fuhr durch das dichte Haar. Seit er ihr in der Hochzeitsnacht gezeigt hatte, dass daran nichts Schlimmes war, war sie ihm immer eine willige Ehefrau gewesen und hatte ihre ehelichen Pflichten gern erfüllt. Sie genoss es sein Bett zu teilen und von ihm derart begehrt zu werden.
Sie wusste, ihr Eigensinn erregte Bernard nur umso mehr und das hielt sie für einen außerordentlichen Glücksfall.
Schließlich lagen sie ruhig nebeneinander und Eleonore hatte den Kopf auf die Schulter ihres Mannes gebettet. "Ich bin sicher, wir werden bald Nachwuchs bekommen und ich freue mich darauf. Bis dahin werde ich mit Louis noch ein bisschen üben. Ich weiß, du willst nach Paris, aber vielleicht können wir bald auch einmal wieder den Hof meiner Mutter besuchen. Sie ist ein wenig einsam, seit mein Vater fort ist."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 11:06 pm

Edward

Edwards Augen leuchteten vor Aufregung. Ereignisreiche Tage lagen hinter ihnen und nun war der Sieg endlich ihrer gewesen, sie hatten Messina im Sturm erobert! Edward hatte schnell gemerkt, dass Richard und er sich recht ähnlich waren und er war machtlos gegen Richards einnehmenden Charakter gewesen. Der junge König hatte ihm so selbstverständlich die Freundschaft angeboten als hätten sie nie auf unterschiedlichen Seiten gestanden. Und während Henry für Edward wie eine Art väterlicher Vertrauter gewesen war, so war Richard ihm wie ein Bruder verbunden. Es war leicht gewesen für diesen König in Sizilien sein Leben einzusetzen und Edward wusste, dass er Richard ohne jeden Zweifel bis ans Ende der Welt folgen würde, wenn es nötig wäre.
Für heute jedoch hatten sie sich die Burg angeeignet und Richard hatte die schönsten Gemächer hier bezogen, so wie es nur angemessen für einen König und Eroberer war. Und genau dorthin führte Edward sein Weg nun.
Ohne Probleme ließen die Wachen an der Tür ihn ein und er lächelte zufrieden als er vor Richard trat. "Die ganze Stadt ist in unserer Hand und abgesichert, keine Unruhen mehr ... wir haben alles unter Kontrolle. Und die Männer singen in einem Fort Euer Loblied, Sire." berichtete Edward und grinste dann. "Und sie haben Euch einen Spitznamen verpasst."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So Apr 23, 2017 11:30 pm

Richard

Anstrengende Tage lagen hinter ihnen, seit Philippe und seine Männer sie verlassen hatten, aber Richard hatte nie darüber nachgedacht sich aufhalten zu lassen. Zurecht, wie sich heraus gestellt hatte. Sie hatten Messina eingenommen und die Stadt besetzt, Richard hatte schließlich die passenden Gemächer in der Burg bezogen und sich eine kleine Mahlzeit sowie ein wenig Wasser zum waschen gegönnt. Es tat gut wieder in vier Wänden zu leben statt in einem Zelt, wenn es auch nur für ein paar Tage sein würde.
Schließlich wurde Edward zu ihm vor gelassen, als Richard sich in einen der brokatbezogenen Sessel hatte sinken lassen, einen Becher Wein in der Hand.
Er lächelte zufrieden. Edward hatte sich mit als sein loyalster Mann auf diesem Feldzug erwiesen und inzwischen verband sie eine recht enge Freundschaft. Sie waren sich ähnlich und hatten Beide diesen Funken Hitzigkeit im Blut. Richard scherzte immer, es läge an dem Rotschopf, den sie Beide aufzuweisen hatten.
"Ah, wundervoll. Besser hätte es nicht gehen können.", erwiderte der junge König zufrieden. "Nimm dir etwas Wein, setz dich und erzähl mir, was das für ein Spitzname sein soll, du machst mich neugierig, Ed."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 5:42 am

Edward

Edward nickte zufrieden. "Es ist hervorragend gelaufen." Zumindest für sie, die Besatzung der Burg und die Bewohner Messinas sahen das wohl etwas anders, aber in Edwards Augen waren sie selbst Schuld an ihrem Leid. Sie hatten sich Richards Herr widersetzt, hatten dessen Schwester festgehalten und waren uneinsichtig gewesen, letztlich hatten sie also nur bekommen, was sie auch verdient hatten.
Nur zu gern kam Edward der Aufforderung nach, nahm sich einen Becher, füllte diesen mit dem schweren Rotwein, der in einer Karaffe auf dem Tisch stand und ließ sich dann Richard gegenüber nieder. Er trank einen Schluck und seufzte zufrieden. "Sehr guter Tropfen." bemerkte er und lehnte sich dann etwas vor. "Die Sizilianer nennen dich den Löwen." begann Edward zu berichten und seine Augen funkelten mit einer Mischung aus Belustigung und Stolz. "Unsere Männer haben es aufgegriffen und es noch ein wenig erweitert. Sie nennen dich Cœur de Lion."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 2:33 pm

Richard

Richard grinste in sich hinein und nahm einen Schluck Wein, ließ ihn langsam über die Zunge rollen. "Ja, das ist es. Die Stadt ist unser und Joanna ist endlich frei. Sie wird sehr erleichtert sein, ich sehe sie später. Aber ja, die Sizilianer haben wenigstens guten Wein, wenn schon sonst nicht viel. Ich genieße es aber, einmal wieder in vier festen Wänden zu sitzen statt in einem Zelt."
Er lächelte gelassen und lauschte dann mit wachsender Neugierde Edwards Worten. Er konnte nicht anders, er fühlte sich geschmeichelt.
"Cœur de Lion...Richard Löwenherz. Das klingt in der Tat nicht übel.", gab er zu und ließ sich die Worte auf der Zunge zergehen.
"Auf unsere Männer ist Verlass. Ah, Edward...das wird die Mauren das Fürchten lehren. Es macht den Sieg noch so viel süßer."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 2:41 pm

Edward

Edward nickte. "Es ist gut, dass ihre Gefangenschaft endlich ein Ende hat. Es wurde Zeit." Dann allerdings grinste er breit. "Ach naja, die Frauen hier sind auch nicht zu verachten. Ich weiß genau was ich heute Abend tun werde. Guter Wein, ein weiches Bett und schöne Frauen ... was will man mehr." Bemerkte Edward hochzufrieden.
Dann lachte er. "Ja, ich dachte mir, dass dir das gefällt. Lass uns darauf trinken. Auf unsere Männer, auf unser Land, auf unseren König ... Richard Löwenherz."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 3:02 pm

Richard

Richard konnte dem nur zustimmen. "Ja, meine arme Schwester sollte endlich ihr Exil verlassen können. Ich werde mit ihr sprechen und schauen, was sie vor hat. Vielleicht möchte sie Beatrice ein wenig Gesellschaft am Hof leisten."
Richard lachte leise auf und grinste zurück. "Ach ja, die sizilianischen Frauen...hast du deine hübsche Frau Zuhause schon so aus deinem Gedächtnis gestrichen, Schwager?"
Er war gar nicht so unglücklich, dass fremde Frauen keinen Reiz für ihn boten. So konnte er wenigstens in dieser Hinsicht Beatrice nach dieser Sache noch in die Augen schauen.
"Ja, was will man mehr?" Er hob den Becher. "Lass uns trinken, ein guter Trinkspruch, will ich meinen. Auf den südländischen Wein."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 5:00 pm

Edward

"Eine gute Idee. Ich denke, das würde allen beiden gut tun." Joanna hatte lange genug hier ausharren müssen, sie war sicher froh darüber wieder Menschen um sich zu haben, die ihr wohlgesonnen waren. Und Beatrice konnte während Richards Abwesenheit auch jede Ablenkung gebrauchen.
Edward lachte unbekümmert. "Da gibt es nicht viel, das ich streichen müsste, um hier mit einer sizilianischen Schönheit in die Laken zu sinken." Seine Bindung zu Helene war nun wirklich nicht so innig, dass er sie über die Maßen vermisste und schon gar nicht so stark, dass er ihr deshalb treu bleiben würde. Das tat er ja nicht einmal in England.
Edward hob den Becher prostete Richard zu und leerte den Becher gleich zur Hälfte.
"Und" fuhr er dann fort. "Was planst du wie es weiter gehen soll?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 8:56 pm

Richard

Richard nickte. "Das dachte ich auch. Beatrice wird sich freuen neue Gesellschaft zu haben, Joanna hat einige interessante Dinge zu berichten. Und Joanna kann zur Ruhe kommen. Sie und Beatrice werden sicher gute Freundinnen."
Er stimmte schließlich in Edwards Lachen ein. "Umso besser...vermisst du deine Frau denn gar nicht? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe Sehnsucht nach meiner Frau. Es ist schade, dass sie nicht mitkommen wollte, aber besser für die Kinder."
Er lehnte sich entspannt zurück und schlug die Beine übereinander. "Ich denke, wir bleiben ein paar Tage und reiten dann weiter nach Zypern."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo Apr 24, 2017 10:44 pm

Edward

Edward lehnte sich zufrieden zurück, nippte an dem Wein und hob langsam die Schultern. "Vermissen ... ich denke hin und wieder an sie, aber vermissen? Ich kann nicht unbedingt behaupten, dass ich in inniger Liebe zu ihr entbrannt bin, außerdem hatten wir wegen meiner Teilnahme an diesem Kreuzzug so einige Differenzen. Vielleicht nur gut, wenn ich eine Weile weg bin." entgegnete er grinsend. "Und ich würde nie auf die Idee kommen, wegen ihr Jahre lang wie ein Klosterbruder zu leben." feixte Edward. "Ich glaube, sogar meine Schwester würde es verstehen, wenn du dich in der langen Zeit hin und wieder mit einer hübschen Frau tröstest ... ich kann es dir nur raten und von mir erfährt sie es sicher nicht." Edward zwinkerte Richard zu, dann beugte er sich ein wenig vor, neugierig geworden auf Richards Pläne. "Zypern? Gut. Willst du dort nur Station machen und gedenkst du, jetzt da du schon Sizilien erobert hast, gleich die nächste Insel noch zu nehmen?" fragte er amüsiert.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 10:55 am

Richard

Richard legte den Kopf schief und nickte nachdenklich. "Ja, ich denke, das kann ich verstehen. Arrangierte Ehen sind oft schwierig und deine Helene ist keine einfache Frau, was? Französin eben." Er grinste matt. "Ja, Abstand tut manchmal gut. Dann weiß sie dich wieder mehr zu schätzen. Und du hast ja recht, sie würde es  ohnehin nicht erfahren, wenn du dir hier Vergnügen suchst. Beatrice hingegen...vielleicht würde sie es vernünftig betrachtet sogar verstehen, aber verzeihen? Verzeihen würde sie mir das nie. Selbst wenn sie es nicht sagen würde."
Nicht, wenn er sie mit einer Frau betrog. "Und ich bin leider unendlich schlecht darin meine Frau anzulügen, sie weiß es sofort. Sie liest in mir wie in einem Buch."
Aber vielleicht ergab sich ja noch die ein oder andere Gelegenheit. Er bedauerte im Grunde wirklich, dass Philippe und er sich entzweit hatten.
Richards Augen funkelten mutwillig. "Das kommt ganz darauf an, wie sie uns begrüßen. Ich würde ein Bündnis bevorzugen, ich hätte aber auch nichts dagegen, die Insel zu erobern."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 12:12 pm

Edward

Edward lächelte spöttisch. „Oh ja, Französin durch und durch. Aber ich will mich auch nicht zu sehr beklagen, wir haben uns in den meisten Dingen ganz gut arrangiert.“ Ihre Ehe war besser verlaufen als Edward es für möglich gehalten hatte, das musste er zumindest zugeben.
„Sie würde sagen, dass ich es wohl nötig hätte sie mehr zu schätzen.“ feixte er und hob dann leicht die Schultern. „Vermutlich nicht. Beatrice ist eine Meisterin darin solche Dinge in ihrem Herzen immer mit herum zu tragen. Das liegt wohl in der Familie … mag wäre geneigt es meiner Mutter zuzuschreiben, aber Beatrice und ich sind schließlich nur Halbgeschwister, es muss also wohl an meinem Vater liegen.“ Edward schlug die langen Beine übereinander und bedachte Richard mit einem langen Blick. „Aber der beweist ja auch gerade einmal mehr, wie verletzt er sein kann, hm? Glaubst du, er wird nachsichtiger mit dir sein, wenn wir zurück kommen?“
Edward trank von seinem Wein und lachte dann auf. „Natürlich nicht. Es würde deinen Ruf nur noch schillernder werden lassen, nicht wahr? Aber so oder so, du kannst auf mich zählen.“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 12:47 pm

Richard

Richard lächelte zurück. "Das freut mich, schließlich hat mein Vater dir diese Ehe eingebrockt. Ich kann mir vorstellen, dass du davon nicht gerade begeistert warst. Ach, die Frauen beklagen sich doch immer, man wisse sie nicht zu schätzen und wenn wir dann zurückkommen, liegen sie uns doch zu Füßen. Aber du hast recht, Beatrice ist sehr diskret, was diese Sachen angeht, das heißt aber nicht, dass es sie nicht beschäftigt und ihr nichts ausmacht."
Er erwiderte Edwards Blick und seufzte etwas betrübt. "Ich weiß es nicht. Vielleicht wächst während dieser Zeit etwas Gras über alles und er ist milde gestimmt, wenn er nun eine Weile verschont bleibt. Ich bedauere, dass er so nachtragend ist, er war oft wie ein Vater für mich und ich würde ihn gern weiter um Rat fragen. Aber er ist ein Sturkopf. Ich weiß, ich habe ihn vor den Kopf gestoßen, aber seine Trauer trübt seinen Blick für die Wirklichkeit. Hoffen wir, er beruhigt sich bald.", antwortete Richard hoffnungsvoll.
"Das ist gut zu wissen, Ed, wenigstens auf dich ist immer Verlass."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 1:06 pm

Edward

Edward zuckte leicht mit den Schultern. „Ehrlich gesagt war es mir reichlich egal. Ich habe die Notwendigkeit einer neuen Ehe durchaus eingesehen, besonders einer, die ein Bündnis festigen würde. Wichtig war mir nur, dass meine Zukünftige gut mit den Kindern zurecht kam und das kann man Helene wirklich nicht absprechen, sie kümmert sich hervorragend um die Kinder, sowohl unsere gemeinsamen als auch ihre Stiefkinder.“
Nachdenklich drehte Edward den Becher in seiner Hand. „Sein Blick ist durch seine Trauer getrübt, das ist wahr. Er ist so betroffen von Henrys Tod, ich habe wirklich kurzzeitig gedacht, er krepiert einfach an dem Verlust. Und ich glaube, es wird noch lange dauern bis er sich wirklich davon erholt hat. Wenn überhaupt. Aber ich glaube, es hat ihn auch gerade deshalb so schwer getroffen, weil ihr euch früher so nahegestanden habt. Einen anderen hätte er für Henrys Tod einfach bis ans Ende seiner Tage hassen können, bei dir ist das für ihn nicht so leicht.“ erwiderte Edward schließlich bedächtig. Dann hob er ein wenig beschwichtigend die Hand. „Naja, du hast ja genügend Männer auf die du dich immer verlassen kannst.“ merkte er lächelnd an. „Aber ich stehe zu meinem Eid, da kannst du sicher sein.“ Anfangs hatte er diesen Eid aus Pragmatismus heraus geleistet, weil er seine Position und die seiner Söhne sichern wollte und weil er Richard durchaus für einen fähigen König hielt. Mittlerweile ging sein Schwur noch tiefer, er hatte Richard schätzen gelernt, ja als seinen König sogar lieben gelernt, so wie einst Henry.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 2:00 pm

Richard

"Das ist wohl wahr. Und wenn sie wenigstens eine gute Mutter ist, hast du wohl auch nicht allzu viel falsch gemacht, was? Deinen Stiefkindern wird es gut getan haben und sie hat dir schließlich zwei Söhne geschenkt."
Richard nickte bedauernd. "Ja, ich weiß. Die Beiden waren wie Brüder, aber er übertreibt ein wenig. Er gibt mir die Schuld am Tod meines Vaters, aber ich habe nur getan, was ich tun musste. Es ging nicht anders und ich wusste ja auch nicht, wie krank er war. Dein Vater wird das hoffentlich irgendwann einsehen."
Richard schüttelte den Kopf. "Das habe ich, ja, aber ich brauche Männer, denen ich bedingungslos vertrauen kann, Edward. Solche Männer gibt es nicht so oft, daher bin ich froh, dich hier zu haben. Dich und Stephan und Rob. Ich weiß, du hast mir anfangs den Schwur nicht mit dem Herzen geleistet, aber inzwischen ist es anders, oder täusche ich mich?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 2:26 pm

Edward

„Das hat es. Besonders für Gabriel war es gut, dass Helene Mutterstelle an ihm vertreten hat. Und du hast Recht, sie hat mir zwei gesunde, wundervolle Söhne geschickt. Ich hoffe nur, dass es deswegen nie zu irgendwelchen Konflikten kommt. Ich hoffe, Helene vergisst nicht eines Tages wie groß ihre Zuneigung zu Gabriel ist, um ihrem Sohn ein besseres Erbe sichern zu wollen.“
Edward nickte langsam. „Ich denke, er weiß das auch in Wahrheit, nur kann er es noch nicht offen zugeben. Vielleicht bringt das die Zeit irgendwann mit sich.“
Edward zog eine Augenbraue in die Höhe als Richard seine eigenen Gedanken laut aussprach, dann grinste er leicht. „Du hast eine gute Menschenkenntnis, mein König.“ bemerkte er amüsiert, wurde dann jedoch ernst und nickte. „Ich habe dir den Eid geleistet, weil es die einzige richtige Tat war. Ich war und bin Kronvasall und England und seinem König verpflichtet. Gott hat entschieden, dass du der neue König wirst, also gehörte dir mein Treueid. Inzwischen …“ Er hob die Schultern und lächelte unbekümmert. „Inzwischen hast du mir wohl bewiesen, dass du die Krone zurecht auf dem Kopf trägst und ich habe so einige Gemeinsamkeiten entdeckt. Oft scheinst du mir fast näher als so mancher meiner Brüder.“
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 9:39 pm

Richard

Richard schwenkte den Wein in seinem Becher und betrachtete nachdenklich das Kreisen der tiefroten Flüssigkeit. "Aber du hast alles geregelt, nicht wahr? Für Gabriel, meine ich. Selbst wenn sie es vergisst, wird es keine Konsequenzen haben. Du erwähntest eine Urkunde, die für dich verwahrt wird und ihn als deinen Erben bestätigt. Damit kann Helene sich auf den Kopf stellen."
Richard lachte leise auf. "Natürlich habe ich das. Das ist mein Geschäft, wenn du so willst. Ich muss Leute einschätzen können um zu wissen, wem ich trauen kann und wem nicht. Ein gewisser Instinkt war immer da, aber den Rest hat die Zeit mir gebracht. Erfahrung. Und ich freue mich, dass ich dich inzwischen darin bestätigen konnte, dass es die richtige Entscheidung für dich war. Nicht nur, weil Gott es so wollte. Aber ich begreife, was du meinst. Du bist mir ebenfalls näher als alle meine Brüder. Meine Brüder gierten immer nur nach der Macht und dabei war ich im Weg. Das hat so manchen Hader verursacht. Henry war der Beste von ihnen und manchmal denke ich, er wäre ein besserer König geworden, als viele ihm zugetraut hätten. Und er wäre ein anderer Mensch gewesen, hätte Vater früher etwas Macht abgegeben. Aber es ist wie es ist."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 9:51 pm

Alexander

"Sehr gut, Michael, das war wirklich hervorragend." lobte er den kleinen Jungen, dessen Unterricht er heute nach draußen in den Garten verlegt hatte. Das tat Alexander häufig, denn Michael war noch so klein, dass es eher eine Spielstunde war in die Alexander ein wenig Wissen einflocht und hier draußen konnten sie beide es einfach noch mehr genießen. Außerdem schien die Sonne heute so energisch und ließ das bunte Herbstlaub leuchten, dass Alexander nicht hatte drinnen bleiben wollen.
Er schenkte seinem kleinen Schützling ein aufmunterndes Lächeln. "Na dann lauf, für heute sind wir fertig." Michael schenkte seinem Lehrer ein strahlendes Lächeln und stob dann davon, um im Hof noch ein wenig zu spielen bevor die Amme ihn wieder einsammelte.
Alexander sah dem Jungen versonnen nach, ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen. Er hätte nie erwartet, dass ihn seine Arbeit als Kaplan in Oxford so ausfüllen würde, aber er war seit einem guten halben Jahr hier und musste zugeben, dass er wirklich mehr als zufrieden war. Er war gerne hier, arbeitete gerne mit den Kindern und auch die Stunden in denen er mit Helene zusammen saß um ihr das Griechische näher zu bringen, hatten sich als ausgesprochen geistreiche Beschäftigung erwiesen. Helene war neugierig, hatte einen wachen Geist und sie und Alexander vertraten nur zu oft die gleiche Meinung in so vielen Dingen, er genoss die Unterhaltungen mit ihr jedes Mal.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 10:07 pm

Helene

Helene hatte ein paar Dinge mit der Köchin besprochen, ehe sie sich hinaus in den Garten begeben hatte. Sie wusste, dass Alexander Michaels Unterricht heute draußen stattfinden ließ und sie wollte den beiden noch etwas Gesellschaft leisten. Es gefiel ihr, wenn sie den Fortschritten ihres Sohnes zusehen konnte und meist hatte Alexander danach noch Zeit mit ihr ein wenig griechisch zu üben. Außerdem musste sie zugeben, sie genoss deine Nähe. Er war nie anders als freundlich und zuvorkommend, verwies sie nie auf ihren Platz als Frau und er sah sie manchmal mit seinen nussbraunen Augen so an, dass ihr ganz anders wurde, obwohl ihm das natürlich nicht klar war. Er war ein Priester, das sagte sie sich immer wieder, aber sie hatte ihn gern und er war ein teurer Freund geworden, der ihre Einsamkeit erfolgreich linderte.
Als sie die Wiese betrat, sah sie gerade noch ihren Sohn davon huschen. Alexander saß unter einem der Apfelbäume und lächelte zufrieden.
Helene zögerte nicht und setzte sich zu ihm ins Gras. "Ihr seht sehr zufrieden aus, Vater. Wie war der Unterricht heute?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 10:17 pm

Alexander

Alexander sah auf als Helene zu ihm trat und sich neben ihn setzte. "Das bin ich auch." erwiderte er noch immer lächelnd. "Der Unterricht war sehr gut, Michael ist ein gescheites Kerlchen und ich habe gerade darüber nachgedacht, dass ich hier wirklich sehr zufrieden bin mit dem was ich tue. Das hätte ich anfangs so nicht erwartet, hatte ich auf dem Gebiet schließlich keine Erfahrung, schon gar nicht mit kleinen Kindern. Aber es ist wirklich eine Bereicherung." Alexander sah Helene an und legte den Kopf ein wenig schief. "Ich bin Euch wirklich dankbar, dass Ihr mich hier her geholt habt, Mylady." Es war wohl wirklich ein Glückstreffer und Alexander ertappte sich insgeheim bei dem Gedanken, dass er hoffte, der Earl würde noch möglichst lange fort bleiben, denn er war sicher, dass sich so einiges ändern würde, wenn Edward of Oxford wieder hier war und Alexander wollte seine Freiheiten hier noch ein wenig genießen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di Apr 25, 2017 10:35 pm

Helene

Helene nickte, ebenfalls zufrieden. Sie war froh, dass Alexander sich so wohl fühlte. "Das freut mich zu hören. Ich weiß, es ist keine allzu leichte Aufgabe, aber wenn Ihr ein Zuhause gefunden habt, bin ich glücklich. Ich bin dankbar, dass Ihr geblieben seid. Ihr lindert meine Einsamkeit, bringt mich zurück zu Gott und Ihr seid einfach immer da. Wenn ich Sorgen habe, kann ich sie mit Euch teilen, regelrecht mein Herz ausschütten und Ihr behaltet es für Euch. Ihr fördert meinen Geist, indem Ihr mich Griechisch lehrt und vertreibt mir die Langeweile. Die Kinder haben Euch gern. Es gäbe niemanden, der besser hierher passen würde als Ihr. Und es ist mir völlig gleich, was mein Mann dazu sagen wird. Das war meine Entscheidung und dazu stehe ich."
Alexander würde bleiben, koste es, was es wolle.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Apr 26, 2017 1:57 am

Alexander

Alexander musste grinsen. "Aber auch keine allzu schwere Aufgabe. Darüber hinaus bereitet es mir viel vergnügen, Ihr schmeichelt mir also wahrlich zu sehr." bemerkte er fast vergnügt. Es war kein Opfer gewesen hier zu bleiben und im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen war er durchaus der Meinung, dass auch Frauen das Recht auf eine gute Bildung hatten und Helene bewies ihm einmal mehr, dass er mit dieser Ansicht richtig lag.
Alexander wurde ein wenig verlegen und ließ den Blick schweifen. "Es ehrt mich, dass Ihr so große Stücke auf mich haltet, Mylady. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das verdient habe." murmelte Alexander ungewöhnlich scheu. Er konnte nicht allzu gut mit Lob umgehen, hatte er noch nie gekonnt. Und aus Helenes Mund machten solche Worte ihn aus irgendeinem Grund erst recht verlegen.
Und es beeindruckte ihn doch sehr, dass Helene entschlossen war ihn, einen einfachen Priester, gegen ihren Gemahl zu verteidigen. Das bewies ihm mehr als alles andere wie viel ihr doch an ihm und seiner Arbeit hier lag.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mi Apr 26, 2017 10:23 am

Helene

Helene schüttelte lächelnd den Kopf. "Aber nicht jeder hat die Geduld sie aufzuführen, Alexander. Wenn Ihr dann noch Freude dabei habt, soll es mir recht sein. Der Bischof hat eine ausgezeichnete Wahl getroffen, als er Euch her schickte."
Sie neigte den Kopf zur Seite. "Ihr habt es verdient. Ich bin es nicht gewohnt, dass man mir so unvoreingenommen entgegen tritt. Ihr seid ein guter Mann." Sie schaute ihm kurz in die Augen. "Beinahe schade, dass Ihr Euch Gott verschrieben habt. Ihr wäret sicher ein guter Ehemann und Vater. Die Frau an Eurer Seite könnte sich glücklich schätzen."
Helene schüttelte etwas unwirsch erneut den Kopf. "Verzeiht mir, solche Dinge sollte ich nicht sagen." Aber es schien ihr, als wäre der Priester ihr eine Art Seelenverwandter und sie wurde dieses Gefühl nicht los.
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