Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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GreyStorm



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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Sa 16 Sep 2017 - 19:49

Josephine

Schon als sie eingetreten war, hatte Josephine gewusst, dass sie Robert dieses Mal nicht entkommen würde. Im Grunde war sie schon mehr als überrascht gewesen, dass es überhaupt so lange geklappt hatte und dass er erst jetzt so misstrauisch geworden war.
Sie atmete tief durch. "Oh, das willst du gar nicht wissen, Robert. Glaub mir ..." murmelte sie unglücklich. Ihr Blick huschte von ihrem Gemahl zurück zu dem kleinen Feuer im Kamin und sie legte eine Hand an ihren Hals während sie nachdachte, während sie fast verzweifelt nach Worten suchte. Sie wollte es ihm nicht erzählen, wusste, dass es einen fürchterlichen Streit geben würde. Aber sie musste es tun. Sie hatte es Robert bisher verschweigen können, weil er nicht gefragt hatte. Aber Josephine konnte ihn nicht anlügen, das hatte sie noch nie gekonnt.
Sie räusperte sich, aber trotzdem klang ihre Stimme rau und belegt als sie zu sprechen begann. "Ich habe dafür gesorgt, dass John ungesehen aus der Burg kommt." erklärte sie leise und versuchte sich gegen das zu wappnen, was nun unweigerlich folgen würde.
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 10:52

Robert

Robert runzelte die Stirn, als seine Frau so herum druckste. Das kannte er gar nicht von ihr. "Doch, ich denke, das möchte ich durchaus."
Er gab ihr den Moment zu überlegen, ließ sie aber nicht aus den Augen. Er hatte mit Vielem gerechnet, aber nicht mit dem, was Josephine dann sagte. Er blinzelte ungläubig.
"Du hast was getan?! John...John Lackland? Du hast ihn in die Burg und wieder hinaus gelassen? Bist du von allen guten Geistern verlassen, dieses Schwein zu unserer Tochter zu lassen ohne die Wachen zu rufen? Ich habe ihm verboten diese Burg zu betreten! Was ein Glück, dass Vater nicht hier ist. Falls er John jemals über die Füße läuft, gibt es einen Kampf zwischen den Beiden."
Er schüttelte verständnislos den Kopf.
"Wie konntest du das tun? Immer wieder?! Du weißt genau, dass ich ihn nicht hier haben will."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 12:20

Josephine

Josephine beobachtete wie sich die Erkenntnis ihrer scheinbar so abscheulichen Tat auf Roberts Gesicht abzeichnete und es brach ihr fast das Herz. Trotzdem schoss ihr durch den Kopf, dass dieser Spitzname für John wirklich eine Bürde sein musste. Nach all der Zeit immer noch so genannt zu werden. Beinahe erschauderte Josephine als ihr klar wurde, dass sie Mitgefühl für diesen seltsamen Mann empfand.
Josephine schluckte schwer und entschied dann nicht auf all die Dinge einzugehen, die Robert ihr da vor Augen hielt sondern sich an den einen simplen Grund zu halten, der sie motiviert hatte.
"Ich weiß das. Aber Diana wollte ihn bei sich haben." Und dieser scheinbar so simple Grund war es gewesen, der dafür gesorgt hatte, dass Josephine sich in dieser Sache machtlos gefühlt hatte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 16:03

Robert

Roberts Augen verengten sich leicht. "Diana wollte ihn bei sich haben?! Natürlich will sie das, sie hat sich ja auch einfach von ihm schwängern lassen! Ich hatte mit Diana eine Abmachung, dass sie ihm meinetwegen Briefe schreiben kann, aber dass er nicht hierher kommt und jetzt erfahre ich, dass sie mich hintergeht! Ich wusste genau, dass John nicht zu trauen ist, das hier bestätigt es nur noch einmal. Diana ist geblendet von ihm, aber dass du mich auch noch hintergehst und ihm hilfst hier rein und raus zu spazieren, wie es ihm gefällt, das kann ich nicht begreifen. Was hast du dir dabei gedacht?"
Er konnte einfach nicht glauben, dass seine Frau, die doch ebenso wütend auf John gewesen war, diesem einfach Tor und Tür öffnete und ihn zu Diana ließ. Bei der Gelegenheit erkundete John nebenbei noch schön sicher die Burg und wusste genau, wo was zu finden war.
Wie konnte Josephine so unfassbar leichtsinnig sein?
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 16:32

Josephine

Josephine sah Robert bittend an. "Robert, es ... ich habe es nicht getan, weil ich dich hintergehen wollte. Es war ... kompliziert. Als er das erste Mal hier her kam, ist er mir abends förmlich in die Arme gelaufen als ich gerade von Diana kam. Er hatte sie überraschen wollen, außer ihm wusste niemand, dass er hatte kommen wollen." Josephine dachte zurück an diesen Abend. "Ich habe ihn im Gang entdeckt und habe ihm eine schallende Ohrfeige gegeben. Am liebsten hätte ich ihm sofort den Hals umgedreht, aber ich war vorher bei Diana und nun stand er so wahrlich zerknirscht vor mir ... ich dachte mir, ich könnte ihn wenigstens kurz zu Diana begleiten, damit sie sich sehen können bevor ich ihn herausschmeiße. Aber dann ..." Josephine atmete tief durch. "Ich habe sie zusammen gesehen, Robert. Und er war nicht mehr dieser arrogante verzogene Bengel. Er war so ... so anders. So aufrichtig um unsere Tochter und das Kind bemüht und besorgt. Und Diana ... Diana war so glücklich. Robert, du hättest sie sehen sollen." Josephine knetete unruhig ihre Hände. "Also habe ich beschlossen ihn die Nacht über bleiben zu lassen. Er war ja ohnehin schon hier und niemand sonst hätte etwas davon erfahren müssen, wenn ich ihn morgens früh aus der Burg bringe." Josephine sah Robert unsicher an. Sie wusste, dass er John um keinen Preis hier haben wollte, aber sie hatte einfach nicht anders gekonnte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 17:17

Robert

"Das hättest du wohl besser getan, ihm den Hals umgedreht. Dann hätten wir dieses Problem jetzt nicht.", eriwderte Robert unversöhnlich. "Warum in Gottes Namen dachtest du, er müsse kurz nach Diana sehen? Zerknirscht? Im Leben nicht. Er hat dich getäuscht, darin ist er ein Meister. Ein Meister der Lügen und Intrigen. Ich aheb mir abgewöhnt ihm irgendetwas zu glauben."
Er verschränkte die Armevor der Brust. "John ändert sich nicht, auch nicht für Diana. Es wundert mich, dass er überhaupt Interesse zeigt. Ich hatte erwartet und vielleicht gehofft, dass es ihm einfach egal ist. Sein Scherbenhaufen weckt bei ihm sonst auch nur Gleichgültigkeit."
Robert seufzte tief. "Diana war glücklich...ja, vielleicht. Aber ich denke nicht, dass diese Besuche gut für sie sind. Je eher sie sich von ihm löst, desto besser. Ich kann nicht fassen, dass er dich so leicht als Komplizin gewonnen hat. Wie konntest du die beiden nur allein lassen?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 17:33

Josephine

"Ich dachte es, weil ich mit unserer Tochter spreche, ihr zuhöre und sehe, wie es ihr geht, Robert. Und John machte nicht den Eindruck auf mich als wäre er extra hier hergekommen, nur weil er irgendein Unheil anrichten wollte. Er wusste immerhin genau, dass er sich damit in nicht unerhebliche Gefahr bringt." erwiderte Josephine entschieden. Sie verengte die Augen und bedachte Robert mit einem scharfem Blick. "Dass du so verstockt sein kannst." erwiderte sie gereizt. "John mag sein wie er ist, aber wer bist du, dass du entscheiden kannst, dass er der einzige Mensch auf der Welt ist, der keine zweite Chance verdient hat? Du sagst selbst, es überrascht dich, dass er Interesse zeigt. Denkst du nicht, das könnte ein deutliches Anzeichen dafür sein, dass Diana ihn sehr wohl beeinflusst?"
Josephine atmete tief durch. "Verlass dich besser nicht zu sehr darauf, dass unsere Tochter sich von ihm löst, Robert." Sie kannte Diana immerhin gut genug, sie ahnte, dass sie nicht von John lassen würde. Ganz besonders nachdem Josephine die beiden nun selbst zusammen erlebt hatte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 18:59

Robert

Robert schaute kurz zur Decke. "Ich sprecheauch mit ihr. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie blind man werden kann, wenn man etwas unbedingt möchte. John hat immer nur Unheil im Sinn..." Er fing ihren scharfen Blick ein und machte eine unwirsche Geste. "Sicher kann ich so sein. Du weißt, dass jeder von mir eine zweite Chance bekommt. Jeder außer ihm, denn ich kenne ihn gut genug. Er hat seinen eigenen, kranken Vater verraten, Josie, einfach so. Den Vater, der nur seinetwegen einen Krieg geführt hat. Er würde auch nicht davor zurückschrecken Diana fallen zu lassen, wenn sie ihm nicht mehr nutzt. Ich denke, dass er irgendetwas vor hat, das wir noch nicht durchschauen können."
Und es machte ihn wahnsinnig, dass er nicht wusste, was es war.
"Was soll Diana sonst tun, wenn sie mit einem Bastard da steht? John ist verheiratet, was auch immer sie tut. Er wird sie nicht heiraten. Sie hat so ihre Zukunft schon gründlich vermasselt, sie kann es doch nicht noch schlimmer machen. Sie muss Verantwortung tragen für dieses Kind."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 19:26

Josephine

Josephine betrachtete ihren Gemahl ein wenig befremdet. "Und hast du jemals bereut so blind geworden zu sein für die eine Sache in deinem Leben, die du wolltest?" fragte sie und schnaubte dann leise. "Das war wirklich alles andere als ein Glanzstück, keine Frage. Aber darf ich dich einmal daran erinnern welchen Groll du in Teilen für Richard gehegt hast? Dafür, dass er deine Schwester betrügt zum Beispiel. Und auch er hat sich gegen seinen Vater gewandt. Seinen Anspruch in allen Ehren, aber er hat sich keineswegs mit Ruhm bekleckert in dem er seinen Vater durch das Land gejagt hat. Und sich zu allem Übel ausgerechnet mit Philippe von Frankreich verbrüdert hatte." Josephine schüttelte leicht den Kopf. "Vielleicht. Aber Diana ist überzeugt davon, dass er das nicht tun wird und ich muss gestehen, dass ich mir mittlerweile auch nicht mehr so sicher bin, was seine Verderbtheit in Bezug auf unsere Tochter angeht."
Josephine seufzte leise und bedachte Robert mit einem langen Blick. "Denk einmal scharf darüber nach, Robert. Denk einmal darüber nach, was sie tun könnte."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 20:06

Robert

"Nein, das habe ich nicht. Weil das Einzige, was mich jemals so blind gemacht hat, die Liebe zu dir ist." Robert hatte alles getan, was er konnte, als er sie wieder gesehen hatte. Er hatte sie an seiner Seite haben müssen, sie und Rob. Er hatte ein gutes Leben für seine Familie geschaffen, warum wusste Diana das nicht zu schätzen?
"Das weiß ich und ich weiß, dass auch Richard sich gegen seinen Vater gewandt hat. Aber Henry hat diesen Krieg angezettelt allein wegen John. Weil er ihn auf den Thron setzen wollte, obwohl Richard der rechtmäßige Erbe war. Und all diese Dinge hat John mit Füßen getreten und sich gegen seinen Vater gewandt. Eigentlich ist Henrys Tod nur Johns Schuld. Ich war dort, Josie, als er von seinem Verrat erfahren hat... So wenig ich ihn mochte, das hatte Henry auf keinen Fall verdient. Ich habe sein Gesicht gesehen, es war grauenhaft. Richard tut auch nicht immer Dinge, die ich gut heiße. Aber das..."
Er seufzte. "Großartig, jetzt hat er dich auch auf seine Seite gezogen. Sie wird nicht einfach mit ihm gehen, Josie. So unvernünftig kann sie nicht sein, das glaube ich nicht. Was soll das für ein Leben sein, immer im Schatten? Das werde ich nicht zulassen."
Er würde John eigenhändig fordern, wenn dieser seine Tochter mit nahm und endgültig zur Hure machte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 20:27

Josephine

"So ist es. Und die Liebe ist es auch, die Diana blind zu machen scheint. Dass es nun ausgerechnet die Liebe zu John Plantagenêt ist, ist nun auch nicht meine bevorzugte Wahl, aber so ist es nun einmal geschehen." erwiderte Josephine.
Sie atmete tief durch und schüttelte leicht den Kopf. "Lass uns nicht darüber streiten, was John und Richard für Fehler gemacht haben und was nicht. Ich weiß, dass John kein Unschuldslamm ist und ich versichere dir, dass ich ihn trotz allem nicht ins Herz geschlossen habe. Aber ich sehe, wie er mit Diana umgeht. Ich sehe, wie sie sich freut, wenn er bei ihr ist und ich entdecke ungeahnte Seiten an John. Deshalb habe ich ihn zu Diana gelassen. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür, da sollten wir uns doch alle wohl etwas in christlicher Nächstenliebe üben, denkst du nicht auch?"
Josephine verschränkte die Arme vor der Brust. "Er hat mich nicht auf seine Seite gezogen. Ich stehe auf der Seite unserer Tochter. Mag sein, dass du mit ihr redest, Robert, aber du scheinst ihr nicht richtig zuzuhören, denn sonst wüsstest du, wie es in ihr aussieht." Josephine sah Robert an, in Blick sanft und traurig zugleich. "Robert, ich bin damals gegangen, weil ich verhindern wollte, dass du mich heiratest und deine Zukunft weg wirfst. Hätten wir uns nach deiner Hochzeit getroffen und nicht so kurz zuvor ... Robert, es hätte ein einziger Wink genügt und ich wäre sofort bei dir geblieben. Und das obwohl ich mit Rob in Surrey einen guten Platz gefunden hatte und vermutlich ein anständiges Leben hätte führen können. Und denk doch einmal an den alten König und Jane. Was hat Jane nicht alles aufgegeben, um bei Henry zu bleiben. Und ich könnte dir noch so viele Beispiele nennen. Es wäre also keineswegs abwegig, dass auch unsere dickköpfige Tochter auf diese Idee kommt."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 22:14

Robert

Robert nickte. "Ja, ich weiß...Und ich hätte jeden Mann hingenommen, aber ich kann es bei ihm einfach nicht. Ich habe noch nie auch nur eine Sekunde etwas Gutes in ihm gesehen. Aber ja, lass uns nicht darüber streiten."
Er verschränkte die Arme vor der Brust. "Was für Seiten sollen das sein, die du entdeckst? Christliche Nächstenliebe? Ausgerechnet für ihn? Ich weiß nicht, ob mir das gelingt. Ich verabscheue ihn mit jeder Faser meines Körpers. Gott, wenn Vater hier wäre, wäre John jetzt tot."
Robert schüttelte den Kopf. "Ich weiß, wie es in ihr aussieht und dass sie ihn liebt. Allerdings war ich mir sicher, dass sie nicht so dumm sein würde und überlegt mit ihm zu gehen. Da habe ich mich wohl getäuscht. Ich weiß, dass diese Idee nicht ganz fernliegend ist, aber ich werde das nicht zulassen. Ich kann das nicht. Sie ist meine Tochter und ich will für sie ein gutes Leben, kein unsicheres Leben ständig auf Reisen und im Schatten. Außerdem bin ich sicher, dass John sich irgendwann vollkommen ins Unglück stürzen wird mit seinen Intrigen. Er intrigiert auch jetzt wieder gegen Richard. Ich werde nicht zulassen, dass er sie mit ins Unglück reißt, sie und das Kind."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 22:36

Josephine

"Gute Seiten, Robert. John ist immer bestrebt der Welt eine abweisende Seite zu zeigen, aber sobald er Diana gegenüber steht dann ist es als würde diese Maske einfach abfallen. Er ist völlig machtlos dagegen und plötzlich kann man sehen, was tief in ihm eigentlich verborgen ist. Dass er doch der Sohn seiner Eltern ist und kein Geschöpf, das allein Satan ersonnen haben kann. Vielleicht gelingt es Diana ja tatsächlich seine guten Seiten erklingen zu lassen. Und ich glaube dieses Kind tut es erst Recht." erwiderte Josephine.
Josephine lachte leise. "Und wie willst du das verhindern, Robert? Willst du sie einsperren, damit sie dir nicht davon läuft? Glaubst du, dass deine Tochter dann glücklich wird? Eingesperrt in einer Burg und ihrer Freiheit beraubt? Oder willst du sie an irgendeinen Kerl verschachern, der in deinen Augen eine angemessene Partie ist? Damit der sie für dich wegsperrt und sie grün und blau schlägt, wenn sie versucht wegzulaufen?" Josephine schüttelte leicht den Kopf. "Wie vermessen ihr Männer manchmal werden könnt, wenn eure Kinder es wagen von dem Plan abzuweichen, den ihr für sie ersonnen habt. Aber ich sage dir eins, Robert, solange es mir möglich ist, werde ich auch weiterhin tun, was ich für Diana für das Beste halte. Wenn ich ihn nicht zu ihr lasse, wird sie gehen, um ihn irgendwo zu treffen und willst du wirklich, dass deine schwangere Tochter durch diese Kälte läuft, nur weil du ihr verbietest den Vater ihres Kindes zu sehen? Und komm mir jetzt bloß nicht mit deinem Vater, Robert, der ist im Moment nicht hier und wird auch noch eine ganze Weile weg sein."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 22:54

Robert

Robert schaute seine Frau zweifelnd an. "Ich weiß nicht, wie ich das glauben soll. Und selbst wenn...ich weiß nicht, wie sie eine Zukunft haben sollen. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich mir vorstelle, dass sie irgendwann einsam irgendwo sitzt und er sie im Stich lässt. Es wird so kommen..."
Er gab einen unwilligen Laut von sich. "Du weißt genau, dass ich nichts dergleichen tun würde. Ich liebe meine Tochter. Deswegen ist sie doch auch hier...Es verletzt mich allerdings, dass sie unsere Abmachung so bedenkenlos bricht. Natürlich will ich das nicht, aber ich will ihn nicht hier haben. Ich kann nicht ruhig schlafen, wenn ich ihn in diesen Mauern weiß. Es macht mich jetzt schon völlig unruhig zu wissen, dass er hier war."
Robert war wirklich ratlos. "Was soll ich denn deiner Meinung nach tun? Sie einfach machen lassen? Ich glaube nicht, dass ich das kann."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So 17 Sep 2017 - 23:06

Josephine

Josephine hob die Schultern. "Wer weiß. John ist nicht gerade angetan von seiner Gemahlin. Er hält nur noch an der Ehe fest, weil er es sich im Moment nicht leisten kann, sie auflösen zu lassen. Vielleicht ändert sich all das, wenn Richard zurück ist. Und wenn nicht ..." Josephine seufzte leise. "Ich sage es nicht gern, aber ich erinnere dich erneut an Jane. Solange sie an der Seite des Königs war, war sie glücklich. Und letztlich ist es das, was zählt, nicht wahr?"
Langsam ließ Josephine die Arme sinken und sah Robert einen Moment lang an, dann trat sie neben ihn und legte die Arme in einer versöhnlichen Geste um seine Taille. "Natürlich weiß ich das. Aber sie hat eure Abmachung auch nicht bedenkenlos gebrochen. Sie macht sich ziemliche Sorgen darum, aber natürlich konnte sie nicht widerstehen als John das erste Mal hier auftauchte und er und ich ihr dann die Möglichkeit geboten haben ihn wieder zu sehen. Sei nicht zu hart mit ihr, du bist auch nicht immer ein Bild mustergültiger Enthaltsamkeit gewesen, wenn es schicklich gewesen wäre. Sonst hätten wir schließlich nie zueinander gefunden, Mylord."
Josephine hauchte einen Kuss auf Roberts Wange. "Siehst du und deshalb sagte ich, dass du es lieber nicht wissen willst. Es war so viel einfacher. Jetzt wirst du mich auch noch um das letzte bisschen Schönheitsschlaf bringen, weil du dich wegen John grämst. Und zu deiner Frage: du weißt, wie meine Antwort aussieht, muss ich es wirklich noch einmal aussprechen?"
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 0:00

Robert

"Bei Gott, ich will genauso wenig, dass er irgendwann mein Schwiegersohn wird." Diese Vorstellung war der absolute Horror für ihn. "Ja, ich weiß...Aber ich weiß auch, dass Jane ihr Leben lang darunter gelitten hat, dass sie nicht wirklich Henrys Frau sein konnte und immer ein Schattendasein geführt hat." So glücklich sie auch gewesen war, es hatte immer einen Wermutstropfen gegeben.
Er legte den Arm um Josies Schultern. "Offenbar nicht genug Sorgen.", brummte er verstimmt. "Ich war kein Musterbeispiel, das weiß ich. Aber ich habe immer mein Wort gehalten. Und das...ich habe sie auch her gebracht, damit sie sich von ihm fern hält. Alles znichte...Ich schwöre dir, wenn ich ihm hier über den Weg laufe, werde ich ihn fordern. Ich werde ihn nicht suchen, aber wenn er unvorsichtig wird und mir begegnet, dann werde ich ihn fordern und ihn für jede einzelne Minute an Sorge, die er mir um meine Tochter bereitet, bezahlen lassen."
Robert atmete langsam aus. "Ich wünschte wirklich, mir könnten diese Dinge so gleichgültig sein wie dir. Aber ich weiß leider, was dieser Mistkerl schon wieder gegen Richard anzettelt und daher kann ich es einfach nicht."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 0:10

Josephine

Josephine nickte. "Ja, ich weiß. Es ist die Wahl zwischen zwei Übeln, aber ich denke auch, dass Diana ohne ihn noch unglücklicher sein wird." bemerkte sie seufzend.
Als Robert den Arm um sie legte, bettete Josephine den Kopf an seine Schulter und lauschte bekümmert seinen Worten. Ihr Magen zog sich schmerzlich zusammen und sie wünschte, all das wäre ihnen irgendwie erspart geblieben. All dieser Kummer und Hader.
"Gleichgültig?" wiederholte Josephine und atmete geräuschvoll durch. "Oh Robert, das sind sie nicht. Sie sind mir wirklich nicht gleichgültig. Nichts davon. Aber ... ich bin ihre Mutter. Ich kann nicht anders. Wenn ich mein Mädchen in den Armen dieses Mannes wirklich glücklich sehe, dann ... dann muss ich anfangen zu akzeptieren, dass ich immer einen leichten Knoten in meinem Magen mit mir herum tragen werde. Womöglich bis ich alt und grau bin. Aber ich kann sie nicht von ihm fortreißen und sie unglücklich sehen, das ertrage ich einfach nicht. Und weil nur du es hörst: meine Familie und ihr Glück ist mir so viel wichtiger als Richards Krone." murmelte sie leise. "Und Gott und du mögen mir für diese Sünde vergeben."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 0:28

Robert

"Vielleicht. Nun, es bleibt uns nichts übrig als zu warten, was sie tut. Ich hoffe, sie entscheidet sich für den Weg der Vernunft. Das wäre auch für das Kind wünschenswert." Er wusste von Rob, wie sehr der Makel der unehelichen Geburt doch gerade auf Kindern lastete. So ein Leben wünschte er niemandem, schon gar nicht seinem Enkel.
"Ja, als Mutter kannst du das wohl auch guten Gewissens. Ich...habe da mehr Schwierigkeiten. Mich brauchst du deswegen nicht um Vergebung zu bitten. Meine Familie ist mir auch wichtiger als Richards Krone. Ich glaube, sogar Richard würde dir dahingehend zustimmen und dir für diese Weisheit gratulieren. Trotz allem hängt er ja so sehr an Bea."
Er seufzte und küsste seine Frau auf die Stirn. "Na komm, lass uns gemeinsam frühstücken. In Ruhe, nur wir Beide. Isaac und Julia schlafen ohnehin noch."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 9:26

Josephine

Josephine musste gegen ihren Willen lächeln. "Ach Robert, wer in dieser Familie hätte jemals etwas vernünftiges getan? Ganz besonders in Herzensangelegenheiten?" gab sie zu bedenken. Sie überraschte sich selbst ein wenig damit, dass sie es plötzlich akzeptiert zu haben schien, ja, dass sie sogar recht versöhnlich gestimmt war. Aber irgendwann bei ihren nächtlichen geheimen Wegen als sie John in die Burg und hinaus geschmuggelt hatte, war ihr wohl klar geworden, dass es so besser war. Diana würde ohnehin Run was sie wollte und Josephine fühlte sich wohler wenn ihre Tochter dafür ihren Segen hatte.
"Ja und es scheint, dass auch das in der Familie der Plantagenêts liegt. Denn so wie Richard an deiner Schwester hängt, geht es John mit unserer Tochter. Er ist ihr hoffnungslos verfallen, Robert. Und glaub mir Diana weiß ihn zu spielen wie eine gut gestimmte Harfe. Wer weiß, vielleicht ist es ja für alle ein Segen dass die zwei sich gefunden haben."
Josephine schmiegte sich noch einmal eng am ihren Mann und nickte dann. "Ja, lass uns das tun. Das klingt nach einer ganz wundervollen Idee. Besonders weil ich eigentlich mit einem gehörigen Donnerwetter von dir gerechnet hatte." bemerkte Josephine mit einem spitzbübischen Lächeln.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 22:04

Philippa

Philippa hatte die vergangenen Monate an der Seite ihrer Königin verbracht. Jonathans Mutter und sie verstanden sich gut und es herrschte eine Vertrauensbasis, dienicht nur damit zusammen hing, dass sie mit Jonathan verlobt war. Ihr wurde die Zeit wirklich lang, bis er sein Studium beenden würde. Sie waren noch gar nicht so lange getrennt, aber sie vermisste ihn schon jetzt sehr.
Doch sie hatte versprochen sich in Geduld zu üben und zu warten, also tat sie das. Nun stand allerdings Weihnachten vor der Tür und da fiel ihr das Warten nur noch schwerer. Sie hätte ihn wirklich gern an ihrer Seite gehabt.
Gedankenverloren schaute Philippa aus dem Fenster und betrachtete die herabfallenden Schneeflocken, die langsam die Landschaft bedeckten. Der Winter kam nun wirklich...
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 22:16

Jonathan

Jonathan war von einer für ihn nahezu unbekannten Euphorie gepackt als er die Tür zu Philippas Gemach erreichte. Für die Weihnachtstage war er von Bologna nach Bordeaux gekommen, hatte sich aber bewusst dazu entschieden sein Kommen zu verschweigen, denn er hatte zumindest Philippa damit überraschen wollen.
Ein unerwartet heftiger Schneesturm hatte ihn unterwegs ein wenig aufgehalten, so dass er zwei Tage lang gefürchtet hatte, er würde womöglich zu spät in Bordeaux eintreffen, aber alles war gut gegangen und leise öffnete er nun die Tür, die ihn von seiner Liebsten trennte.
Er huschte hinein, entdeckte Philippe am Fenster und war mit wenigen Schritten bei ihr, noch ehe sie sich auch nur zu ihm hätte umdrehen können. "Ah, da ist er ja, mein Weihnachtsengel." bemerkte Jonathan mit einem zufriedenen Seufzen als nur noch ein Schritt ihn von Philippa trennte und er die Arme um sie schlang. "Philippa ..."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 22:29

Philippa

Philippa dachte gerade darüber nach, ob sie sich nicht bei diesem Wetter einen Tee machen und ein bisschen lesen sollte, als das leise Klicken ihrer Tür sie aus ihren Gedanken holte. Schon im dem Moment, als sie sich umwandte, stand er plötzlich vor ihr und schlang die Arme um sie.
"Jonathan!", rief sie freudig und legte die Arme um seinen Nacken. "Oh, du hast mir so gefehlt!" Sie gab ihm einen sanften Kuss.
"Wie kommst du denn hierher? Mit dir hatte ich als Letztes gerechnet. Die Reise von Bologna hierher ist nun auch nicht gerade kurz." Sie konnte es kaum fassen, dass er wirklich hier war, wirklich und wahrhaftig.
"Oh, deine Mutter wird sich so über deinen Besuch freuen."
Wie sehr sich damit die Freude auf Weihnachten steigerte...
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo 18 Sep 2017 - 22:41

Jonathan

Jonathan lachte auf als er die Freude in Philippas Gesicht sah und erwiderte genüsslich ihren Kuss. "Ich dich auch, glaub mir. Deshalb habe ich auch ein paar Sachen zusammen gepackt und bin für die Feiertage her gekommen. Wie hätte ich auch einsam in Bologna sitzen bleiben können?" Den rechten Arm legte Jonathan um Philippas Taille und zog sie noch ein wenig dichter, die linke Hand strich zärtlich über ihre Wange. "Ja, das wird sie wohl. Aber viel wichtiger war es mir, dir eine Freude zu machen. Ich musste dich einfach wiedersehen ... Briefe sind für so etwas nicht genug." erklärte er sanft und küsste Philippa noch einmal. "Wie geht es dir?" erkundigte er sich neugierig. Sie hatten immer einen regen Briefwechseln geführt, doch ihr letztes Schreiben lag schon etwas zurück und er war ja nun auch eine ganze Weile unterwegs gewesen. "Es tut so gut dich wieder vor mir zu haben ..."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di 19 Sep 2017 - 13:22

Philippa

Philippa schmiegte sich an ihn und genoss es ihm endlich wieder nahe zu sein. Sie konnte wirklich kaum erwarten, dass er mit dem Studium fertig wurde, damit sie endlich heiraten konnten. "Das ist so süß von dir. Ich bin so froh, dass du hier bist. Wir haben uns viel zu lange nicht gesehen. Und du hast Recht, Briefe sind für so etwas nicht genug."
Sie erwiderte den Kuss und lächelte. "Es geht mir gut, jetzt umso mehr. Deine Mutter und ich haben ein wirklich gutes Verhältnis zueinander aufgebaut, sie vertraut mir. Ich begleite sie meistens auf ihre Verabredungen und Besuche bei wichtigen Amtsträgern. Es bedeutet schon viel Aufwand ein Königreich zu regieren, glücklicherweise kann Guillaume ein wenig helfen. Der ist mir seinen beiden Frauen allerdings ziemlich gefordert."
Philippa musterte ihn aufmerksam. "Und du? Wie läuft esmit deinen Studien? Kommst du gut voran? Ich zähle die Tage, bis du endlich wieder hierher zurückkommen kannst."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di 19 Sep 2017 - 13:43

Jonathan

Jonathan lauschte Philippa andächtig und ergötzte sich einfach an dem Klang ihrer wundervollen Stimme. Es stimmte ihn selig sie im Arm zu halten, ihr zuzuhören und sie küssen zu können. "Das freut mich sehr. Meine Mutter wird sicher erleichtert sein, jemand so kluges an ihrer Seite zu haben und du kannst sicher auch einiges von ihr lernen." Es war ein ideales Arrangement für die Zeit seines Studiums.
Jonathan schürzte leicht die Lippen. "Tja, er ist wohl selbst Schuld, wenn er solch ein Leben führt." Bemerkte er belustigt. "Wie steht es denn um seine Braut? Kündigt sich schon Nachwuchs an?" Emma war immerhin schon zweimal von Guillaume schwanger gewesen und hatte zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Aber es waren Berengarias Kinder, die zur Wahrung der Linie wichtig waren.
Jonathan seufzte selig. "Es läuft wunderbar. Es ist genau das, was ich mir erträumt habe. Anfangs war es wie immer, die Leute waren mir gegenüber skeptisch, aber dann konnte ich sie mit meinen Fähigkeiten überzeugen und ein wacher Geist ist letztlich das einzige was wirklich dort zählt." Berichtete Jonathan glücklich. "Aber dennoch bin ich mehr als froh, wenn ich wieder hier bin. Und es sieht gut aus. Wenn ich weiter so voran komme, bin ich womöglich schon eher fertig als geplant."
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William und Joanna - ab 1183
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