Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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GreyStorm



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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 7:49 pm

Philippe

"So, wird es nicht?" fragte Philippe leise und grinste bei ihren Worten. "Hm, Dämonenblut ... dann sollte ich gut auf dich aufpassen, nicht dass dich irgendein übereifriger Kirchenfürst in die Finger bekommt." erwiderte Philippe, schlang einen Arm um Eleonores Taille und zog sie so noch dichter. "Denkst du das, ja? Ich weiß nicht genau ... die königliche Gerichtsbarkeit war schon mehr als nachsichtig mit dir. Was wenn mein Großmut erschöpft ist? Das könnte teuer werden, weißt du?" wisperte Philippe und küsste Eleonore noch einmal.
Sollte ihr verfluchter Bruder doch irgendwo in einer Ecke sitzen und sich grämen, ihm war es gleich. Er glaubte an das, was er Eleonore gesagt hatte, Guillaume Plantagenêt hatte ein zu weiches Herz, um sich mit seiner Schwester zu überwerfen und ihm selbst war es gleich, was der Bengel von ihm dachte. Und wenn es nach Philippe ging, durfte Eleonores Aussprache mit ihrem Bruder auch noch ein bisschen warten, der würde schon nicht davon laufen.
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 9:00 pm

Eleonore

Eleonore lächelte verführerisch. "Nein, wird es nicht. Ganz sicher..." Sie grinste breit. "Hm, ja, das wäre wohl besser so." Sie blinzelte gekonnt. "Teuer? Oh, das wäre aber gar nicht gut, ich muss doch eine hohe Geldbuße zahlen. Meine Strafe wird sicher hart sein, das habe ich wohl verdient....Ich bin ein böses Mädchen.", flüsterte sie. "Aber vielleicht können wir uns über eine andere Art der Bezahlung einig werden.", fügte sie anzüglich hinzu.
Sie küsste ihn wieder und schob die Hände unter sein Hemd. "Ich schätze, wir haben ein bisschen Zeit für uns. Guillaume kann ruhig ein bisschen schmollen."
Dagegen hatte er absolut nichts einzuwenden.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 9:17 pm

Philippe

Philippe musste schlucken und brachte irgendwie noch ein Grinsen zu Stande. "Eine andere Art von Bezahlung ... ich schätze, das wird auf Dauer schlecht fürs Geschäft, wenn ich statt hoher Geldbußen andere Arten der Bezahlung annehme." erwiderte er mit gerunzelter Stirn. "Aber vielleicht könnte ich mich erbarmen und für dich eine Ausnahme machen und eine Alternative in Betracht ziehen ..."
Philippe erwiderte den Kuss schon beinahe gierig und unterdrückte ein Stöhnen als Eleonores Hände ohne weiteres Zögern unter seinem Hemd verschwanden. "Dagegen habe ich nichts." stimmte er etwas atemlos zu, legte die Hände an Eleonores Hüften und hob sie kurzer Hand hoch, um sie auf dem großen Eichentisch wieder abzusetzen. "Ich habe gern ein bisschen Zeit für uns." murmelte Philippe und stahl Eleonore noch einen Kuss, ehe seine Lippen sich auf den Weg machte und langsam ihren Hals hinab wanderten.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 9:51 pm

Eleonore

Eleonore grinste. "Du sollst diese Art der Bezahlung ja auch nur mir gewähren und nicht irgendjemand Anderem. Aber schön, dass du für mich eine Ausnahme zu machen gewillt bist."
Bereitwillig ließ sie sich auf den Tisch setzen und legte den Kopf in den Nacken, als er die Lippen über ihren Hals wandern ließ.
Sie machte sich an seinem Hosenbund zu schaffen und schob seine Hose ein wenig hinab. "In deinem Arbeitszimmer haben wir es noch nicht getrieben, mon roi. Sehr reizvoll...", wisperte sie und legte die Hand in seinen Nacken.
"Oh, ich liebe dich so sehr..."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 10:00 pm

Philippe

"Von anderen brauche ich das ja auch gar nicht. Du hältst mich mit dieser Bezahlung ja schon genug in Atem." scherzte Philippe und lächelte zufrieden als Eleonores Hände so zielsicher zu seiner Hose wanderten.
Dann lachte er auf und schüttelte amüsiert den Kopf. "Da hast du Recht." pflichtete er ihr bei, beugte sich so weit vor, dass seine Lippen über ihr Ohrläppchen strichen und wisperte: "Und es gibt noch so viele andere Orte in dieser Burg an denen wir es noch nicht getan haben. Wir haben also noch viel vor."
Philippe sah Eleonore wieder in die Augen und lächelte. "So wie ich dich. Und dein Bruder soll meinetwegen zur Hölle fahren, wenn er nicht bereit ist, das zu akzeptieren." bemerkte Philippe und küsste Eleonore hingebungsvoll. Guillaume sollte sich nur nicht als bigotter Moralwächter aufspielen, über den jungen englischen Thronfolger hörte man immerhin auch aller Hand Geschichten.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 10:48 pm

Eleonore

"Oh, darauf kannst du wetten...Ich halte dich nur zu gern in Atem." Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als er ihr ins Ohr wisperte, was er noch so im Sinn hatte.
"Wie reizvoll...So viele Orte. Ich bin dabei, ich bin neugierig, alles davon kennenzulernen." Eleonore lächelte zufrieden.
"Oh, irgendwann wird er sich damit abfinden. Und jetzt will ich nicht mehr darüber reden. Komm schon, lass mich nicht warten..."
Sie war ungeduldig. Ihr kleiner Triumph machte sie euphorisch und sie wollte Philippe jetzt haben, ihn für sein Einlenken belohnen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 11:01 pm

Philippe

Philippe grinste schelmisch. Er konnte Gott nur immer wieder dafür danken, dass diese Frau in sein Leben getreten war, denn seit Eleonore an seiner Seite war, hatte er sich nicht einen Tag gelangweilt. Sein Leben war so viel erfüllter mit ihr hier in Paris und auch Louis blühte immer mehr auf, es war für sie alle ein Segen geworden.
"Wie könnte ich eine wunderschöne Dame wie dich noch länger warten lassen?" erwiderte Philippe schmunzelnd und schob ihre Röcke hoch. "Wenn gleich du wunderschön aussiehst, so ungeduldig ..." neckte er, ließ die Hände an ihren Oberschenkeln verweilen als Eleonore die Beine spreizte und drang mit einem genüsslichen Stöhnen in sie ein. "Hm ... vielleicht war es doch nicht umsonst, dass ich nachgegeben habe." mutmaßte Philippe als er sich zu bewegen begann.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   So März 11, 2018 11:36 pm

Eleonore

Eleonore lächelte zufrieden und kam ihm entgegen. "Das freut mich zu hören..." Sie grub die Finger in seinen Rücken, stöhnte leise auf und schlang die Beine um seine Hüfte.
"Großer Gott, ich kann nie genug von dir bekommen. Es kommt mir vor, als hätte ich dich nicht erst letzte Nacht gehabt...", keuchte sie.
"Und natürlich war es nicht umsonst..." Sie führten ein sehr reges Liebesleben und Eleonore hatte das Gefühl, sie würde dessen nie überdrüssig werden.
Wie anders es doch war als damals mit Bernard...Erfüllender, nachhaltiger.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 7:59 am

Guillaume

Guillaume war immer noch wütend. Wütend auf den König von Frankreich und wütend auf seine Schwester und das war etwas, das er nur sehr schlecht ertragen konnte.
Da er ja erst hier in Paris angekommen war, hatte er noch keine Zeit gehabt um viel aus seinen Satteltaschen auszuräumen, aber die wenigen Dinge verstaute er nun wieder sorgsam, denn er legte wenig wert darauf noch länger als unbedingt nötig hier zu bleiben. Am besten er würde umgehend abreisen, aber er scheute sich etwas davor zu gehen ohne Eleonore noch einmal zu sehen. Auch wenn er nicht wusste, was dabei noch sinnvolles heraus kommen sollte.
Es war ihm unbegreiflich wie sie sich ausgerechnet mit Philippe von Frankreich hatte einlassen können. Sicher, es war seine Idee gewesen, dass sie hier her kam und sich gut mit dem Franzosen stellte, aber Guillaume hatte doch lediglich gewollt, dass sie die Klage gegen Bernard gewann und dann wieder nach Hause kam. Und jetzt? Zornig schlug Guillaume mit der Faust auf den Tisch und verharrte dann einen Moment so, die Augen geschlossen.
Guillaume war siebzehn gewesen als sein Vater zu seinem Kreuzzug aufgebrochen war und von da an hatte er alles getan, um seine Mutter zu unterstützen und hatte die bis dahin noch ungewohnte Last ohne zu klagen geschultert und in den letzten drei Jahren alles getan, um seinem Vater in dieser Hinsicht Ehre zu machen. Und Philippe dieser überhebliche Drecksack hatte ihn behandelt wie einen kleinen, dummen Jungen.
Guillaume schlug die Augen wieder auf und stöhnte leise. Wie sollte er nach Hause zurück kehren und erklären, dass er nicht nur darin versagt hatte, mit Philippe zu einer Einigung zu kommen, sondern obendrein Eleonore in Paris hatte zurück lassen müssen, weil sie nun offenbar die neue Gespielin des französischen Königs war?
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 10:27 am

Eleonore

Eleonore hatte Guillaume eine Weile Zeit gelassen um sich zu beruhigen und noch eine Stunde mit Philippe verbracht. Sie liebte den französischen König nun einmal und Guillaume würde daran nichts ändern können. Sie ergänzten sich so vortrefflich.
Doch nun wollte sie versuchen den Streit mit ihrem Bruder beizulegen oder zumindest dessen Groll zu lindern, schließlich hatte sie ja auch gute Neuigkeiten.
Sie klopfte an Guillaumes Tür und schlüpfte schließlich hinein. Guillaume schien damit beschäftigt seine Habseligkeiten wieder einzupacken.
"Du wirst doch nicht gehen wollen ohne ein weiteres Wort mit mir zu sprechen, Bruderherz?", fragte sie argwöhnisch. "Das sieht dir gar nicht ähnlich. Du solltest mir zumindest Gelegenheit geben mich zu rechtfertigen, bevor du mich verurteilst."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 10:45 am

Guillaume

Als es an der Tür klopfte, wusste Guillaume natürlich, dass es Eleonore war und bat sie ohne sich umzusehen hinein. Erst als ihre argwöhnische Stimme hinter ihm erklang, hielt er in seinem Tun inne und wandte sich zu seiner Schwester um. "Das nicht, aber ich will gepackt haben, damit ich aufbrechen kann, sobald wir gesprochen haben. Ich gedenke wirklich nicht auch nur einen Atemzug länger hier zu bleiben als unbedingt nötig." erklärte er ernst.
Er trat einen Schritt auf seine Schwester zu und legte die Stirn in Falten. "Ich glaube, ich will es gar nicht hören. Dich kenne ich nämlich schon ausgesprochen lange und du würdest es vermutlich im Handumdrehen schaffen, mir ein schlechtes Gewissen zu bereiten, obwohl ich das nicht nötig habe. Du wirst mir erzählen, wie wundervoll er ist und wie sehr du dich in diesen überheblichen Drecksack verliebt hast und obwohl ich jedes Recht habe ihn zu verachten und dir zu grollen, werde ich es sein, der sich am Ende lausig fühlt." Guillaume schluckte schwer. "Ich begreife es nicht, El, wirklich nicht. Ich weiß, was die Liebe mit einem anstellen kann, aber Philippe? Der dafür sorgt, dass unser Vater irgendwo in Kaiser Heinrichs Obhut festsitzt, statt endlich nach Hause zu kommen? Der ... der dafür sorgt, dass England an den Bettelstab getrieben wird? Der mich behandelt als wäre ich ein kleiner dummer Junge und er der Herr über die Welt?" Guillaumes Stimme klang gepresst, so zornig war er und so große Mühe hatte er deshalb diese Worte hervorzubringen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 9:00 pm

Eleonore

"Ach Guillaume, du bist doch sonst nicht so nachtragend. Gib mir wenigstens eine Chance, hm?" Eleonore lächelte wissend und hob die Schultern. "Möglich. Aber das wollte ich dir gar nicht erzählen. Ich wollte dir erzählen, dass er und ich eben....einander ziemlich sind. Er ist sehr scharfsinnig und es hat von Anfang an geknirstert zwischen uns. Er schützt mich und er schützt meine Kinder. Sogar Bess...Er hat mich zweimal vor Bernard gerettet hier, einmal hat er mich vor einer Vergewaltigung bewahrt. Er ist ein guter Mann, auch wenn er sich dir gegenüber gerade nicht so aufgeführt hat. Jedenfalls war das eben der Punkt, wo es passiert ist. Ich wollte geliebt werden und ich bin genauso wenig prüde wie du es bist. Wir sollten nicht vergessen, dass du eine Mätresse hast und eigentlich in Bigamie lebst, wenn wir genau sein wollen, nur der Bund der Ehe fehlt. Abgesehen davon ist es eben nicht nur ein Strohfeuer."
Sie hob eine Augenbraue. "Ich habe mir das nicht ausgesucht. Aber es besteht durchaus die ernst zu nehmende Möglichkeit, dass ich die nächste Königin von Frankreich werde. Und diese gewagte Idee stammt nicht von mir.", betonte sie. "Er tut, was er eben tun muss als König. Vater würde an seiner Stelle nicht anders handeln. Aber ich bin sehr wohl in der Lage zu unterscheiden zwischen dem Mann und dem König. Ich habe ihm allerdings bereits die Leviten gelesen. Er hätte dich nicht so behandeln dürfen, ich bin nicht blind für seine Fehler. Es war nicht seine Absicht so abfällig zu sein, aber ihr Männer fahrt immer direkt die Stacheln aus, wenn man an euch zweifelt. Das ist fürchterlich."
Eleonore verschränkte die Arme vor der Brust. "Und wenn du irgendwann mit deiner selbstgerechten Entrüstung fertig bist, hätte ich ein paar Neuigkeiten für dich."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 10:07 pm

Guillaume

"Du brauchst ihn nicht, um dich und die Kinder zu schützen! Komm zurück nach Hause und du bist ebenfalls sicher." wandte Guillaume ein, denn immerhin hatte er in den Monaten bis zu Eleonores Niederkunft seine schützende Hand über sie und Louisa gehalten und dafür gesorgt, dass Bernard ihr nicht zu nahe kam.
Guillaume verdrehte leicht die Augen. "Wie so viele Männer von Adel, weil wir selten die heiraten können, die wir lieben. Aber darum geht es überhaupt nicht. Es geht hier nicht darum, was ich tue und ich werfe dir auch nicht vor, dass du eine Liebschaft angefangen hast. Meinetwegen kannst du an jedem Finger einen Kerl warten haben, das ist mir gleich, wenn es dich glücklich macht. Es geht mir darum, dass es Philippe von Frankreich ist."
Dann plötzlich starrte Guillaume seine Schwester mit überraschter Miene an. "Bitte was?" Er schluckte leicht. "Königin von Frankreich?" Bei der Vorstellung, sie könnte Philippe heiraten, wurde ihm beinahe etwas schwindelig. Er fuhr sich mit der Hand über den Hals und sah Eleonore zweifelnd an. "Ich ... kann mir nicht vorstellen, dass du die Erlaubnis bekommst, Philippe zu heiraten." wandte er ein, noch immer unsicher, was er von dieser Offenbarung halten sollte.
Dann schnaubte er leise. "Vater wäre nicht so ehrlos und würde solche Absprachen hinten herum treffen. Es ist niederträchtig was Philippe da tut. Jeder Gefangene hat in solch einer Situation das Recht gegen ein angemessenes Lösegeld frei zu kommen ohne dass es künstlich in die Höhe getrieben wird. Ganz davon abgesehen, dass es Frevel ist, einen Kreuzfahrer gefangen zu halten." erwiderte Guillaume scharf. "Oh wunderbar! Was bist du, meine Amme? Jetzt stehe ich ja noch dümmer da, wenn du mich schon verteidigen musst." Guillaume knirschte mit den Zähnen. "Weil er verdammt noch mal kein Recht hat an mir zu zweifeln!" begehrte Guillaume auf, mäßigte sich dann jedoch sogleich wieder im Ton. "Seit Jahren tue ich gemeinsam mit Mutter und Großmutter alles, um unser Reich zusammen zu halten und jetzt kratze ich jeden elenden Penny zusammen, damit wir Vater endlich frei bekommen können und er macht sich einfach über mich lustig. Das ist ..." Guillaume war so zornig, dass er nicht einmal mehr die passenden Worte fand und schüttelte nur wütend den Kopf.
Dann zog er eine Augenbraue in die Höhe und bedachte seine Schwester mit einem skeptischen Blick. "Neuigkeiten? Was denn, willst du mir jetzt vielleicht auch gleich noch erzählen, dass du von diesem Bastard ein Kind erwartest?" fragte er trocken.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 10:27 pm

Eleonore

"Ich weiß, ich weiß. Ich wäre in Bordeaux genauso sicher. Und ich bin ausgsprochen dankbar für den Schutz, den du mir gewährt hast. Aber so sehr ich euch liebe, ich würde gern meinen eigenen Weg finden."
Eleonore hob die Augenbrauen. "Ach tatsächlich? Nun, mir genügt ein Mann. Aber diesen Mann suche ich mir schon selber aus, ob es dir passt oder nicht." Sie neigte den Kopf und ihre Augen funkelten belustigt auf. "So ist es. Und was diese Erlaubnis angeht...Lass Vater nur meine Sorge sein." Ihren Vater würde sie schon zu nehmen wissen. Dieser hatte schließlich seine ganz eigenen Erfahrungen mit Philippe und das würde ihr entgegen kommen. Sie würde ihn schon zu einer Erlaubnis kriegen.
Eleonore schüttelte den Kopf. "Das weißt du doch nicht. Politik erfordert so manches, was man nicht gern tut. Aber wie gesagt, ich streite mit ihm in der Regel nicht über seine Politik. Das bekommt uns nicht sonderlich. Ich heiße es nicht gut und er weiß das. Abgesehen davon hält er ihn ja nicht selbst gefangen."
Sie verdrehte die Augen. "Herrgott, du hast deinen Standpunkt deutlich genug gemacht. Aber du bist mein Bruder und ich habe deutlich gemacht, was ich davon halte, wenn er dich so behandelt. Weil ich sauer deswegen bin, nicht um dich dumm dastehen zu lassen. Ich habe mit dieses Gespräch vermittelt und er lässt mich dumm da stehen, weil er sich nicht benehmen kann. Er wollte dich aus der Reserve locken. Ich denke, er respektiert durchaus, was du leistest."
Eleonore warf ihm einen vernichtenden Blick zu. "So wie du dich aufführst, würde ich es dann nicht gerade dir erzählen.", zischte sie, nahm sich dann aber zusammen. "Es wird kein weiteres Angebot von Frankreich an Heinrich geben. Das heißt, Vater wird wohl bald freikommen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 10:56 pm

Guillaume

Guillaume seufzte schwer. "Aber warum muss dein Weg ausgerechnet hier in Frankreich verlaufen?" brummte Guillaume unwillig. Er hatte wirklich darauf gehofft, er könne Eleonore wieder mit nach Bordeaux nehmen und nun das!
Er hatte noch so viel, was ihm auf der Zunge lag, was er Eleonore eigentlich an den Kopf werfen wollte, doch dann verschlugen ihre Neuigkeiten ihm für einen Moment die Sprache. Kein weiteres Angebot von Philippe an den Kaiser ... "Aber ... aber er hat doch gerade noch -" Guillaume brach ab als ihm klar wurde, dass Eleonore Philippe zu diesem Schritt bewegt hatte. Er schnitt eine Grimasse. "Ich will lieber gar nicht wissen, was du dafür getan hast, um ihm dieses Zugeständnis abzuringen." bemerkte er trocken.
Dann ließ er sich auf einen freien Stuhl sinken und stützte einen Moment lang den Kopf in die Hände. Endlich. Endlich würde das Lösegeld sich nicht noch weiter in absurde Höhen schrauben und sie hatten eine Chance die Summe vollständig zusammen zu tragen.
Guillaume schloss die Augen und schluckte schwer. Wie sehr sehnte er sich nach diesem Tag. Es war kaum noch auszuhalten bis dahin, aber wenn dieser Tag nun in greifbare Nähe rückte, wäre das für alle eine Erleichterung.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 11:10 pm

Eleonore

"Ich weiß es nicht. Aber ich fühle mich wohl hier, weißt du. Louis liegt mir am Herzen wie mein eigener Sohn. Und ich bin wieder frei."
Eleonore nickte leicht. "Das hat er, ja. Und es ist gar nicht so spektakulär wie du denkst. Ich habe ihn darum gebeten. Eindringlich. Ich habe ihm vor Augen geführt, dass Mutter leidet und dass mich das quält. Und ich denke, du kannst daran ablesen, dass und wie sehr er mich liebt, dass er dieses Opfer für mich bringt. Mir zuliebe." Alles, was danach kam, war schließlich eine Belohnung gewesen, von der Guillaume nichts wissen musste.
Sie ging zu ihm und legte die Hand auf seine Schulter. "Vater wird heimkommen, Guillaume, endlich...Mutter wird so glücklich sein."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 11:27 pm

Guillaume

Guillaume atmete tief durch und legte dann die Hand auf Eleonores auf seiner Schulter. "Ja, endlich." erwiderte er mit etwas rauer Stimme, dann räusperte er sich und sah zu Eleonore auf. "Es wird mehr als Zeit, dass er zurück kommt und endlich wieder alles seinen gewohnten Gang nehmen kann. Und das alle ihn wiedersehen können ... Richard kennt Vater ja nicht einmal wirklich." Guillaume fuhr sich mit der freien Hand durch die roten Locken. "Es tut mir Leid, El, ich ... ich wollte nicht bitter mit dir sein. Ich kann diesen Kerl nur herzlich wenig leiden, da ist es wirklich schwer deine Neuigkeiten zu verkraften, weißt du?"
Guillaume griff nach einer Schwester und zog sie auf seinen Schoß hinab, schlang die Arme um ihre Taille und lehnte den Kopf an ihre Schulter. "Ich liebe dich kleine Hexe nämlich und da will ich dich in guten Händen wissen." wisperte er und lächelte schief.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 11:42 pm

Eleonore

Eleonore nickte. "Das wird es. Ich freue mich auch darauf ihn wiederzusehen. Und du hast Recht. Es wird für unseren kleinen Bruder Zeit, dass er seinen Vater richtig kennenlernt. Aber am meisten freue ich mich für Mutter. Sie trägt diese Bürde schon so lange, sie möchte einfach nur ihren Frieden."
Sie legte die Arme um ihren Bruder und fuhr liebevoll durch den roten Schopf.
"Schon gut. Ich weiß, dass das nicht gerade einfach ist. Aber ich habe mich nun einmal verliebt und dagegen bin ich machtlos. Du musst ihn ja nicht mögen, aber vielleicht kannst du es wenigstens akzeptieren." Sie schloss die Augen und lehnte die Stirn an seine. "Ich liebe dich auch, Bruderherz. Und mach dir keine Sorgen. So wenig du ihn magst, er liebt mich und er wird nicht zulassen, dass mir jemand auch nur ein Haar krümmt."
Dahingehend war sie absolut sicher. Sie würde sich an Philippes Seite immer sicher fühlen können. "Er wird mir nicht wehtun."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Mo März 12, 2018 11:59 pm

Levi

Levi klopfte an die Tür zu Johns Arbeitszimmer und trat langsam ein als er von drinnen Antwort bekam. Er war noch nicht oft hier im Hospital gewesen und alleine hatte er den Weg hier her erst Recht gescheut, aber wer wusste schon, ob sich das in Zukunft nicht noch ändern würde. Erst einmal galten seine Gedanken jedoch ausschließlich der Behandlung von Giselle und deshalb war er auch hier.
Gestern hatte er John nicht mehr angetroffen, da dieser den ganzen Tag außerhalb Patienten besucht hatte, also hatte er heute noch einmal sein Glück versucht und war erfolgreich gewesen.
"Verzeiht die Störung, aber falls Ihr ein paar Minuten übrig habt, würde ich Euch gerne um einen Rat fragen." Vorausgesetzt, dass John Levis Methoden offen genug gegenüber stand und sie nicht als Unsinn abtun würde. Bisher hatte sich der Arzt allerdings als recht aufgeschlossen gezeigt, so dass Levi auch dieses Mal hoffte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 12:21 am

John

Beinahe ein wenig fasziniert hatte John beobachtet, wie rasch Giselle genesen war, nachdem Levi so rabiat den kleinen William hatte auf die Welt holen müssen. Der Jude hatte ausgezeichnete Arbeit geleistet, das hatte John neidlos anerkennen müssen.
Er war fast ein wenig traurig, dass Levi sich offenbar entschieden hatte, nicht als Arzt zu arbeiten und sie hier zu unterstützen.
Umso überraschter war er, als dieser ihn heute in seinem Arbeitszimmer im Hospital besuchte. "Oh, sicher, komm nur rein und setz dich.", bat er erfreut.
"Wie kann ich dir helfen, Levi?" Er war wirklich neugierig, wobei er Levi einen Rat geben können sollte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 8:21 am

Levi

Levi lächelte dankbar und nickte, ehe er sich auf dem freien Platz John gegenüber niederließ. "Nun, im Grunde bräuchte ich eine Auskunft, vielleicht eine Empfehlung von Euch." begann er dann langsam. "Ich bin auf der Suche nach einem Goldschmied, der sein Handwerk wirklich versteht und feine Arbeit leisten kann und Lady Giselle empfahl mir einmal mit Euch zu sprechen, da Ihr für Eure Arbeit auch entsprechend feine Nadeln bevorzugt. Gibt es jemanden, den Ihr mir empfehlen könnten? Jemanden den es sich lohnt aufzusuchen? Es ist keine ganz leichte Aufgabe, die ich für ihn hätte, deshalb muss es ein wirklich talentierter Mann sein ... und vermutlich auch sehr geduldig." erklärte Levi und lächelte kurz. Die Herstellung der feinen Nadeln war nicht einfach. Es ging nicht nur darum, die richtige Dünne zu erhalten, auch der Umgang mit ihnen musste umsichtig erfolgen, sonst war die schöne Arbeit im Nu dahin, noch ehe sie zum Einsatz gekommen waren.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 11:37 am

John

John hob verwundert die Augenbrauen, lauschte aber aufmerksam. "Ein Goldschmied? Wofür benötigst du einen Goldschmied?", fragte er überrascht. "Aber du hast Recht. Ich kenne einen einen Goldschmied aus Kenwyn, das ist nicht allzu weit von hier. Patrick. Er war in London in der Lehre und hat eine ausgesprochen ruhige und geduldige Hand für eine Arbeiten. Seit einigen Jahren beziehen wir unsere Nadeln für Wundnähte von ihm. Ich denke, wenn du so etwas suchst, wird er der Richtige sein. Was hast du vor? Welch schwierige Aufgabe hast du ihm denn zu vergeben? Verzeih meine Neugierde, aber du willst nicht etwa doch wieder als Arzt tätig werden?"
Das wäre für das Hospital ein wirklich großer Gewinn. Noch zierte Levi sich, aber er behandelte immerhin Giselle weiter. Vielleicht fand er dadurch wieder zurück zu seiner Aufgabe.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 11:47 am

Levi

Levi lächelte unverbindlich. "Für eine sehr feine, aber ausgesprochen wichtige Arbeit." erklärte er und hörte John dann nachdenklich zu. Er legte die Stirn etwas in Falten und nickte schließlich. Das klang schon einmal ganz gut. Und er hatte die Nadeln ja selbst gesehen und erproben können mit denen hier gearbeitet wurde, es waren wirklich gute Stücke. Vielleicht war dieser Patrick also wirklich der richtige Mann.
Levi zog leicht die Schultern in die Höhe und hob etwas abwehrend die Hände. "Vorerst beschränke ich mich auf eine Patientin, das ist mir ... fürs Erste genug." erklärte er und zögerte nur kurz, ehe er John erklärte was er plante. "Es gibt eine besondere Methode, die vor allem im Orient genutzt wird, die Lady Giselle möglicherweise im Verlauf der Behandlung weiter helfen könnte. Dafür benötige ich jedoch ausgesprochen feine Nadeln, noch wesentlich dünner gearbeitet als die, die es hier ohnehin schon für die Wundnähte gibt. Es ist keine leichte Aufgabe solche Nadeln herzustellen, aber ich will versuchen jemanden zu finden, der es fertig bringt. Und womöglich bietet diese Behandlung noch einmal eine ganz neue Chance."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 2:09 pm

John

"Schade eigentlich. Aber das Angebot steht. Du bist hier jederzeit willkommen. Deine Fähigkeiten wären eine Bereicherung für uns.", wiederholte John sein Angebot, hörte aber dann aufmerksam zu.
"Eine besondere Methode, für die du Nadeln brauchst? Das klingt seltsam. Würde es dir etwas ausmachen, wenn du mir erklärst, wie diese Methode funktioniert? Warum glaubst du, dass es bei Giselle funktioniert? Was für einen Erfolg versprichst du dir?"
Er war immer offen für neue Ansätze und besonders Giselles Fall war wirklich interessant. Vielleicht würden sie wirklich noch Fortschritte erzielen.
"Ich war wirklich begeistert, wie schnell sie wieder genesen ist."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Di März 13, 2018 2:26 pm

Levi

Levi konnte nicht anders als zu lächeln. "Euer Angebot ehrt mich wirklich, aber derzeit ... wenn ich Giselles Behandlung abgeschlossen habe, dann werde ich noch einmal darüber nachdenken. Bis dahin will ich mich aber ganz auf sie konzentrieren. Aber ... nun, wenn Ihr einmal zu einem besonderen Fall eine weitere Meinung braucht, stehe ich durchaus zur Verfügung." Er konnte schließlich nicht die Hände in den Schoß legen, wenn er womöglich in der Lage war einem Menschen mit einer anderen Methode, die man hier noch nicht kannte, zu helfen.
Levi grinste leicht. "Ich weiß. Mich hat es anfangs auch sehr befremdet, aber mein Vater hat diese Methode von einem Chinesen gelernt und gute Erfolge damit erzielen können. Es klingt etwas sonderbar, aber im Wesentlichen nutzt man die Nadeln, um eine Art ... Energiefluss im Körper zu beeinflussen. Im Orient geht man davon aus, dass der gesamte Körper von einer besonderen Energie durchzogen ist, die ähnlich wie unser Blut durch den Körper fließt. Und diesen Fluss kann man mit dem setzen von Nadeln an bestimmten Punkten beeinflussen. Wartet ..." Levi zog die Unterlagen hervor, die er unter seinem Mantel mit her gebracht hatte, wohl wissend, dass John an der Methode interessiert sein würde. "Hier. Das sind die Aufzeichnungen, die ich von meinem Vater bekommen habe." Er legte die Pergamentseiten auf den Tisch und suchte eine heraus auf der eine Skizze des menschlichen Körpers zu sehen war, versehen mit allerlei Linien und Punkten.
"Ich habe Giselle untersucht und ich denke, dass es noch einige Schritte gibt, die zu einer Verbesserung ihrer Situation beitragen können. Zum einen hat sie zahlreiche verschobene Wirbel in ihrem Rücken, manche sind nur leicht verschoben, andere sind wirklich feste Blockaden, es wird eine Weile dauern all das zu lösen und zurück an den richtigen Platz zu bekommen. Wenn das geschafft ist und sich ihr Körper an das neue, gerichtete Gefühl gewöhnt hat, würde ich mit den Nadeln beginnen wollen. Womöglich gelingt es damit ihre Beine wieder mit dem Rest ihres Körpers ... naja, sagen wir mal, zu verbinden. So dass sie wieder Gefühl in den Beinen bekommt. Aber das ist wirklich noch weiter entfernt."
Levi hob den Blick wieder von den Aufzeichnung und sah John mit einem schiefen Lächeln an. "Wenn man bei diesem Vorgehen keinen Fehler macht und sich die Wunde nicht entzündet, ist es tatsächlich leichter zu verkraften als man glauben mag. Trotzdem ist es natürlich immer ein großes Risiko, aber das ist eine Niederkunft auf natürlichem Wege schließlich auch."
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William und Joanna - ab 1183
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