Joanna & William

Anno Domini 1155...Henry II regiert über England. Immer an seiner Seite ist dabei sein Cousin, William of Cornwall. Als er sich in Joanna of Warwick, eine junge Frau unter seinem Stand, verliebt, beginnt sein eigener Kampf gegen das Denken seiner Zeit,
 
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 William und Joanna - ab 1183

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GreyStorm



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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 12:11 am

Giselle

Giselle sah, dass Levi nur zögerlich den Raum verließ, doch Miriam konnte sie ansehen, dass sie mit ihrer Vermutung genau richtig gelegen hatte, Levis Anwesenheit hatte für mehr Anspannung gesorgt.
Als sie beide alleine waren, musste Giselle etwas lachen. "Oh je, hat er das? Ich hoffe, er hat nicht völlig übertrieben, so dass du nun ein ganz falsches Bild von mir hast. Levi ist ... manchmal etwas überschwänglich in der Hinsicht."
Sie lächelte leicht. "Und ich glaube, er ist angesichts unseres Treffens fast noch mehr aufgeregt gewesen als du. Deshalb habe ich ihn auch hinaus geschickt. Ich dachte, wenn wir zwei erst einmal alleine sind, ist das vielleicht etwas ruhiger ... so von Frau zu Frau." erklärte Giselle ihre Entscheidung. "Wie kommst du zurecht, Miriam? Du hast alles, was du brauchst?"
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Chrisi
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 12:27 am

Miriam


Miriam schüttelte den Kopf. "Ich denke nicht, dass er das hat. Er spricht immer so gut von Euch, aus eigener Erfahrung. Aber er kann unmöglich aufgeregter sein als ich, ich...glaube, das ist nicht machbar. Ich...hatte ein bisschen Angst vor unserer Begegnung. Ich bin schließlich nur....ich." Und wenn Giselle sie nicht mochte?
"Aber es ist ruhiger so, da habt Ihr Recht." Es fiel ihr leichter ohne Levis misstrauische Beobachtung ihres gegenseitigen Abtastens. Auch Giselle wollte sie sicherlich besser kennenlernen.
"Ich komme zurecht, Mylady, ich danke Euch. Ich habe alles und man kümmert sich gut um mich. Das ist mehr, als ich erwarten kann. Mehr, als ich gewohnt bin." Allein die Tatsache, dass eine Magd sich um sie kümmerte, war schon sehr befremdlich. Das war immer ihre Aufgabe gewwesen.
"Ich möchte niemandem zur Last fallen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 9:31 am

Giselle

Giselle schmunzelte ein wenig und wiegte den Kopf hin und her. "Vielleicht ... ist er auf andere Art und Weise aufgeregt als du, aber ich denke, nicht weniger als du es bist. Ihm liegt so viel an diesem Treffen und deshalb hätte er uns auch die ganze Zeit über belauert, wäre er geblieben."
Giselle hob leicht eine Augenbraue in die Höhe. "Nur du? Und wieso sollte das Schwierigkeiten mit sich bringen?" fragte Giselle sanft. Durch welche Hölle musste Miriam in der Gefangenschaft des Abtes nur gegangen sein? Man sah ihr die Spuren immer noch an, sie war noch immer dünn und blass, die Haare waren kurz, aber vor allem waren es die Augen der jungen Frau die von all dem Leid zeugten.
Giselle nickte zufrieden. "Daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen, wenn du bei uns bleibst. Hier geben die Leute aufeinander Acht, weißt du?" erwiderte Giselle und schüttelte dann entschieden den Kopf. "Das tust du nicht, mach dir nur keine Sorgen." Die Kammer war ohnehin frei gewesen und das bisschen Arbeit, dass die Magd für Miriam zu erledigen hatte, viel nicht wirklich ins Gewicht.
"Ich hörte, du hast meinen Sohn gestern schon kennen gelernt? Er war ganz aus dem Häuschen als er von seinem Ausflug aus dem Garten zurück kam." berichtete Giselle lächelnd.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 8:44 pm

Miriam


"Ja, das ist wahr. Er will so gern, dass wir uns verstehen." Miriam zog ein wenig verschämt den Kopf ein. Giselle gab ihr ein bisschen das Gefühl ein dummes Kind zu sein, aber trotzdem war sie unfassbar sanft zu ihr, so gütig, trotz ihrer Jugend.
"Weil ich so anders bin. Ich fürchte mich vor jedem Schatten und ich bin nicht einmal einer Eurer Mägde ebenbürtig. Ihr steht alle so viel höher als ich, ich...fühle mich ein bisschen...minderwertig." Miriam biss sich auf die Unterlippe.
"Das klingt wirklich schön...Das war Zuhause nie so." Miriam neigte den Kopf zustimmend. "Ja, ich bin ihm und Lady Josephine begegnet. Euer Sohn ist....so ein offenherziges Kerlchen. Ich wünsche mir, dass ich eines Tages auch mal ein so niedliches Kind haben werde. Aber....erst müsste ich einmal einen Mann finden." Und wie sollte das schon gehen, wo sie jedem Mann so skeptisch gegenüber stand? Frauen gegenüber war es etwas einfacher.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 8:58 pm

Giselle

Giselle hob leicht die Schultern. "Dass du dich im Moment vor jedem Schatten fürchtest, ist dem geschuldet, was du durchstehen musste und wird mit der Zeit sicher vorbei gehen. Es ist nichts, was dich und deine Persönlichkeit ausmacht. Und wieso solltest du unseren Mägden nicht ebenbürtig sein? Sicher, unsere Gesellschaft teilt sich in verschiedene Schichten und in der Regel bestimmt die Geburt zu welcher man gehört, aber trotz allem, kann man soviel erreichen, so viel ändern, wenn man nur will." erwiderte Giselle.
Dann huschte ein fast trauriges Lächeln über ihre Lippen. "Mit Minderwertigkeit kenne ich mich aus, glaub mir." erklärte sie dann und deutete mit einer kleinen Geste auf ihre Beine. "Ich bin so sehr eingeschränkt in meiner Bewegungsfreiheit ... dank der Ärzte hier und besonders dank Levi heute nicht mehr so sehr, wie früher einmal, aber dennoch kann mein Sohn schon besser laufen als ich. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich mit anderen vergleicht und sich minderwertig fühlt. Ein Krüppel. Das war es, was die Leute in mir gesehen haben, deshalb hat mein Vater mich lange Zeit so gut er konnte von der Welt abgeschirmt, mich versteckt, weil er nicht wollte, dass ich noch mehr leiden muss." Giselle atmete tief durch und lächelte dann. "Mir ging es wie dir, ich hatte nie gedacht, dass ich je heiraten würde. Welcher Mann hätte mich auch schon haben wollen? Aber dann kam Rob und obwohl unsere erste Begegnung nur kurz gewesen war, hatte es ausgereicht und ich danke Gott noch heute jeden Tag dafür, dass er Rob genug Hartnäckigkeit verliehen hat, damit er um mich werben konnte. Und ich glaube, dir wird es auch eines Tages so gehen, du wirst dein Glück finden, einen Mann, der dich heiraten will und mit dem du ein Kind bekommen kannst. Seit ich Rob und nun auch Will in meinem Leben habe, kann ich wieder an Wunder glauben."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 10:11 pm

Miriam


"Ich hoffe es, aber allzu sicher bin ich mir da nicht. Ich werde einfach noch etwas Zeit brauchen." Miriam seufzte leise. Man konnte alles ändern....vielleicht. Aber ihr fehlte ein klein wenig der Wille dazu. Sie hatte die Möglichkeiten einfach nicht.
Sie beobachtete Giselle aufmerksam. Ja, sie konnte sich vorstellen, wie Giselle sich gefühlt hatte. Wie wenig Hoffnung sie gehabt haben musste.
"Und doch wart Ihr stark genug all das zu überstehen. Ihr habt nie den Mut verloren und erreicht jetzt Eure Ziele. Das bewundere ich sehr, doch ich bin so weit davon entfernt. Ich würde gern an Wunder glauben, aber es fällt schon mir schwer auf Gott zu vertrauen wie er es verdient."
Sie verschränkte die Finger in ihrem Schoß.
"Levi sagt immer so nette Dinge zu mir, aber er versteht nicht, dass ich mich selbst nicht so sehe. Ihr versteht es wohl besser...."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 10:32 pm

Giselle

Giselle wiegte den Kopf langsam hin und her. "Das mit dem Mut ist so eine Sache. Ohne Levi und ohne Rob wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich eines Tages wieder Gefühl in meinen Beinen haben würde, dass ich irgendwann jemals wieder aufstehen könnte. Aber Levi hat großartige Fähigkeiten in die ich volles Vertrauen habe seit er Will und mich gerettet hat und Rob ... ohne Robs Liebe und seine Unterstützung wäre ich womöglich nicht stark genug gewesen. Aber ich wusste, dass ich ihn an meiner Seite habe - und das ganz gleich wie die Behandlung ausgehen würde. Selbst wenn es nicht funktioniert hätte, wenn sich nichts verändert hätte, Rob hätte mich dennoch genauso bedingungslos geliebt. Das ist es, was mir Kraft gegeben hat. Und mein Sohn. Er war und ist wohl für mich der größte Antrieb. Ich träume davon eines Tages mit ihm im Garten Fangen spielen zu können, um die Wette zu laufen ... Will ist derjenige, der mich nicht aufgeben lässt, obwohl es manchmal wirklich hart ist und ich schon oft genug verzweifelt bin."
Giselle musste schmunzeln. "Levi ist ... ein besonderer Mann. Aber du hast ganz Recht, das ist etwas, das er nicht verstehen kann. Levi weiß, was es bedeutet von Menschen auf Grund seines Glaubens gedemütigt, verachtet, ja gehasst zu werden, er weiß, was es heißt einen geliebten Menschen an diesen Hass zu verlieren. Aber trotz all dieser Unterdrückung hat er ... den Fehler nie bei sich gesucht. Er hat nie an sich selbst gezweifelt, nie an dem, was er ist. Er hat sich davor gefürchtet als Arzt zu praktizieren, weil er Angst vor dem hatte, was passieren könnte, wenn er einen Fehler macht. Aber er ... hat sich nicht vor dem Arzt sein an sich gescheut und nie an seinem Glauben und seiner Herkunft gezweifelt. Für dich und mich ist die Sache komplizierter als für ihn."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 10:57 pm

Miriam


"Ich habe keinen, der mir so zur Seite stehen könnte wie Rob Euch." Miriam schüttelte leicht den Kopf. "Levi macht mir Mut, wo er nur kann. Er ist mein Retter, ich traue ihm mehr als jedem Anderen. Aber...ich denke, ich ahne ein wenig, was Euch mit Rob verbindet. Und das ist so viel mehr...." Und im Moment überforderte sie all das Leben hier so sehr, dass sie sich manchmal wünschte, noch eine Stütze zu haben. Sie hatte das Gefühl nichts zu haben, an dem sie sich so festhalten konnte.
Und wieder einmal fasste Giselle treffend in Worte, was sie nicht vermochte. Sie hatte ja völlig Recht. "Das entspricht der Wahrheit. Ich hätte es nie so formulieren können, aber es ist wahr. Für uns ist die Sache viel schwieriger als für ihn. Vielleicht auch, weil wir Frauen sind."

Miriam lächelte schwach. "Ich bin dankbar, dass ich Euch kennenlernen konnte. Levi hatte Recht, Ihr seid bemerkenswert."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 11:11 pm

Giselle

"Im Moment vielleicht noch nicht, aber das wirst du sicher eines Tages noch. Und bis dahin hast du mit Levi doch eine starke Stütze, ihm liegt wirklich viel daran dir zu helfen. Und wenn du noch eine Freundin gebrauchen kannst ... ich bin gerne immer für dich da, Miriam." erinnerte Giselle sie.
Nachdenklich sah sie Miriam an und nickte schließlich langsam. "Ja, vermutlich wird es dadurch für uns noch etwas schwieriger. Männer haben einfach eine andere Position in unserer Gesellschaft und das wird ihnen von klein auf vermittelt, so dass sie Problemen auch ganz anders begegnen als wir." überlegte Giselle schließlich.
Dann lachte sie leise und machte eine verlegene, abwehrende Geste. "Bemerkenswert ... das ist wirklich nett von dir, aber vielleicht ein bisschen zu viel des Guten. Aber mich hat es auch sehr gefreut dich kennenzulernen, Miriam. Auch wenn du dich noch nicht wieder so sehen kannst, ich halte dich für eine wirklich starke, besondere Persönlichkeit." Und Giselle war sich nicht sicher, ob sie selbst diese Qualen überstanden hätte, die Miriam durchlitten hatte. Das war etwas, was so viel weiter ging als körperliche Schmerzen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 11:31 pm

Edward

Es war Abend geworden und am nächsten Tag würde James abreisen, zurück nach Winchester. Gabriel würde ihn begleiten und Edward fehlte sein Sohn jetzt schon. Er wusste nicht genau, ob er Gabriel wiedersehen würde, bevor Guillaume den Jungen zurück in seine Dienste beorderte und wie Gabriel sich weiter entwickeln würde. Besonders über Frauengeschichten verlor sein Sohn ihm gegenüber kein Wort. Aber er war sich nahezu sicher, dass Gabriel auf diesem Gebiet noch keinerlei Erfahrung hatte. Das gedachte er zu ändern, bevor Gabriel an einen bischöflichen Hof ging, wo es für solche Dinge keinen Platz gab.
Edward saß vor dem Kamin, die Knöchel gekreuzt und die Finger um einen Becher gelegt. Er wartete auf seinen Sohn, denn er hatte sich etwas Besonderes für ihn ausgedacht. Eine kleine Überraschung, von der sonst auch niemand erfahren musste.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Do Jan 10, 2019 11:58 pm

Gabriel

Es war Gabriels letzter Abend in Oxford und es wunderte ihn daher nicht, dass sein Vater ihn noch einmal zu sich rief. Sicher wollte dieser noch ein paar letzte Dinge mit ihm besprechen, immerhin würde er nun eine Weile in Winchester bleiben und womöglich von dort direkt wieder an Guillaumes Hof gehen.
Als er das Gemach seines Vaters betrat, fand er diesen vor dem Kamin sitzend vor, einen Becher Wein in der Hand. Gabriel musste unweigerlich lächeln bei dem Anblick. "Du hast mich noch einmal sehen wollen?" fragte er und trat näher. Er war immer noch etwas überwältigt davon, dass er tatsächlich gehen durfte. Obwohl er mit seinem Onkel gesprochen hatte, hatte Gabriel bezweifelt, dass dieser solch ein Wunder tatsächlich vollbringen konnte, aber scheinbar war er doch zu seinem Vater durchgedrungen. Und Gabriel hatte sich noch nicht einmal eine lange Rede anhören müssen, wieso der Hof eines Bischofs eigentlich nichts für ihn war. Aber vielleicht kam das ja jetzt noch ... als kleines Abschiedsgeschenk sozusagen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 12:16 am

Edward

Edward war erfreut, als sein Sohn das Gemach betrat und lächelte. Er deutete auf den freien Platz sich gegenüber. "Setz dich doch, mein Junge. Ja, das wollte ich. Schließlich werden wir uns wohl für längere Zeit nicht sehen. Freust du dich auf deine Zeit in Winchester?"
Edward nahm einen Schluck Wein, innerlich aufgeregt. "Dort wird es wohl weniger lebhaft zugehen als in Oxford, sieh dich vor."
Er beugte sich ein wenig vor. "Und weil ich denke, du solltest ein wenig Erfahrung sammeln, bevor du zu Guillaume zurückkehrst, habe ich dir ein Abschiedsgeschenk in dein Gemach bringen lassen. Ich bin sicher, es wird dich sehr erfreuen."
Edward hoffte nur, Gabriel würde sich nicht wieder anstellen wie eine errötende Jungfrau, wie er es gern tat. Vielleicht würde er in der Abgeschiedenheit seines Gemaches etwas auftauen.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 12:21 am

Gabriel

Gabriel folgte bereitwillig der Aufforderung seines Vaters und setzte sich. "Oh ja, sehr sogar. Ich denke, es wird eine ganz spannende Erfahrung und ich werde von Onkel James einiges lernen können. Er ist ein wirklich kluger Mann und ein sehr geschickter Politiker, das finde ich ausgesprochen beeindruckend. Und ich glaube, es wird ganz spaßig werden diesem Edmund den Schwertkampf beizubringen." erwiderte Gabriel schmunzelnd.
Dann allerdings wurde er misstrauisch. "Erfahrung sammeln? Aber was für Erfahrung sollte ich heute Abend noch ..." Gabriel stockte und runzelte missfällig die Stirn als ihm ein furchtbarer Verdacht kam. Es kribbelte in seiner Magengegend als er seinen Vater unverwandt ansah. "Was hast du getan?" fragte er skeptisch. Ein Abschiedsgeschenk, das in seinem Gemach war und mit dem er offensichtlich Erfahrung sammeln sollte ... Gabriel kannte seinen Vater gut genug, um zu ahnen, was das bedeutete.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 11:32 am

Edward

"Ich hoffe, nicht zu viel, sonst willst du am Ende doch noch Priester werden. Beim besten Willen, Gabriel, tu mir das bitte nicht an.", beschwor Edward seinen Sohn, halb scherzhaft, halb ernst. Er zuckte die Schultern. "Ob es so spaßig wird einem Pfaffen so etwas beizubringen, der noch nie ein Schwert in der Hand hatte...Ich weiß nicht. Aber du wirst schon das Beste daraus machen. Immerhin kann er sich dann verteidigen. James hatte jedenfalls nie großartiges Talent dafür.", erklärte er.
Edward lächelte unschuldig und hob dann die Augenbrauen. "Was ich getan habe? Gar nichts, dir nur ein schönes Geschenk gemacht. Du wirst es schon heraus finden, wenn du in dein Zimmer zurückkehrst. Es wird dir schon gefallen."
Er hatte seine Beziehungen spielen lassen und ein offenherziges, ausgesprochen hübsches, aber eher ruhiges Mädchen ausgesucht, das Gabriel aus der Reserve locken, ihn aber nicht verschrecken würde. "Danken kannst du mir ein anderes Mal."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 11:44 am

Gabriel

Gabriel verdrehte leicht die Augen. "Wirklich Vater? Denkst du allen Ernstes, das könnte passieren? Was soll ich denn als Priester? Außerdem willst du doch ohnehin einen meiner Brüder in eine geistliche Laufbahn bringen, nicht wahr? Einer davon in der Familie ist doch ausreichend." Gabriel mochte vielleicht nicht so ein leidenschaftlicher Sünder sein wie sein Vater, aber er wusste auch genau, dass er in einer geistlichen Laufbahn wahrlich fehl am Platz war.
Er zuckte unbekümmert mit den Schultern. "Warum nicht? Wenn er auch nur etwas gewillt ist zu lernen, werden wir uns die Zeit schon gut vertreiben können. Es gibt auch genügend Knappen und Ritter, die sehr dürftig mit dem Schwert umgehen können."
Gabriel fuhr sich durch die roten Locken und spürte eine leichte Gänsehaut auf den Armen als er die Unschuldsmiene seines Vaters sah. Das hatte weiß Gott nichts gutes zu bedeuten. "Wenn du das getan hast, was ich glaube, dann denke ich nicht, dass du meinen Dank verdient hast." brummte er ungehalten und verengte leicht die Augen. "Zwingst du allen Ernstes irgendein Mädchen dazu in meinem Zimmer zu warten?" fragte Gabriel dann mit etwas rauer Stimme. Es fiel ihm nicht leicht diese Dinge anzusprechen, denn weder schickte es sich, noch hatte er das Gefühl, dass er sich seinem Vater in diesen Dingen wirklich anvertrauen konnte, sie waren einfach viel zu verschieden dafür.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 12:22 pm

Edward

"Nein, eigentlich nicht. Aber ich wollte es trotzdem sagen. Ein Sohn in der Geistlichkeit reicht wirklich vollkommen aus. Ich bin froh, dass du genauso denkst. Ich denke, Raphael könnte gut dafür geeignet sein. Er ist ein eher stiller Geselle."
Edward hob die Schultern. "Ja, vielleicht freundest du dich ja ein wenig mit ihm an. Es schadet nie, gute Beziehungen zu einem Priester zu haben und ich denke, Edmund wird eines Tages James Nachfolger werden. Er ist jetzt schon seine rechte Hand. Also stell dich nur gut mit ihm. Man weiß nie, wann man sie einmal braucht."
Nun war es an Edward, die Augen zu verdrehen. "Du meine Güte, manchmal frage ich mich, ob du wirklich mein Sohn bist, so prüde wie du dich anstellst. Ich zwinge niemanden zu so etwas, ich bezahle. Und es ist schließlich immer noch ihre freie Entscheidung. Glaubst du, ich suche ein armes Ding aus, dass kaum genug zu essen hat?"
Dafür gab es hier andere Adressen in Oxford. "Sieh sie dir doch erst einmal an, sie wird dir gefallen."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 12:43 pm

Gabriel

Gabriel nickte nur. Natürlich dachte er genauso, er hatte schließlich lange genug gelernt, dass Oxford sein Erbe war und das, was er als zu Hause bezeichnen konnte, auch wenn er sich hier trotz allem manchmal noch recht verloren vorkam.
Gabriel schürzte spöttisch die Lippen. "Du hast daraus ja schon genug Nutzen geschlagen, nicht wahr?" bemerkte er und spielte damit auf James' Rolle bei der Scheidung und Neuvermählung seines Vaters an.
Dann lachte er trocken auf. "Prüde, natürlich. Wenn man nicht lasterhaft ist wie du, ist man sofort prüde." Gabriel stöhnte leise auf. "Du hättest dir das Geld wirklich sparen können, glaub mir. Ich weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, so etwas tun zu müssen. Ich bin immerhin alt genug, um selbst zu entscheiden was ich brauche und was nicht." erklärte er scharf, dann wandte er sich zum Gehen.
Es blieb ihm nichts anderes übrig als in sein Gemach zu gehen und dann würde er diesem Mädchen irgendwie erklären müssen, dass sie heute Abend wieder gehen konnte ...
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 1:07 pm

Edward

Edward zuckte grinsend mit den Schultern. "Das habe ich. Und ich war sehr froh, dass mein Bruder mir diesen Weg geebnet hat, sodass ich glücklich sein kann. Mit meiner wundervollen Frau." Er stöhnte leise auf. "Lasterhaft....das ist wohl ein wenig übertrieben. Ich verstehe dich nicht. Du solltest die Gelegenheit nutzen auf diesem Gebiet Erfahrung zu sammeln. Es genügt völlig, wenn ins Ehebett eine Jungfrau kommt und das solltest nicht du sein. Was denkst du, wie es werden soll, wenn du eines Tages heiratest? Wenn du keine Ahnung hast, was du tun sollst? Du solltest das ändern. Und ich denke, das hier eine sichere Gelegenheit."
Edward neigte den Kopf. "Geh, sieh sie dir an. Dann kannst du immer noch überlegen, was du tust. Aber ich halte das immer noch für eine gute Idee."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 1:31 pm

Gabriel

"So wie es wohl übertrieben ist mich prüde zu nennen." entgegnete Gabriel knapp. Er spürte, wie seine Wangen zu brennen begannen als er sich zur Tür umwandte und mahnte sich dazu, sich nicht noch einmal umzudrehen. "Woher willst du eigentlich wissen, dass davon keine Ahnung habe?" rief er seinem Vater über die Schulter hinweg noch zu, dann hatte er die Tür erreicht und ging eilig hinaus.
Mit gesenktem Kopf schritt er die Gänge entlang. Er hatte wenig Interesse daran sein Gemach zu erreichen, aber je eher er die Sache klären würde, desto besser war es wohl.
Gabriel schluckte schwer als er vor der Tür stehen blieb, die Hand zögerlich ausgestreckt. Er atmete tief durch, dann fasste er sich ein Herz und trat ein. Er schloss die Tür, schob aber natürlich den Riegel nicht vor, schließlich wollte er, dass das Mädchen wieder ging.
Er hatte keine Ahnung wie er die Sache gleich angehen sollte und sein Herz schlug ihm jetzt schon fast bis zum Hals.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 1:51 pm

Ela


Wie ihr geheißen worden war, wartete Ela in den Gemächern des jungen Sohnes des Earl of Oxford. Der Earl hatte ihr persönlich erklärt, um was es ging und Ela hatte gelächelt. Es war nicht oft der Fall, dass ein völlig unbeschriebenes Blatt in ihr Bett kam undd sie hatte sich vorgenommen, sich wirklich besonders viel Mühe zu geben.
Sie würde dem jungen Mann die Scheu nehmen und sich seiner annehmen. Sicher würde er sich erst einmal zieren, dann ihren Reizen aber doch offen gegenüber stehen. Das Kleid, das sie trug, war raffiniert geschnitten und verbarg so wenig, wie es gerade noch möglich war. Sie drapierte ihr Kleid neu und dann hörte sie Schritte auf dem Gang, die vor der Tür zögerten. Als der junge Mann eintrat, sah sie ihm die Nervosität an.
"Es freut mich sehr, Euch kennenzulernen, Gabriel.", sagte sie sanft. "Mein Name ist Ela."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 2:09 pm

Gabriel

Als Gabriel sich umdrehte, sah er sie auch schon ... das Mädchen, das sein Vater für ihn hatte herbringen lassen. Er musterte sie scheu und stellte fest, dass man nicht unbedingt sofort geahnt hätte, was sie war. Sicher ihr Kleid war freizügiger als es eine normale Dame tragen würde, aber trotzdem hatte Gabriel zugegebener Maßen etwas anderes erwartet.
Er brachte ein scheues Lächeln zu Stande als sie ihn begrüßte. "Es ... es freut mich auch Euch kennenzulernen, Ela, aber ... hier liegt ein Missverständnis vor. Ich weiß, dass mein Vater Euch hat herbringen lassen, aber Eure ... Dienste werden hier heute nicht von Nöten sein. Behaltet das Silber, das er Euch gegeben habt und genießt Euren freien Abend, tut mir den Gefallen." erklärte Gabriel bevor sie noch etwas anderes sagen oder tun konnte.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 2:36 pm

Ela


Ela erhob sich langsam und strich sich eine Strähne hinter das Ohr. Sie war nicht überrascht, dass er erst gar nicht wollte und sie wegschickte. Vielleicht würde sie ihn aber noch umstimmen. "Ich glaube, das ist kein Missverständnis. Er hat mir gesagt, dass Ihr Euch wahrscheinlich erst einmal ein bisschen zieren werdet. Aber es ist schade, dass Ihr mir gar keine Chance geben wollt." Es war ja nett, dass er ihr das Geld ließ und ihr Freizeit gab, aber sie mochte den Jungen auf Anhieb und vielleicht überlegte er es sich noch anders.
"Wir könnten uns doch erst einmal ein bisschen kennenlernen. Vielleicht überlegt Ihr es Euch dann noch anders und stellt fest, dass meine Dienste Euch noch nützlich sein werden.", bot sie ihm an. "Ich mag Euch, Ihr gefallt mir."
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 2:43 pm

Gabriel

Gabriel zog eine Augenbraue in die Höhe. Er hatte nicht mit Widerworten gerechnet, hatte gedacht, sie würde sich über die Einnahmen und den entspannten Abend freuen, stattdessen wollte sie ihn umstimmen.
"Hört zu, mein Vater wird hiervon nichts erfahren, wenn es das ist, was Ihr befürchtet. Er wird nicht herausfinden, dass ich Euch mit dem Silber einfach habe gehen lassen, es wird für Euch keine Konsequenzen haben, das versichere ich." versuchte er es dann mit der einzigen Erklärung, die für ihn noch Sinn machte. Vermutlich befürchtete Ela, dass es ihren Ruf schädigen würde, wenn heraus kam, dass sie das Geld genommen und keine Leistung dafür erbracht hatte.
Dann musste er gegen seinen Willen schmunzeln. "Ich gefalle Euch? Das ist doch etwas, das rein auf meinem Äußeren basiert, Ihr kennt mich doch gar nicht. Vielleicht bin ich ein seltsamer Kerl und Ihr solltet lieber froh sein, dass ich Euch heute Abend wieder fort schicke." gab er zu bedenken.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 3:09 pm

Ela


"Das dachte ich mir, schließlich habt Ihr auch kein Interesse daran, dass er den Ausgang dieses Abends erfährt, nicht wahr? Ich habe keine Angst vor solchen Konsequenzen, ich habe einen guten Rückhalt." Der Wirt des Hurenhauses kümmerte sich wirklich gut um seine Mädchen, sie konnte sich nichtbeklagen.
"Nicht unbedingt. Das Angebot, das Ihr mir gemacht habt, sagt mir schon Vieles über Euch. Das hätte nicht jeder getan."
Ela lächelte schief. "Außerdem glaube ich, Ihr würdet das nicht sagen, wenn Ihr ein seltsamer Kerl wärt. Euer Vater sagte mir, dass ich ein bisschen überzeugend würde sein müssen. Aber wir könnten uns erst einmal ein bisschen unterhalten, denkt Ihr nicht? Dann bin ich nicht völlig umsonst gekommen.", sagte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: William und Joanna - ab 1183   Fr Jan 11, 2019 3:15 pm

Gabriel

Gabriel atmete geräuschvoll aus. "Da mir mein Vater in diesen Dingen ohnehin nichts zutraut, ist es mir ehrlich gesagt egal, was er über diesen Abend denkt." räumte er achselzuckend ein. Es würde nur eine weitere Stichelei folgen, wenn er es erführe und nach dem heutigen Abend konnte sein Vater das hier eh nicht mehr überbieten.
Gabriel zögerte, er wollte sich nicht mit ihr unterhalten, warum auch? Aber er brachte es auch nicht fertig sie unhöflich hinaus zu werfen, so war er nicht. Solange sie also hier stand und nicht gehen wollte, hatte er nicht viele Alternativen. "Ihr seid hartnäckig ..." murmelte er unwillig.
Er trat langsam zum Tisch hinüber, nahm zwei Becher vom Regal und schenkte ihnen etwas Wein ein. Mit einer kleinen Geste deutete er auf den zweiten Becher und sah Ela wieder an. "Also gut ... und was denkt Ihr, worüber Ihr und ich uns unterhalten könnten?"
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William und Joanna - ab 1183
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